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sensible persoenliche daten personalausweis txtsensible_​persoenliche_​daten_​personalausweis.txt 4KB 22-Aug-2019 00:00:00
---===--- traha.de/media/files/sensible_persoenliche_daten_personalausweis.txt ---===---

Die Bildung kriminell-terroristischer Vereinigungen aus Korruption, Dummheit, Volksverr�tern in den Parlamenten und einer gekauften Gesinnungsjustiz, unterst�tzt von Anscheinverfassungs-, Staatsschutz und Geheimpolizei braucht der letzte ahnungslose Dummmichel auch nicht mehr zu kommentieren...

Verordnung des Europ�ischen Parlaments und des Rates zur Erh�hung der Sicherheit der Personalausweise von Unionsb�rgern
http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0345_DE.html

Gesetz �ber Personalausweise und den elektronischen Identit�tsnachweis (Personalausweisgesetz - PAuswG)
https://www.gesetze-im-internet.de/pauswg/BJNR134610009.html

EU-Parlament beschlie�t Speicherpflicht f�r Fingerabdr�cke im Personalausweis
https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-beschliesst-Speicherpflicht-fuer-Fingerabdruecke-im-Personalausweis-4359747.html

Fingerabdruck auf Personalausweis wird Pflicht in der EU
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neue-mindeststandards-fingerabdruck-auf-personalausweis-wird-pflicht-in-der-eu/24014320.html

Personalausweis: Fingerabdruck wird Pflicht � �gravierender Eingriff in die Grundrechte�
https://www.derwesten.de/panorama/personalausweis-fingerabdruck-wird-pflicht-gravierender-eingriff-in-die-grundrechte-id216481771.html

EU-Personalausweis: EU will Fingerabdr�cke von allen B�rger.innen nehmen
https://digitalcourage.de/blog/2019/eu-fingerabdruck-pflicht

Personalausweise: EU-Ausschuss empfiehlt Fingerabdruck-Pflicht
https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Personalausweis-Abgabepflicht-Fingerabdruecke-EU-21520713.html

Speicherpflicht: Bald Fingerabdr�cke in allen Personalausweisen
https://netzpolitik.org/2019/speicherpflicht-bald-fingerabdruecke-in-allen-personalausweisen/

Fragen und Antworten: EU beschlie�t Fingerabdr�cke f�r Ausweise: Muss ich jetzt meinen Perso umtauschen?
https://www.focus.de/digital/dldaily/jetzt-beschlossen-personalausweise-muessen-kuenftig-fingerabdruecke-enthalten_id_10349443.html

Personalausweise: Der B�rger als Risikofaktor
https://www.sueddeutsche.de/politik/personalausweise-der-buerger-als-risikofaktor-1.4336515

Protest gegen Fingerabdruck auf Personalausweisen
https://www.lz.de/ueberregional/owl/22383073_Protest-gegen-Fingerabdruck-auf-Personalausweisen.html

BMI: Wozu dienen die Fingerabdr�cke?
https://www.personalausweisportal.de/SharedDocs/FAQs/DE/Fragen-und-Antworten/Wozu-dienen-die-Fingerabdruecke.html

EU-Verordnung: Personalausweis mit Fingerabdruck wird Pflicht ab 2020
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eu-verordnung-personalausweis-mit-fingerabdruck-wird-pflicht-ab_153125.html

Neue Standards in der EU: Fingerabdr�cke im Perso werden Pflicht
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/personalausweis-fingerabdruecke-im-perso-werden-pflicht-62463612.bild.html

Personalausweis: Fingerabdr�cke sind nicht mehr freiwillig abzugeben
https://winfuture.de/news,108244.html

Diffuse Angst vorm Fingerabdruck im Personalausweis
https://blog.wdr.de/digitalistan/diffuse-angst-vorm-fingerabdruck-im-personalausweis/

25C3: CCC r�t zum "Selbstschutz" vor biometrischer Vollerfassung
https://www.heise.de/security/meldung/25C3-CCC-raet-zum-Selbstschutz-vor-biometrischer-Vollerfassung-192827.html

K�nftig Pflicht: Fingerabdr�cke f�r Personalausweise
https://www.datensicherheit.de/aktuelles/kuenftig-pflicht-fingerabdruecke-personalausweise-31316

EU-Plan: Fingerabdr�cke im Ausweis sollen bald Pflicht sein
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/eu-fingerabdruecke-im-personalausweis-sollen-bald-pflicht-sein-a-1203405.html

Fingerabdr�cke auf Personalausweis werden Pflicht
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article194910669/Fingerabdruecke-auf-Personalausweis-werden-Pflicht.html

Niederlande: Biometrie-Pass erfolgreich gehackt
https://www.heise.de/tp/features/Niederlande-Biometrie-Pass-erfolgreich-gehackt-3404716.html

Identifizierung aus der Entfernung
https://www.heise.de/tp/features/Identifizierung-aus-der-Entfernung-3405239.html
beschwerde europaeische kommission fuer menschenrechte pdfbeschwerde_​europaeische_​kommission_​fuer_​menschenrechte.pdf 6809KB 13-Mar-2017 23:42:00
mann in hamburg von regelmaessig aggressiven zivilspitzeln niedergeschossen txtmann_​in_​hamburg_​von_​regelmaessig_​aggressiven_​zivilspitzeln_​niedergeschossen.txt 1KB 01-Feb-2017 20:05:00
---===--- traha.de/media/files/mann_in_hamburg_von_regelmaessig_aggressiven_zivilspitzeln_niedergeschossen.txt ---===---

In Hamburg: Ghanaer von Polizist niedergeschossen: Ein Detail macht die Kritiker stutzig
http://www.focus.de/politik/in-hamburg-ghanaer-von-polizist-niedergeschossen-ein-detail-macht-die-kritiker-stutzig_id_6621578.html

Dramatischer Zwischenfall: Polizist schie�t auf Messer-Mann
www.bild.de/regional/hamburg/schusswaffen/polizist-schiesst-auf-messer-mann-50066714.bild.html

Polizist schie�t Mann in St. Georg nieder
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Polizist-schiesst-Mann-in-St-Georg-nieder,schuesse156.html
so gewinnen die terroristen txtso_​gewinnen_​die_​terroristen.txt 1KB 29-Apr-2016 11:00:00
---===--- traha.de/media/files/so_gewinnen_die_terroristen.txt ---===---

Frankreich: So gewinnen die Terroristen: Der Sicherheitsfachmann Fran�ois Heisbourg kritisiert die Anti-Terror-Politik der franz�sischen Regierung. Das Land sei auf dem besten Wege zu zeigen, wie man den Krieg gegen den Terrorismus verliere.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/frankreich-so-gewinnen-die-terroristen-14200867.html

..evtl. k�nnte man auch 6 Mio. toten Islamisten ein St�ck W�ste im Irak schenken?
neues terror-paket der grossen koalition, dissidenten werden zukuenftig direkt auf jeder demonstration per imsi-catcher mit name und adresse fuer die operative bearbeitung erfasst txtneues_​terror-paket_​der_​grossen_​koalition,_​dissidenten_​werden_​zukuenftig_​direkt_​auf_​jeder_​demonstration_​per_​imsi-catcher_​mit_​name_​und_​adresse_​fuer_​die_​operative_​bearbeitung_​erfasst.txt 2KB 15-Apr-2016 13:54:00
---===--- traha.de/media/files/neues_terror-paket_der_grossen_koalition,_dissidenten_werden_zukuenftig_direkt_auf_jeder_demonstration_per_imsi-catcher_mit_name_und_adresse_fuer_die_operative_bearbeitung_erfasst.txt ---===---

Regierung will anonyme Sim-Karten verbieten: Die gro�e Koalition hat sich auf ein Anti-Terror-Paket geeinigt. Unter anderem soll es anonyme Prepaid-Sim-Karten nicht mehr geben. Netzanbieter und Telekom-H�ndler sollen immer die vollst�ndige Adresse des Nutzers verlangen.
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Anti-Terror-Paket-Grosse-Koalition-will-anonyme-Sim-Karten-verbieten

Regierung will anonymes Telefonieren abschaffen: Das Ende der Burner-Phones?
http://motherboard.vice.com/de/read/die-regierung-will-anonyme-burner-phones-verbieten-aber-geht-das-ueberhaupt-anti-terror-paket-sim

Experte bewertet Anti-Terror-Paket: �Zu wenig, zu sp�t � trotzdem wichtig!�
http://www.bild.de/politik/inland/terroranschlag/experte-anti-terrorgesetz-45369280.bild.html

Anti-Terror-Paket: �berwachungs-L�cken schlie�en sich: Regierung will anonyme Sim-Karten abschaffen
http://www.focus.de/digital/internet/anti-terror-paket-ueberwachungs-luecken-schliessen-sich-regierung-will-anonyme-sim-karten-abschaffen_id_5440946.html

Koalition einigt sich auf neues Anti-Terror-Paket
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Koalition-einigt-sich-auf-neues-Anti-Terror-Paket-3175767.html

...aber was kann eine vollautomatisierte, allgegenw�rtige, mit automatischen Schnellfeuerwaffen ausgestattete Geheimpolizei schon ausrichten, wie z.B.
- Menschen von dem Berufsleben nach Hartz IV bef�rdern
- Zersetzung von Ehe-, Familien- und Privatleben
- Weiterleitung der Daten von Teilnehmern pro-kurdischer Demonstrationen an den t�rkischen Geheimdienst
- systematische Zerst�rung der Gesundheit von Zielpersonen, bis hin zur schweren K�rperverletzung, Ausl�sen wahnhafter St�rungen wie Paranoia
- Auftragsmorde unter Aufsicht des sogenannten Verfassungsschutzes
u.v.m. lustige Sachen
mann in burghausen von zivilspitzeln standrechtlich hingerichtet, staatsanwaltschaft stellt verfahren ein txtmann_​in_​burghausen_​von_​zivilspitzeln_​standrechtlich_​hingerichtet,_​staatsanwaltschaft_​stellt_​verfahren_​ein.txt 3KB 15-Feb-2016 10:13:00
---===--- traha.de/media/files/mann_in_burghausen_von_zivilspitzeln_standrechtlich_hingerichtet,_staatsanwaltschaft_stellt_verfahren_ein.txt ---===---

Kopfschuss bei Festnahme in Burghausen: Verfahren gegen Polizisten
http://www.muenchen.tv/kopfschuss-bei-festnahme-in-burghausen-verfahren-gegen-polizisten-60398/

Warum erschoss die Polizei den Burghauser Verd�chtigen?
http://www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/1377705_Warum-erschoss-die-Polizei-den-Burghauser-Verdaechtigen.html

Polizist zielt auf Beine, doch trifft Dealer in Hinterkopf
http://www.focus.de/panorama/welt/fahrlaessige-toetung-polizist-schiesst-drogendealer-in-den-hinterkopf_id_4021632.html

Ein t�dlicher Schuss und viele offene Fragen
http://www.sueddeutsche.de/bayern/polizist-erschiesst-mann-ein-toedlicher-schuss-und-viele-offene-fragen-1.2066352

Video: Protest gegen Polizei nach Schie�erei
http://www.innsalzach24.de/innsalzach/burghausen/burghausen/grosseinsatz-polizei-burghausen-3733082.html

Todessch�sse: Schwere Vorw�rfe gegen Polizei
http://www.innsalzach24.de/innsalzach/burghausen/burghausen/toedliche-verhaftung-burghausen-schwere-vorwuerfe-gegen-polizei-3738013.html

T�dlicher Schuss auf Burghauser - Handelten die Polizisten trotz eines Verbots?
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/altoetting/regionales/Toedlicher-Schuss-auf-Burghauser-Handelten-die-Polizisten-trotz-eines-Verbots-;art22,265560

Sch�sse auf Dealer in Burghausen - Halt, Polizei!
http://www.sueddeutsche.de/bayern/schuesse-auf-dealer-in-burghausen-halt-polizei-1.2197255

T�dlicher Einsatz: Hinterbliebene sprechen von "Hinrichtung"
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/burghausen/1475184_Das-war-eine-Hinrichtung.html

Burghausen - Polizist erschie�t Mann: Verfahren eingestellt
http://www.bild.de/regional/muenchen/burghausen/burghausen-polizist-44567692.bild.html

T�dlicher Schuss durch Polizisten: Verfahren eingestellt
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/burghausen/1964645_Fall-Andre-B.-Staatsanwaltschaft-stellt-Verfahren-ein.html

Staatsanwaltschaft hat sich entschieden - Todesschuss von Burghausen: Bekannter Anwalt k�mpft f�r Andr�s Mutter
http://www.tz.de/bayern/todesschuss-burghausen-star-anwalt-steffen-ufer-kaempft-fuer-andres-mutter-6124687.html

T�dliche Polizeikugel in Burghausen - Staatsanwalt stoppt Ermittlungen gegen Polizisten
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/traunstein-schuss-polizei-100.html
wer wo mit wievielen wann vor vier wochen mit eingeschaltetem computer oder handy was getan hat (wird dank der spd niemand erfahren) txtwer_​wo_​mit_​wievielen_​wann_​vor_​vier_​wochen_​mit_​eingeschaltetem_​computer_​oder_​handy_​was_​getan_​hat_​(wird_​dank_​der_​spd_​niemand_​erfahren).txt 4KB 18-Oct-2015 13:31:00
---===--- traha.de/media/files/wer_wo_mit_wievielen_wann_vor_vier_wochen_mit_eingeschaltetem_computer_oder_handy_was_getan_hat_(wird_dank_der_spd_niemand_erfahren).txt ---===---

Deutscher Bundestag: Namentliche Abstimmungen
https://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/grafik?id=365&url=/apps/na/na/fraktion.form&controller=fraktion
http://www.pandur2000.com/wp-content/uploads/screenshot-www.bundestag.de-2015-10-17-11-45-18.png
http://traha.de/media/files/screenshot-www.bundestag.de-2015-10-17-11-45-18.png

Nun also doch: Bundestag beschlie�t umstrittene Vorratsdatenspeicherung
http://www.computerwoche.de/a/bundestag-beschliesst-umstrittene-vorratsdatenspeicherung,3217428

So tickt die SPD: VDS + TTIP = dicke Luft
http://www.computerwoche.de/a/vds-ttip-dicke-luft,3099846

Vorratsdatenspeicherung: Kripo warnt vor "Pervertierung des Grundrechtsschutzes"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-Kripo-warnt-vor-Pervertierung-des-Grundrechtsschutzes-2669320.html

Vorratsdatenspeicherung: Jetzt amtlich - Regierung will an Ihren Computer
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/vorratsdatenspeicherung-kabinett-beschliesst-neuregelung-a-1035742.html

Kabinett f�r Vorratsdatenspeicherung: Wir armen Wildschweine
http://www.tagesschau.de/kommentar/vorratsdatenspeicherung-127.html

Kabinett beschlie�t Vorratsdatenspeicherung: Ein harter Brocken f�r die Gegner
https://www.tagesschau.de/inland/vorratsdatenspeicherung-125.html

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!
http://www.vorratsdatenspeicherung.de

Vorratsdatenspeicherung: Digitaler Ungehorsam in der SPD
http://www.sueddeutsche.de/politik/vorratsdatenspeicherung-digitaler-ungehorsam-in-der-spd-1.2496333

Vorratsdatenspeicherung gebilligt: Justizminister Maas verteidigt Datenspeicherung auf Vorrat gegen Kritik
http://www.focus.de/politik/deutschland/vorratsdatenspeicherung-gebilligt-justizminister-maas-verteidigt-datenspeicherung-auf-vorrat-gegen-kritik_id_4709304.html

Staatliche �berwachung: Befallen vom �berwachungsvirus
http://www.deutschlandfunk.de/staatliche-ueberwachung-befallen-vom-ueberwachungsvirus.1184.de.html?dram:article_id=307639

Britische Polizei ersucht alle zwei Minuten um gespeicherte Vorratsdaten
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Britische-Polizei-ersucht-alle-zwei-Minuten-um-gespeicherte-Vorratsdaten-2677844.html

Freedom Act statt Patriot Act: US-Parlament sch�tzt Daten vor der NSA
http://www.n-tv.de/politik/US-Parlament-schuetzt-Daten-vor-der-NSA-article15099871.html

US-Geheimdienst muss Sp�hprogramme beenden / CIA fordert rasche Abhilfe: Zwangspause f�r die NSA
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Zwangspause-fuer-die-NSA-_arid,1136540.html

Merkels Handy-Aff�re: Mangel an Beweisen? F�r Str�bele "ein Witz"
http://www.heute.de/bundesanwalt-stellt-ermittlungen-wegen-abhoeraffaere-um-handy-von-bundeskanzlerin-merkel-ein-38843878.html

GI-Fachbereich "Informatik und Gesellschaft": Digitale Technologien nicht zur Massen�berwachung einsetzen
http://www.gi.de/aktuelles/meldungen/detailansicht/article/gi-fachbereich-informatik-und-gesellschaft-digitale-technologien-nicht-zur-massenueberwachung-ein.html

Nach Parteikonvent in Berlin: Vorratsdaten: Ein knapper Sieg und ein schwieriger Chef
http://www.heute.de/parteikonvent-spd-stimmt-knapp-fuer-vorratsdatenspeicherung-38955526.html

Referentenentwurf - Netzpolitik.org
https://netzpolitik.org/wp-upload/2015-05-15_BMJV-Referentenentwurf-Vorratsdatenspeicherung.pdf
screenshot-www bundestag de-2015-10-17-11-45-18 pngscreenshot-www.bundestag.de-2015-10-17-11-45-18.png 57KB 17-Oct-2015 21:41:00screenshot-www.bundestag.de-2015-10-17-11-45-18.png
totale ueberwachung der geldstroeme ohne chip und kartennummer (wird es in der eu nicht geben) txttotale_​ueberwachung_​der_​geldstroeme_​ohne_​chip_​und_​kartennummer_​(wird_​es_​in_​der_​eu_​nicht_​geben).txt 1KB 24-May-2015 11:00:00
---===--- traha.de/media/files/totale_ueberwachung_der_geldstroeme_ohne_chip_und_kartennummer_(wird_es_in_der_eu_nicht_geben).txt ---===---

Einfluss f�r Notenbanken: Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bargeld-peter-bofinger-will-muenzen-und-scheine-abschaffen-a-1033905.html

Bargeld abschaffen? Deutsche zahlen am liebsten bar
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bargeld-abschaffen-deutsche-zahlen-am-liebsten-bar.6e7616b0-383a-4b8e-9693-c64bf53d9a12.html

9 Fakten, die Sie zu der Bargeld-Abschaffung wissen m�ssen
http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/9-fakten-die-sie-zur-der-bargeld-abschaffung-wissen-muessen/

Abschaffung von Bargeld: Sch�ne neue Welt ohne Banknoten?
http://www.nzz.ch/wirtschaft/schoene-neue-welt-ohne-banknoten-1.18555615
cdu identifiziert gewaltenteilung als problem txtcdu_​identifiziert_​gewaltenteilung_​als_​problem.txt 1KB 19-Apr-2015 22:45:00
---===--- traha.de/media/files/cdu_identifiziert_gewaltenteilung_als_problem.txt ---===---

Lammert will Einfluss der Karlsruher Richter eind�mmen
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-04/union-bundesverfassungsgericht-kritik-norbert-lammert

Kritik an Arbeit des Verfassungsgerichts: Unions-Frust �ber Karlsruhe entl�dt sich
https://www.tagesschau.de/inland/verfassungsgericht-105.html

Maas verteidigt Karlsruhe gegen Kritik aus Union
http://www.welt.de/politik/deutschland/article139773083/Maas-verteidigt-Karlsruhe-gegen-Kritik-aus-Union.html

�rger �ber Richter in Karlsruhe: Lammert will Einfluss des Verfassungsgerichts eind�mmen
http://www.focus.de/politik/deutschland/wut-auf-richter-in-karlsruhe-union-will-einfluss-des-verfassungsgerichts-eindaemmen_id_4622254.html

Bundesverfassungsgericht: Lammert will Einfluss der Karlsruher Richter eind�mmen
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/unionspolitiker-kritisieren-bundesverfassungsgericht-a-1029393.html



totale ueberwachung des individualverkehrs auf bundesfernstrassen (wird es mit der cdu nicht geben) txttotale_​ueberwachung_​des_​individualverkehrs_​auf_​bundesfernstrassen_​(wird_​es_​mit_​der_​cdu_​nicht_​geben).txt 1KB 27-Mar-2015 11:00:00
---===--- traha.de/media/files/totale_ueberwachung_des_individualverkehrs_auf_bundesfernstrassen_(wird_es_mit_der_cdu_nicht_geben).txt ---===---

Die Bundesregierung bringt die Maut auf die Stra�e
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/bundeskabinett-verabschiedet-pkw-maut-in-deutschland-13327128.html

Kritik an beschlossener Pkw-Maut: "Bundesregierung setzt sich �ber Europarecht hinweg"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pkw-maut-scharfe-kritik-aus-europaparlament-am-kabinettsbeschluss-a-1008924.html

Pkw-Maut: "Unsinn" oder "Systemwechsel"?
http://www.heute.de/umstrittene-pkw-maut-im-bundestag-37782440.html

Bundestag beschlie�t Pkw-Maut: Gesetzgewordene Geisterfahrt
http://www.tagesschau.de/kommentar/maut-dobrindt-107.html

Kennzeichenscanner und Rasterfahndung von Autos: Wir ver�ffentlichen den Gesetzesentwurf zur Pkw-Maut (Updates)
https://netzpolitik.org/2014/kennzeichenscanner-und-rasterfahndung-von-autos-wir-veroeffentlichen-den-gesetzesentwurf-zur-pkw-maut/
bremen von der polizei praeventiv zum kriegsgebiet erklaert, polizei vermeldet nur vereinzelte pluenderungen durch die polizei txtbremen_​von_​der_​polizei_​praeventiv_​zum_​kriegsgebiet_​erklaert,_​polizei_​vermeldet_​nur_​vereinzelte_​pluenderungen_​durch_​die_​polizei.txt 3KB 12-Mar-2015 23:49:00
---===--- traha.de/media/files/bremen_von_der_polizei_praeventiv_zum_kriegsgebiet_erklaert,_polizei_vermeldet_nur_vereinzelte_pluenderungen_durch_die_polizei.txt ---===---

Terrorangst in Bremen: "Alle Register gezogen"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bremen-entwarnung-nach-angst-vor-islamistischem-anschlag-a-1021196.html

Terrorwarnung in Bremen: Libanese soll Maschinenpistolen gekauft haben
http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorwarnung-in-bremen-libanese-soll-maschinenpistolen-gekauft-haben_id_4510704.html

Gro�einsatz nach Beh�rden-Warnung: Islamistische Terrorgefahr - Mehrere Menschen in Bremen von Polizei festgesetzt
http://www.focus.de/politik/deutschland/islamistische-terrorgefahr-polizei-setzt-mehrere-menschen-in-bremen-fest_id_4509883.html

Terrorwarnung in Bremen: Schwere Vorw�rfe gegen SPD und Gr�ne
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/terrorwarnung-in-bremen-schwere-vorwuerfe-gegen-spd-und-gruene/

Terrorwarnung in Bremen: "Wir haben nach wie vor eine erh�hte Gef�hrdung"
http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-terrorwarnung-zweite-festnahme-in-bremen-1.2372253

Bremen, Braunschweig, Dresden - Wie gro� ist Terrorgefahr?
http://web.de/magazine/politik/bremen-braunschweig-dresden-gross-terrorgefahr-30481224

Polizeieinsatz in Bremen: "Mit den �ngsten der Bev�lkerung darf man nicht spielen"
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bremen-wie-gross-war-die-terrorgefahr-a-1021419.html

Anti-Terror-Einsatz in Bremen: Eine Stadt ist verunsichert
http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-terror-einsatz-in-bremen-eine-stadt-ist-verunsichert-1.2372346

Gefahr durch Islamisten: Bremer Polizei nimmt eine Person fest
http://www.tagesschau.de/inland/bremen-111.html

Alarm zur�ckgestuft: Polizei f�hrt Einsatz in Bremen zur�ck
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorwarnung-in-bremen-polizei-faehrt-massnahmen-zurueck-a-1021180.html

Bremer Polizei stuft Terrordrohung zur�ck
http://www.fr-online.de/terror/terrorwarnung-bremer-polizei-stuft-terrordrohung-zurueck,29500876,30002124.html

Terrorwarnung in Bremen: Fast wieder Normalit�t
http://www.tagesspiegel.de/politik/terrorwarnung-in-bremen-fast-wieder-normalitaet/11442012.html

Ermittlungen Nach Terrorwarnung: Polizei in Bremen weiter in erh�hter Wachsamkeit
http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/polizei-in-bremen-weiter-in-erhoehter-wachsamkeit_a_24,0,1998085688.html

So reagieren Bremer auf die Terrordrohung: Eine Stadt in Sorge
http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Eine-Stadt-in-Sorge-_arid,1068500.html

Die allgemeine Verunsicherung
http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/themen/Deutsche-Sicherheitsbehoerden-Islamistischer-Terror-Kriegs-und-Gefechtsfuehrung-Kriegswaffen-Salafisten;art2825,5647874

Anti-Terror-Einsatz in Bremen: Polizei hielt Familie irrt�mlich stundenlang fest
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/antiterror-einsatz-bremen-familie-irrtuemlich-festgehalten-a-1023252.html
bombing of iraq    jpgbombing_​of_​iraq....jpg 563KB 14-Jan-2015 06:06:00bombing_of_iraq....jpg
   and gaza was too loud jpg...and_​gaza_​was_​too_​loud.jpg 513KB 14-Jan-2015 06:04:00...and_gaza_was_too_loud.jpg
je ne suis pas charlie jpgje_​ne_​suis_​pas_​charlie.jpg 71KB 10-Jan-2015 14:35:00je_ne_suis_pas_charlie.jpg
hamburg von der polizei zum kriegsgebiet erklaert txthamburg_​von_​der_​polizei_​zum_​kriegsgebiet_​erklaert.txt 1KB 20-Dec-2013 12:00:00
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Krawalle bef�rchtet: Innenstadt zum Gefahrengebiet erkl�rt
http://www.t-online.de/regionales/id_67116020/polizei-erklaert-hamburger-innenstadt-zum-gefahrengebiet-.html

Hamburger Gefahrengebiet: Mit dem Fingerspitzengef�hl eines Polizeikn�ppels
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/gefahrengebiet-hamburg-kommentar

Randale in Hamburg � es geht weiter
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/randale-in-hamburg-es-geht-weiter-35b7b-51ca-29-1745710.html

Verdeckte Ermittlerin in der Roten Flora: Noch ein Einsatz, aber keine Belege
http://www.taz.de/!154739/

Verdeckter Einsatz: LKA-Beamtin soll Werbespot f�r linke Szene erstellt haben
http://www.abendblatt.de/hamburg/article137362586/LKA-Beamtin-soll-Werbespot-fuer-linke-Szene-erstellt-haben.html

Rote Flora: Spionage auf eigene Faust?
http://www.zeit.de/hamburg/politik-wirtschaft/2014-12/rote-flora-polizei-undercover
rheinland-pfaelzisches polizeiterror- und ordnungsbehoerdengesetz (pog) paragraphen 26-32 pdfrheinland-pfaelzisches_​polizeiterror-_​und_​ordnungsbehoerdengesetz_​(pog)_​paragraphen_​26-32.pdf 124KB 20-Dec-2013 11:00:00
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geheimpolizei rammt unbeteiligten audi-fahrer bei bundesweiter menschenjagd von der strasse txtgeheimpolizei_​rammt_​unbeteiligten_​audi-fahrer_​bei_​bundesweiter_​menschenjagd_​von_​der_​strasse.txt 1KB 10-Oct-2013 12:00:00
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Schwerverletzter bei Blitz-Marathon: Raser-Jagd: Polizei rammt unbeteiligten Audi-Fahrer
http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/polizei-rammt-unbeteiligten-audi-fahrer-schwerverletzter-bei-blitz-marathon_aid_1126341.html

vgl. hierzu auch Satire: Irrer Blitzer-Wahnsinn!: Dutzende Raser sterben bei erstem bundesweiten Blitz-Marathon
http://www.tagesspiegel.de/kultur/satire/irrer-blitzer-wahnsinn-dutzende-raser-sterben-bei-erstem-bundesweiten-blitz-marathon/8915780.html
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cdu-wahlplakat-bundestagswahl-2013-arbeit gifcdu-wahlplakat-bundestagswahl-2013-arbeit.gif 41KB 12-Sep-2013 13:33:00cdu-wahlplakat-bundestagswahl-2013-arbeit.gif
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80 jahre verordnung zum schutz von volk und staat (abgeloest durch die gesetze zur behebung von terror und korrruption 2001ff terror- und sicherheitspakete 1 2 3) txt80_​jahre_​verordnung_​zum_​schutz_​von_​volk_​und_​staat_​(abgeloest_​durch_​die_​gesetze_​zur_​behebung_​von_​terror_​und_​korrruption_​2001ff_​terror-_​und_​sicherheitspakete_​1_​2_​3).txt 8KB 28-Feb-2013 12:00:00
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Verordnung des Reichspr�sidenten zum Schutz von Volk und Staat (Reichstagsbrandverordnung). Vom 28.Februar 1933.

Auf Grund des Artikels 48 Abs. 2 der Reichsverfassung wird zur Abwehr kommunistischer staatsgef�hrdender Gewaltakte folgendes verordnet:

� 1
Die Artikel 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 der Verfassung des Deutschen Reichs werden bis auf weiteres au�er Kraft gesetzt. Es sind daher Beschr�nkungen der pers�nlichen Freiheit, des Rechts der freien Meinungs�u�erung, einschlie�lich der Pressefreiheit, des Vereins- und Versammlungsrechts, Eingriffe in das Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis, Anordnungen von Haussuchungen und von Beschlagnahmen sowie Beschr�nkungen des Eigentums auch au�erhalb der sonst hierf�r bestimmten gesetzlichen Grenzen zul�ssig.

� 2
Werden in einem Lande die zur Wiederherstellung der �ffentlichen Sicherheit und Ordnung n�tigen Ma�nahmen nicht getroffen, so kann die Reichsregierung insoweit die Befugnisse der obersten Landesbeh�rde vor�bergehend wahrnehmen.

� 3
Die Beh�rden der L�nder und Gemeinden (Gemeindeverb�nde) haben den auf Grund des � 2 erlassenen Anordnungen der Reichsregierung im Rahmen ihrer Zust�ndigkeit Folge zu leisten.

� 4
Wer den von den obersten Landesbeh�rden oder den ihnen nachgeordneten Beh�rden zur Durchf�hrung dieser Verordnung erlassenen Anordnungen oder den von der Reichsregierung gem�� � 2 erlassenen Anordnungen zuwiderhandelt oder wer zu solcher Zuwiderhandlung auffordert oder anreizt, wird, soweit nicht die Tat nach anderen Vorschriften mit einer schwereren Strafe bedroht ist, mit Gef�ngnis nicht unter einem Monat oder mit Geldstrafe von 150 bis zu 15000 Reichsmark bestraft.

Wer durch Zuwiderhandlung nach Abs. 1 eine gemeine Gefahr f�r Menschenleben herbeif�hrt, wird mit Zuchthaus, bei mildernden Umst�nden mit Gef�ngnis nicht unter sechs Monaten und, wenn die Zuwiderhandlung den Tod eines Menschen verursacht, mit dem Tode, bei mildernden Umst�nden mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Daneben kann auf Verm�genseinziehung erkannt werden.

Wer zu einer gemeingef�hrlichen Zuwiderhandlung (Abs. 2) auffordert oder anreizt, wird mit Zuchthaus, bei mildernden Umst�nden mit Gef�ngnis nicht unter drei Monaten bestraft.

� 5
Mit dem Tode sind die Verbrechen zu bestrafen, die das Strafgesetzbuch in den �� 81 (Hochverrat), 229 (Giftbeibringung), 307 (Brandstiftung), 311 (Explosion), 312 (�berschwemmung), 315 Abs. 2 (Besch�digung von Eisenbahnanlagen), 324 (gemeingef�hrliche Vergiftung) mit lebenslangem Zuchthaus bedroht.

Mit dem Tode oder, soweit nicht bisher eine schwerere Strafe angedroht ist, mit lebenslangem Zuchthaus oder mit Zuchthaus bis zu 15 Jahren wird bestraft:

1. Wer es unternimmt, den Reichspr�sidenten oder ein Mitglied oder einen Kommissar der Reichsregierung oder einer Landesregierung zu t�ten oder wer zu einer solchen T�tung auffordert, sich erbietet, ein solches Erbieten annimmt oder eine solche T�tung mit einem anderen verabredet;
2. wer in den F�llen des � 115 Abs. 2 des Strafgesetzbuchs (schwerer Aufruhr) oder des � 125 Abs. 2 des Strafgesetzbuchs (schwerer Landfriedensbruch) die Tat mit Waffen oder in bewu�tem und gewolltem Zusammenwirken mit einem Bewaffneten begeht;
3. wer eine Freiheitsberaubung (� 239) des Strafgesetzbuchs in der Absicht begeht, sich des der Freiheit Beraubten als Geisel im politischen Kampfe zu bedienen.

� 6
Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verk�ndung in Kraft.

Berlin, den 28. Februar 1933.

Der Reichspr�sident
von Hindenburg

Der Reichskanzler
Adolf Hitler

Der Reichsminister des Innern
Frick

Der Reichsminister der Justiz
Dr. G�rtner




===>


[Verfassung des Deutschen Reiches]

Artikel 48
Wenn ein Land die ihm nach der Reichsverfassung oder den Reichsgesetzen obliegenden Pflichten nicht erf�llt, kann der Reichspr�sident es dazu mit Hilfe der bewaffneten Macht anhalten.
Der Reichspr�sident kann, wenn im Deutschen Reiche die �ffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gest�rt oder gef�hrdet wird, die zur Wiederherstellung der �ffentlichen Sicherheit und Ordnung n�tigen Ma�nahmen treffen, erforderlichenfalls mit Hilfe der bewaffneten Macht einschreiten. Zu diesem Zwecke darf er vor�bergehend die in den Artikeln 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 festgesetzten Grundrechte ganz oder zum Teil au�er Kraft setzen.
Von allen gem�� Abs. 1 oder Abs. 2 dieses Artikels getroffenen Ma�nahmen hat der Reichspr�sident unverz�glich dem Reichstag Kenntnis zu geben. Die Ma�nahmen sind auf Verlangen des Reichstags au�er Kraft zu setzen.

Artikel 114 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen die Freiheit 1933-45)
Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Eine Beeintr�chtigung oder Entziehung der pers�nlichen Freiheit durch die �ffentliche Gewalt ist nur auf Grund von Gesetzen zul�ssig.
Personen, denen die Freiheit entzogen wird, sind sp�testens am darauffolgenden Tage in Kenntnis zu setzen, von welcher Beh�rde und aus welchen Gr�nden die Entziehung der Freiheit angeordnet worden ist; unverz�glich soll ihnen Gelegenheit gegeben werden, Einwendungen gegen ihre Freiheitsentziehung vorzubringen.

Artikel 115 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen die Wohnung 1933-45)
Die Wohnung jedes Deutschen ist f�r ihn eine Freist�tte und unverletzlich. Ausnahmen sind nur auf Grund von Gesetzen zul�ssig.

Artikel 117 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen das Briefgeheimnis 1933-45)
Das Briefgeheimnis sowie das Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis sind unverletzlich. Ausnahmen k�nnen nur durch Reichsgesetz zugelassen werden.

Artikel 118 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen die freie Meinungs�u�erung 1933-45)
Jeder Deutsche hat das Recht, innerhalb der Schranken der allgemeinen Gesetze seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck, Bild oder in sonstiger Weise frei zu �u�ern. An diesem Rechte darf ihn kein Arbeits- oder Anstellungsverh�ltnis hindern, und niemand darf ihn benachteiligen, wenn er von diesem Rechte Gebrauch macht.

Artikel 123 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen die Versammlungsfreiheit 1933-45)
Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.
Versammlungen unter freiem Himmel k�nnen durch Reichsgesetz anmeldepflichtig gemacht und bei unmittelbarer Gefahr f�r die �ffentliche Sicherheit verboten werden.

Artikel 124 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen die Vereinsbildung 1933-45)
Alle Deutschen haben das Recht, zu Zwecken, die den Strafgesetzen nicht zuwiderlaufen, Vereine oder Gesellschaften zu bilden. Dieses Recht kann nicht durch Vorbeugungsma�regeln beschr�nkt werden. F�r religi�se Vereine und Gesellschaften gelten dieselben Bestimmungen.
Der Erwerb der Rechtsf�higkeit steht jedem Verein gem�� den Vorschriften des b�rgerlichen Rechts frei. Er darf einem Vereine nicht aus dem Grunde versagt werden, da� er einen politischen, sozialpolitischen oder religi�sen Zweck verfolgt.

Artikel 153 (Au�erkraftsetzung: Terror gegen das Eigentum 1933-45)
Das Eigentum wird von der Verfassung gew�hrleistet. Sein Inhalt und seine Schranken ergeben sich aus den Gesetzen.
Eine Enteignung kann nur zum Wohle der Allgemeinheit und auf gesetzlicher Grundlage vorgenommen werden. Sie erfolgt gegen angemessene Entsch�digung, soweit nicht ein Reichsgesetz etwas anderes bestimmt. Wegen der H�he der Entsch�digung ist im Streitfalle der Rechtsweg bei den ordentlichen Gerichten offen zu halten, soweit Reichsgesetze nichts anderes bestimmen. Enteignung durch das Reich gegen�ber L�ndern, Gemeinden und gemeinn�tzigen Verb�nden kann nur gegen Entsch�digung erfolgen.
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich Dienst sein f�r das Gemeine Beste.
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Grundgesetz
f�r die Bundesrepublik Deutschland

vom 23. Mai 1949.




Der Parlamentarische Rat hat am 23. Mai 1949 in Bonn am Rhein in �ffentlicher Sitzung festgestellt, da� das am 8. Mai des Jahres 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossene Grundgesetz f�r die Bundesrepublik Deutschland in der Woche vom 16.-22. Mai 1949 durch die Volksvertretungen von mehr als Zweidritteln der beteiligten deutschen L�nder angenommen worden ist.
Auf Grund dieser Feststellung hat der Parlamentarische Rat, vertreten durch seinen Pr�sidenten, das Grundgesetz ausgefertigt und verk�ndet.
Das Grundgesetz wird hiermit gem�� Artikel 145 Absatz 3 im Bundesgesetzblatt ver�ffentlicht:


Pr�ambel

Im Bewu�tsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat das Deutsche Volk
in den L�ndern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, W�rttemberg-Baden und W�rttemberg-Hohenzollern,
um dem staatlichen Leben f�r eine �bergangszeit eine neue Ordnung zu geben,
kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen.
Es hat auch f�r jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war.
Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.

I. Die Grundrechte

A r t i k e l 1

(1) Die W�rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch�tzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unver�u�erlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

A r t i k e l 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Pers�nlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsm��ige Ordnung oder das Sittengesetz verst��t.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und k�rperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

A r t i k e l 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) M�nner und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi�sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

A r t i k e l 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religi�sen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungest�rte Religionsaus�bung wird gew�hrleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das N�here regelt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu �u�ern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug�nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew�hrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der pers�nlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

A r t i k e l 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das nat�rliche Recht der Eltern und die zuv�rderst ihnen obliegende Pflicht. �ber ihre Bet�tigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten d�rfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gr�nden zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die F�rsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen f�r ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

A r t i k e l 7

(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
(2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, �ber die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.
(3) Der Religionsunterricht ist in den �ffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in �bereinstimmung mit den Grunds�tzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.
(4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gew�hrleistet. Private Schulen als Ersatz f�r �ffentliche Schulen bed�rfen der Genehmigung des Staates und unterstehenden Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkr�fte nicht hinter den �ffentlichen Schulen zur�ckstehen und eine Sonderung der Sch�ler nach den Besitzverh�ltnissen der Eltern nicht gef�rdert wird. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkr�fte nicht gen�gend gesichert ist.
(5) Eine private Volksschule ist nur zuzulassen, wenn die Unterrichtsverwaltung ein besonderes p�dagogisches Interesse anerkennt oder, auf Antrag von Erziehungsberechtigten, wenn sie als Gemeinschaftsschule, als Bekenntnis- oder Weltanschauungsschule errichtet werden soll und eine �ffentliche Volksschule dieser Art in der Gemeinde nicht besteht.
(6) Vorschulen bleiben aufgehoben.

A r t i k e l 8

(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) F�r Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschr�nkt werden.

A r t i k e l 9

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.
(2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren T�tigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsm��ige Ordnung oder gegen den Gedanken der V�lkerverst�ndigung richten, sind verboten.
(3) Das Recht, zur Wahrung und F�rderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist f�r jedermann und f�r alle Berufe gew�hrleistet. Abreden, die dieses Recht einschr�nken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Ma�nahmen sind rechtswidrig.

A r t i k e l 10

Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich. Beschr�nkungen d�rfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden.

A r t i k e l 11

(1) Alle Deutschen genie�en Freiz�gigkeit im ganzen Bundesgebiet.
(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur f�r die F�lle eingeschr�nkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen w�rden und in denen es zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung, zur Bek�mpfung von Seuchengefahr oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

A r t i k e l 12

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsst�tte frei zu w�hlen. Die Berufsaus�bung kann durch Gesetz geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, au�er im Rahmen einer herk�mmlichen allgemeinen, f�r alle gleichen �ffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zul�ssig.

A r t i k e l 13

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.
(2) Durchsuchungen d�rfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgef�hrt werden.
(3) Eingriffe und Beschr�nkungen d�rfen im �brigen nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr f�r einzelne Personen, auf Grund eines Gesetzes auch zur Verh�tung dringender Gefahren f�r die �ffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere zur Behebung der Raumnot, zur Bek�mpfung von Seuchengefahr oder zum Schutze gef�hrdeter Jugendlicher vorgenommen werden.

A r t i k e l 14

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gew�hrleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zul�ssig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausma� der Entsch�digung regelt. Die Entsch�digung ist unter gerechter Abw�gung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der H�he der Entsch�digung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

A r t i k e l 15

Grund und Boden, Natursch�tze und Produktionsmittel k�nnen zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausma� der Entsch�digung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft �berf�hrt werden. F�r die Entsch�digung gilt Artikel 14 Absatz 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

A r t i k e l 16

(1) Die deutsche Staatsangeh�rigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangeh�rigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.
(2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Politisch Verfolgte genie�en Asylrecht.

A r t i k e l 17

Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zust�ndigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

A r t i k e l 18

Wer die Freiheit der Meinungs�u�erung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16 Absatz 2) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mi�braucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausma� werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

A r t i k e l 19

(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschr�nkt werden kann, mu� das Gesetz allgemein und nicht nur f�r den Einzelfall gelten. Au�erdem mu� das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.
(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.
(3) Die Grundrechte gelten auch f�r inl�ndische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.
(4) Wird jemand durch die �ffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. Soweit eine andere Zust�ndigkeit nicht begr�ndet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben.


II. Der Bund und die L�nder

A r t i k e l 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausge�bt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsm��ige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

A r t i k e l 21

(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gr�ndung ist frei. Ihre innere Ordnung mu� demokratischen Grunds�tzen entsprechen. Sie m�ssen �ber die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie �ber ihr Verm�gen �ffentlich Rechenschaft geben.
(2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anh�nger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeintr�chtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gef�hrden, sind verfassungswidrig. �ber die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht.
(3) Das N�here regeln Bundesgesetze.

A r t i k e l 22

Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.

A r t i k e l 23

Dieses Grundgesetz gilt zun�chst im Gebiete der L�nder Baden, Bayern, Bremen, Gro�-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, W�rttemberg-Baden und W�rttemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.

A r t i k e l 24

(1) Der Bund kann durch Gesetz Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen �bertragen.
(2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen; er wird hierbei in die Beschr�nkungen seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den V�lkern der Welt herbeif�hren und sichern.
(3) Zur Regelung zwischenstaatlicher Streitigkeiten wird der Bund Vereinbarungen �ber eine allgemeine, umfassende, obligatorische, internationale Schiedsgerichtsbarkeit beitreten.

A r t i k e l 25

Die allgemeinen Regeln des V�lkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar f�r die Bewohner des Bundesgebietes.

A r t i k e l 26

(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V�lker zu st�ren, insbesondere die F�hrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
(2) Zur Kriegf�hrung bestimmte Waffen d�rfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, bef�rdert und in Verkehr gebracht werden. Das N�here regelt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 27

Alle deutschen Kauffahrteischiffe bilden eine einheitliche Handelsflotte.

A r t i k e l 28

(1) Die verfassungsm��ige Ordnung in den L�ndern mu� den Grunds�tzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne dieses Grundgesetzes entsprechen. In den L�ndern, Kreisen und Gemeinden mu� das Volk eine Vertretung haben, die aus allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgegangen ist. In Gemeinden kann an die Stelle einer gew�hlten K�rperschaft die Gemeindeversammlung treten.
(2) Den Gemeinden mu� das Recht gew�hrleistet sein, alle Angelegenheiten der �rtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverb�nde haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches nach Ma�gabe der Gesetze das Recht der Selbstverwaltung.
(3) Der Bund gew�hrleistet, da� die verfassungsm��ige Ordnung der L�nder den Grundrechten und den Bestimmungen der Abs�tze 1 und 2 entspricht.

A r t i k e l 29

(1) Das Bundesgebiet ist unter Ber�cksichtigung der landsmannschaftlichen Verbundenheit, der geschichtlichen und kulturellen Zusammenh�nge, der wirtschaftlichen Zweckm��igkeit und des sozialen Gef�ges durch Bundesgesetz neu zu gliedern. Die Neugliederung soll L�nder schaffen, die nach Gr��e und Leistungsf�higkeit die ihnen obliegenden Aufgaben wirksam erf�llen k�nnen.
(2) In Gebietsteilen, die bei der Neubildung der L�nder nach dem 8. Mai 1945 ohne Volksabstimmung ihre Landeszugeh�rigkeit ge�ndert haben, kann binnen eines Jahres nach Inkrafttreten des Grundgesetzes durch Volksbegehren eine bestimmte �nderung der �ber die Landeszugeh�rigkeit getroffenen Entscheidung gefordert werden. Das Volksbegehren bedarf der Zustimmung eines Zehntels der zu den Landtagen wahlberechtigten Bev�lkerung. Kommt das Volksbegehren zustande, so hat die Bundesregierung in den Gesetzentwurf �ber die Neugliederung eine Bestimmung �ber die Landeszugeh�rigkeit des Gebietsteiles aufzunehmen.
(3) Nach Annahme des Gesetzes ist in jedem Gebiete, dessen Landeszugeh�rigkeit ge�ndert werden soll, der Teil des Gesetzes, der dieses Gebiet betrifft, zum Volksentscheid zu bringen. Ist ein Volksbegehren nach Absatz 2 zustandegekommen, so ist in dem betreffenden Gebiete in jedem Falle ein Volksentscheid durchzuf�hren.
(4) Soweit dabei das Gesetz mindestens in einem Gebietsteil abgelehnt wird, ist es erneut bei dem Bundestage einzubringen. Nach erneuter Verabschiedung bedarf es insoweit der Annahme durch Volksentscheid im gesamten Bundesgebiete.
(5) Bei einem Volksentscheide entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
(6) Das Verfahren regelt ein Bundesgesetz. Die Neugliederung soll vor Ablauf von drei Jahren nach Verk�ndung des Grundgesetzes und, falls sie als Folge des Beitritts eines anderen Teiles von Deutschland notwendig wird, innerhalb von zwei Jahren nach dem Beitritt geregelt werden.
(7) Das Verfahren �ber jede sonstige �nderung des Gebietsbestandes der L�nder regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates und der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages bedarf.

A r t i k e l 30

Die Aus�bung der staatlichen Befugnisse und die Erf�llung der staatlichen Aufgaben ist Sache der L�nder, soweit dieses Grundgesetz keine andere Regelung trifft oder zul��t.

A r t i k e l 31

Bundesrecht bricht Landesrecht.

A r t i k e l 32

(1) Die Pflege der Beziehungen zu ausw�rtigen Staaten ist Sache des Bundes.
(2) Vor dem Abschlusse eines Vertrages, der die besonderen Verh�ltnisse eines Landes ber�hrt, ist das Land rechtzeitig zu h�ren.
(3) Soweit die L�nder f�r die Gesetzgebung zust�ndig sind, k�nnen sie mit Zustimmung der Bundesregierung mit ausw�rtigen Staaten Vertr�ge abschlie�en.

A r t i k e l 33

(1) Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsb�rgerlichen Rechte und Pflichten.
(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Bef�higung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem �ffentlichen Amte.
(3) Der Genu� b�rgerlicher und staatsb�rgerlicher Rechte, die Zulassung zu �ffentlichen �mtern sowie die im �ffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabh�ngig von dem religi�sen Bekenntnis. Niemandem darf aus seiner Zugeh�rigkeit oder Nichtzugeh�rigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.
(4) Die Aus�bung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als st�ndige Aufgabe in der Regel Angeh�rigen des �ffentlichen Dienstes zu �bertragen, die in einem �ffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverh�ltnis stehen.
(5) Das Recht des �ffentlichen Dienstes ist unter Ber�cksichtigung der hergebrachten Grunds�tze des Berufsbeamtentums zu regeln.

A r t i k e l 34

Verletzt jemand in Aus�bung eines ihm anvertrauten �ffentlichen Amtes die ihm einem Dritten gegen�ber obliegende Amtspflicht, so trifft die Verantwortlichkeit grunds�tzlich den Staat oder die K�rperschaft, in deren Dienst er steht. Bei Vorsatz oder grober Fahrl�ssigkeit bleibt der R�ckgriff vorbehalten. F�r den Anspruch auf Schadensersatz und f�r den R�ckgriff darf der ordentliche Rechtsweg nicht ausgeschlossen werden.

A r t i k e l 35

Alle Beh�rden des Bundes und der L�nder leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe.

A r t i k e l 36

Bei den obersten Bundesbeh�rden sind Beamte aus allen L�ndern in angemessenem Verh�ltnis zu verwenden. Die bei den �brigen Bundesbeh�rden besch�ftigten Personen sollen in der Regel aus dem Lande genommen werden, in dem sie t�tig sind.

A r t i k e l 37

(1) Wenn ein Land die ihm nach dem Grundgesetze oder einem anderen Bundesgesetze obliegenden Bundespflichten nicht erf�llt, kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Ma�nahmen treffen, um das Land im Wege des Bundeszwanges zur Erf�llung seiner Pflichten anzuhalten.
(2) Zur Durchf�hrung des Bundeszwanges hat die Bundesregierung oder ihr Beauftragter das Weisungsrecht gegen�ber allen L�ndern und ihren Beh�rden.


III. Der Bundestag

A r t i k e l 38

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gew�hlt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr�ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
(2) Wahlberechtigt ist, wer das einundzwanzigste, w�hlbar, wer das f�nfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat.
(3) Das N�here bestimmt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 39

(1) Der Bundestag wird auf vier Jahre gew�hlt. Seine Wahlperiode endet vier Jahre nach dem ersten Zusammentritt oder mit seiner Aufl�sung. Die Neuwahl findet im letzten Vierteljahr der Wahlperiode statt, im Falle der Aufl�sung sp�testens nach sechzig Tagen.
(2) Der Bundestag tritt sp�testens am drei�igsten Tage nach der Wahl, jedoch nicht vor dem Ende der Wahlperiode des letzten Bundestages zusammen.
(3) Der Bundestag bestimmt den Schlu� und den Wiederbeginn seiner Sitzungen. Der Pr�sident des Bundestages kann ihn fr�her einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder, der Bundespr�sident oder der Bundeskanzler es verlangen.

A r t i k e l 40

(1) Der Bundestag w�hlt seinen Pr�sidenten, dessen Stellvertreter und die Schriftf�hrer. Er gibt sich eine Gesch�ftsordnung.
(2) Der Pr�sident �bt das Hausrecht und die Polizeigewalt im Geb�ude des Bundestages aus. Ohne seine Genehmigung darf in den R�umen des Bundestages keine Durchsuchung oder Beschlagnahme stattfinden.

A r t i k e l 41

(1) Die Wahlpr�fung ist Sache des Bundestages. Er entscheidet auch, ob ein Abgeordneter des Bundestages die Mitgliedschaft verloren hat.
(2) Gegen die Entscheidung des Bundestages ist die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht zul�ssig.
(3) Das N�here regelt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 42

(1) Der Bundestag verhandelt �ffentlich. Auf Antrag eines Zehntels seiner Mitglieder oder auf Antrag der Bundesregierung kann mit Zweidrittelmehrheit die �ffentlichkeit ausgeschlossen werden. �ber den Antrag wird in nicht�ffentlicher Sitzung entschieden.
(2) Zu einem Beschlusse des Bundestages ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, soweit dieses Grundgesetz nichts anderes bestimmt. F�r die vom Bundestage vorzunehmenden Wahlen kann die Gesch�ftsordnung Ausnahmen zulassen.
(3) Wahrheitsgetreue Berichte �ber die �ffentlichen Sitzungen des Bundestages und seiner Aussch�sse bleiben von jeder Verantwortlichkeit frei.

A r t i k e l 43

(1) Der Bundestag und seine Aussch�sse k�nnen die Anwesenheit jedes Mitgliedes der Bundesregierung verlangen.
(2) Die Mitglieder des Bundesrates und der Bundesregierung sowie ihre Beauftragten haben zu allen Sitzungen des Bundestages und seiner Aussch�sse Zutritt. Sie m�ssen jederzeit geh�rt werden.

A r t i k e l 44

(1) Der Bundestag hat das Recht und auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder die Pflicht, einen Untersuchungsausschu� einzusetzen, der in �ffentlicher Verhandlung die erforderlichen Beweise erhebt. Die �ffentlichkeit kann ausgeschlossen werden.
(2) Auf Beweiserhebungen finden die Vorschriften �ber den Strafproze� sinngem�� Anwendung. Das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis bleibt unber�hrt.
(3) Gerichte und Verwaltungsbeh�rden sind zur Rechts- und Amtshilfe verpflichtet.
(4) Die Beschl�sse der Untersuchungsaussch�sse sind der richterlichen Er�rterung entzogen. In der W�rdigung und Beurteilung des der Untersuchung zugrunde liegenden Sachverhaltes sind die Gerichte frei.

A r t i k e l 45

(1) Der Bundestag bestellt einen Ausschu�, der die Rechte des Bundestages gegen�ber der Bundesregierung zwischen zwei Wahlperioden zu wahren hat. Der st�ndige Ausschu� hat auch die Rechte eines Untersuchungsausschusses.
(2) Weitergehende Befugnisse, insbesondere das Recht der Gesetzgebung, der Wahl des Bundeskanzlers und der Anklage des Bundespr�sidenten stehen dem st�ndigen Ausschu� nicht zu.

A r t i k e l 46

(1) Ein Abgeordneter darf zu keiner Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen einer �u�erung, die er im Bundestage oder in einem seiner Aussch�sse getan hat, gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst au�erhalb des Bundestages zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht f�r verleumderische Beleidigungen.
(2) Wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung darf ein Abgeordneter nur mit Genehmigung des Bundestages zur Verantwortung gezogen oder verhaftet werden, es sei denn, da� er bei Begehung der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen wird.
(3) Die Genehmigung des Bundestages ist ferner bei jeder anderen Beschr�nkung der pers�nlichen Freiheit eines Abgeordneten oder zur Einleitung eines Verfahrens gegen einen Abgeordneten gem�� Artikel 18 erforderlich.
(4) Jedes Strafverfahren und jedes Verfahren gem�� Artikel 18 gegen einen Abgeordneten, jede Haft und jede sonstige Beschr�nkung seiner pers�nlichen Freiheit sind auf Verlangen des Bundestages auszusetzen.

A r t i k e l 47

Die Abgeordneten sind berechtigt, �ber Personen, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Abgeordnete oder denen sie in dieser Eigenschaft Tatsachen anvertraut haben, sowie �ber diese Tatsachen selbst das Zeugnis zu verweigern. Soweit dieses Zeugnisverweigerungsrecht reicht, ist die Beschlagnahme von Schriftst�cken unzul�ssig.

A r t i k e l 48

(1) Wer sich um einen Sitz im Bundestage bewirbt, hat Anspruch auf den zur Vorbereitung seiner Wahl erforderlichen Urlaub.
(2) Niemand darf gehindert werden, das Amt eines Abgeordneten zu �bernehmen und auszu�ben. Eine K�ndigung oder Entlassung aus diesem Grunde ist unzul�ssig.
(3) Die Abgeordneten haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabh�ngigkeit sichernde Entsch�digung. Sie haben das Recht der freien Benutzung aller staatlichen Verkehrsmittel. Das N�here regelt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 49

F�r die Mitglieder des Pr�sidiums und des st�ndigen Ausschusses sowie f�r deren erste Stellvertreter gelten die Artikel 46, 47 und die Abs�tze 2 und 3 des Artikel 48 auch f�r die Zeit zwischen zwei Wahlperioden.


IV. Der Bundesrat

A r t i k e l 50

Durch den Bundesrat wirken die L�nder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes mit.

A r t i k e l 51

(1) Der Bundesrat besteht aus Mitgliedern der Regierungen der L�nder, die sie bestellen und abberufen. Sie k�nnen durch andere Mitglieder ihrer Regierungen vertreten werden.
(2) Jedes Land hat mindestens drei Stimmen, L�nder mit mehr als zwei Millionen Einwohnern haben vier, L�nder mit mehr als sechs Millionen Einwohnern f�nf Stimmen.
(3) Jedes Land kann so viele Mitglieder entsenden, wie es Stimmen hat. Die Stimmen eines Landes k�nnen nur einheitlich und nur durch anwesende Mitglieder oder deren Vertreter abgegeben werden.

A r t i k e l 52

(1) Der Bundesrat w�hlt seinen Pr�sidenten auf ein Jahr.
(2) Der Pr�sident beruft den Bundesrat ein. Er hat ihn einzuberufen, wenn die Vertreter von mindestens zwei L�ndern oder die Bundesregierung es verlangen.
(3) Der Bundesrat fa�t seine Beschl�sse mit mindestens der Mehrheit seiner Stimmen. Er gibt sich eine Gesch�ftsordnung. Er verhandelt �ffentlich. Die �ffentlichkeit kann ausgeschlossen werden.
(4) Den Aussch�ssen des Bundesrates k�nnen andere Mitglieder oder Beauftragte der Regierungen der L�nder angeh�ren.

A r t i k e l 53

Die Mitglieder der Bundesregierung haben das Recht und auf Verlangen die Pflicht, an den Verhandlungen des Bundesrates und seiner Aussch�sse teilzunehmen. Sie m�ssen jederzeit geh�rt werden. Der Bundesrat ist von der Bundesregierung �ber die F�hrung der Gesch�fte auf dem laufenden zu halten.


V. Der Bundespr�sident

A r t i k e l 54

(1) Der Bundespr�sident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gew�hlt. W�hlbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat.
(2) Das Amt des Bundespr�sidenten dauert f�nf Jahre. Anschlie�ende Wiederwahl ist nur einmal zul�ssig.
(3) Die Bundesversammlung besteht aus den Mitgliedern des Bundestages und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der L�nder nach den Grunds�tzen der Verh�ltniswahl gew�hlt werden.
(4) Die Bundesversammlung tritt sp�testens drei�ig Tage vor Ablauf der Amtszeit des Bundespr�sidenten, bei vorzeitiger Beendigung sp�testens drei�ig Tage nach diesem Zeitpunkt zusammen. Sie wird von dem Pr�sidenten des Bundestages einberufen.
(5) Nach Ablauf der Wahlperiode beginnt die Frist des Absatzes 4 Satz 1 mit dem ersten Zusammentritt des Bundestages.
(6) Gew�hlt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder der Bundesversammlung erh�lt. Wird diese Mehrheit in zwei Wahlg�ngen von keinem Bewerber erreicht, so ist gew�hlt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
(7) Das N�here regelt ein Bundesgesetz.

A r t i k e l 55

(1) Der Bundespr�sident darf weder der Regierung noch einer gesetzgebenden K�rperschaft des Bundes oder eines Landes angeh�ren.
(2) Der Bundespr�sident darf kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf aus�ben und weder der Leitung noch dem Aufsichtsrate eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angeh�ren.

A r t i k e l 56

Der Bundespr�sident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
"Ich schw�re, da� ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erf�llen und Gerechtigkeit gegen jedermann �ben werde. So wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne religi�se Beteuerung geleistet werden.

A r t i k e l 57

Die Befugnisse des Bundespr�sidenten werden im Falle seiner Verhinderung oder bei vorzeitiger Erledigung des Amtes durch den Pr�sidenten des Bundesrates wahrgenommen.

A r t i k e l 58

Anordnungen und Verf�gungen des Bundespr�sidenten bed�rfen zu ihrer G�ltigkeit der Gegenzeichnung durch den Bundeskanzler oder durch den zust�ndigen Bundesminister. Dies gilt nicht f�r die Ernennung und Entlassung des Bundeskanzlers, die Aufl�sung des Bundestages gem�� Artikel 63 und das Ersuchen gem�� Artikel 69 Absatz 3.

A r t i k e l 59

(1) Der Bundespr�sident vertritt den Bund v�lkerrechtlich. Er schlie�t im Namen des Bundes die Vertr�ge mit ausw�rtigen Staaten. Er beglaubigt und empf�ngt die Gesandten.
(2) Vertr�ge, welche die politischen Beziehungen des Bundes regeln oder sich auf Gegenst�nde der Bundesgesetzgebung beziehen, bed�rfen der Zustimmung oder der Mitwirkung der jeweils f�r die Bundesgesetzgebung zust�ndigen K�rperschaften in der Form eines Bundesgesetzes. F�r Verwaltungsabkommen gelten die Vorschriften �ber die Bundesverwaltung entsprechend.

A r t i k e l 60

(1) Der Bundespr�sident ernennt und entl��t die Bundesrichter und die Bundesbeamten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(2) Er �bt im Einzelfalle f�r den Bund das Begnadigungsrecht aus.
(3) Er kann diese Befugnisse auf andere Beh�rden �bertragen.
(4) Die Abs�tze 2 bis 4 des Artikels 46 finden auf den Bundespr�sidenten entsprechende Anwendung.

A r t i k e l 61

(1) Der Bundestag oder der Bundesrat k�nnen den Bundespr�sidenten wegen vors�tzlicher Verletzung des Grundgesetzes oder eines anderen Bundesgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht anklagen. Der Antrag auf Erhebung der Anklage mu� von mindestens einem Viertel der Mitglieder des Bundestages oder einem Viertel der Stimmen des Bundesrates gestellt werden. Der Beschlu� auf Erhebung der Anklage bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages oder von zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates. Die Anklage wird von einem Beauftragten der anklagenden K�rperschaft vertreten.
(2) Stellt das Bundesverfassungsgericht fest, da� der Bundespr�sident einer vors�tzlichen Verletzung des Grundgesetzes oder eines anderen Bundesgesetzes schuldig ist, so kann es ihn des Amtes f�r verlustig erkl�ren. Durch einstweilige Anordnung kann es nach der Erhebung der Anklage bestimmen, da� er an der Aus�bung seines Amtes verhindert ist.


VI. Die Bundesregierung

A r t i k e l 62

Die Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler und aus den Bundesministern.

A r t i k e l 63

(1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespr�sidenten vom Bundestage ohne Aussprache gew�hlt.
(2) Gew�hlt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gew�hlte ist vom Bundespr�sidenten zu ernennen.
(3) Wird der Vorgeschlagene nicht gew�hlt, so kann der Bundestag binnen vierzehn Tagen nach dem Wahlgange mit mehr als der H�lfte seiner Mitglieder einen Bundeskanzler w�hlen.
(4) Kommt eine Wahl innerhalb dieser Frist nicht zustande, so findet unverz�glich ein neuer Wahlgang statt, in dem gew�hlt ist, wer die meisten Stimmen erh�lt. Vereinigt der Gew�hlte die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich, so mu� der Bundespr�sident ihn binnen sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht der Gew�hlte diese Mehrheit nicht, so hat der Bundespr�sident binnen sieben Tagen entweder ihn zu ernennen oder den Bundestag aufzul�sen.

A r t i k e l 64

(1) Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespr�sidenten ernannt und entlassen.
(2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amts�bernahme vor dem Bundestage den in Artikel 56 vorgesehenen Eid.

A r t i k e l 65

Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und tr�gt daf�r die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Gesch�ftsbereich selbst�ndig und unter eigener Verantwortung. �ber Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Gesch�fte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespr�sidenten genehmigten Gesch�ftsordnung.

A r t i k e l 66

Der Bundeskanzler und die Bundesminister d�rfen kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf aus�ben und weder der Leitung noch ohne Zustimmung des Bundestages dem Aufsichtsrate eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angeh�ren.

A r t i k e l 67

(1) Der Bundestag kann dem Bundeskanzler das Mi�trauen nur dadurch aussprechen, da� er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger w�hlt und den Bundespr�sidenten ersucht, den Bundeskanzler zu entlassen. Der Bundespr�sident mu� dem Ersuchen entsprechen und den Gew�hlten ernennen.
(2) Zwischen dem Antrage und der Wahl m�ssen achtundvierzig Stunden liegen.

A r t i k e l 68

(1) Findet ein Antrag des Bundeskanzlers, ihm das Vertrauen auszusprechen, nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, so kann der Bundespr�sident auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen einundzwanzig Tagen den Bundestag aufl�sen. Das Recht zur Aufl�sung erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Bundeskanzler w�hlt.
(2) Zwischen dem Antrage und der Abstimmung m�ssen achtundvierzig Stunden liegen.

A r t i k e l 69

(1) Der Bundeskanzler ernennt einen Bundesminister zu seinem Stellvertreter.
(2) Das Amt des Bundeskanzlers oder eines Bundesministers endigt in jedem Falle mit dem Zusammentritt eines neuen Bundestages, das Amt eines Bundesministers auch mit jeder anderen Erledigung des Amtes des Bundeskanzlers.
(3) Auf Ersuchen des Bundespr�sidenten ist der Bundeskanzler, auf Ersuchen des Bundeskanzlers oder des Bundespr�sidenten ein Bundesminister verpflichtet, die Gesch�fte bis zur Ernennung seines Nachfolgers weiterzuf�hren.


VII. Die Gesetzgebung des Bundes

A r t i k e l 70

(1) Die L�nder haben das Recht der Gesetzgebung, soweit dieses Grundgesetz nicht dem Bunde Gesetzgebungsbefugnisse verleiht.
(2) Die Abgrenzung der Zust�ndigkeit zwischen Bund und L�ndern bemi�t sich nach den Vorschriften dieses Grundgesetzes �ber die ausschlie�liche und die konkurrierende Gesetzgebung.

A r t i k e l 71

Im Bereiche der ausschlie�lichen Gesetzgebung des Bundes haben die L�nder die Befugnis zur Gesetzgebung nur, wenn und soweit sie hierzu in einem Bundesgesetze ausdr�cklich erm�chtigt werden.

A r t i k e l 72

(1) Im Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung haben die L�nder die Befugnis zur Gesetzgebung, solange und soweit der Bund von seiner Gesetzgebungszust�ndigkeit nicht durch Gesetz Gebrauch gemacht hat.
(2) Der Bund hat in diesem Bereich das Gesetzgebungsrecht, soweit ein Bed�rfnis nach bundesgesetzlicher Regelung besteht, weil
1. eine Angelegenheit durch die Gesetzgebung einzelner L�nder nicht wirksam geregelt werden kann oder
2. die Regelung einer Angelegenheit durch ein Landesgesetz die Interessen anderer L�nder oder der Gesamtheit beeintr�chtigen k�nnte oder
3. die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit, insbesondere die Wahrung der Einheitlichkeit der Lebensverh�ltnisse �ber das Gebiet eines Landes hinaus sie erfordert.

A r t i k e l 73

Der Bund hat die ausschlie�liche Gesetzgebung �ber:
1. die ausw�rtigen Angelegenheiten;
2. die Staatsangeh�rigkeit im Bunde;
3. die Freiz�gigkeit, das Pa�wesen, die Ein- und Auswanderung und die Auslieferung;
4. das W�hrungs-, Geld- und M�nzwesen, Ma�e und Gewichte sowie die Zeitbestimmung;
5. die Einheit des Zoll- und Handelsgebietes, die Handels- und Schiffahrtsvertr�ge, die Freiz�gigkeit des Warenverkehrs und den Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Auslande einschlie�lich des Zoll- und Grenzschutzes;
6. die Bundeseisenbahnen und den Luftverkehr;
7. das Post- und Fernmeldewesen;
8. die Rechtsverh�ltnisse der im Dienste des Bundes und der bundesunmittelbaren K�rperschaften des �ffentlichen Rechtes stehenden Personen;
9. den gewerblichen Rechtsschutz, das Urheberrecht und das Verlagsrecht;
10. die Zusammenarbeit des Bundes und der L�nder in der Kriminalpolizei und in Angelegenheiten des Verfassungsschutzes, die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes sowie die internationale Verbrechensbek�mpfung;
11. die Statistik f�r Bundeszwecke.

A r t i k e l 74

Die konkurrierende Gesetzgebung erstreckt sich auf folgende Gebiete:
1. das b�rgerliche Recht, das Strafrecht und den Strafvollzug, die Gerichtsverfassung, das gerichtliche Verfahren, die Rechtsanwaltschaft, das Notariat und die Rechtsberatung;
2. das Personenstandswesen;
3. das Vereins- und Versammlungsrecht;
4. das Aufenthalts- und Niederlassungsrecht der Ausl�nder;
5. den Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung in das Ausland;
6. die Angelegenheiten der Fl�chtlinge und Vertriebenen;
7. die �ffentliche F�rsorge;
8. Die Staatsangeh�rigkeit in den L�ndern;
9. die Kriegssch�den und die Wiedergutmachung;
10. die Versorgung der Kriegsbesch�digten und Kriegshinterbliebenen, die F�rsorge f�r die ehemaligen Kriegsgefangenen und die Sorge f�r die Kriegsgr�ber;
11. das Recht der Wirtschaft (Bergbau, Industrie, Energiewirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Handel, Bank- und B�rsenwesen, privatrechtliches Versicherungswesen);
12. das Arbeitsrecht einschlie�lich der Betriebsverfassung, des Arbeitsschutzes und der Arbeitsvermittlung sowie die Sozialversicherung einschlie�lich der Arbeitslosenversicherung;
13. F�rderung der wissenschaftlichen Forschung;
14. das Recht der Enteignung, soweit sie auf den Sachgebieten der Artikel 73 und 74 in Betracht kommt;
15. die �berf�hrung von Grund und Boden, von Natursch�tzen und Produktionsmitteln in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft;
16. die Verh�tung des Mi�brauchs wirtschaftlicher Machtstellung;
17. die F�rderung der land- und forstwirtschaftlichen Erzeugung, die Sicherung der Ern�hrung, die Ein- und Ausfuhr land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Hochsee- und K�stenfischerei und den K�stenschutz;
18. den Grundst�cksverkehr, das Bodenrecht und das landwirtschaftliche Pachtwesen, das Wohnungswesen, das Siedlungs- und Heimst�ttenwesen;
19. die Ma�nahmen gegen gemeingef�hrliche und �bertragbare Krankheiten bei Menschen und Tieren, die Zulassung zu �rztlichen und anderen Heilberufen und zum Heilgewerbe, den Verkehr mit Arzneien, Heil- und Bet�ubungsmitteln und Giften;
20. den Schutz beim Verkehr mit Lebens- und Genu�mitteln, Bedarfsgegenst�nden, Futtermitteln und land- und forstwirtschaftlichem Saat- und Pflanzgut, den Schutz der B�ume und Pflanzen gegen Krankheiten und Sch�dlinge;
21. die Hochsee- und K�stenschiffahrt sowie die Seezeichen, die Binnenschiffahrt, den Wetterdienst, die Seewasserstra�en und die dem allgemeinen Verkehr dienenden Binnenwasserstra�en;
22. den Stra�enverkehr, das Kraftfahrwesen und den Bau und die Unterhaltung von Landstra�en des Fernverkehrs;
23. die Schienenbahnen, die nicht Bundeseisenbahnen sind, mit Ausnahme der Bergbahnen.

A r t i k e l 75

Der Bund hat das Recht, unter den Voraussetzungen des Artikels 72 Rahmenvorschriften f�r die Gesetzgebung der L�nder zu erlassen �ber:
1. die Rechtsverh�ltnisse der im �ffentlichen Dienste der L�nder, Gemeinden und anderen K�rperschaften des �ffentlichen Rechtes stehenden Personen;
2. die allgemeinen Rechtsverh�ltnisse der Presse und des Films;
3. das Jagdwesen, den Naturschutz und die Landschaftspflege;
4. die Bodenverteilung, die Raumordnung und den Wasserhaushalt;
5. das Melde- und Ausweiswesen.

A r t i k e l 76

(1) Gesetzesvorlagen werden beim Bundestage durch die Bundesregierung, aus der Mitte des Bundestages oder durch den Bundesrat eingebracht.
(2) Vorlagen der Bundesregierung sind zun�chst dem Bundesrat zuzuleiten. Der Bundesrat ist berechtigt, innerhalb von drei Wochen zu diesen Vorlagen Stellung zu nehmen.
(3) Vorlagen des Bundesrates sind dem Bundestag durch die Bundesregierung zuzuleiten. Sie hat hierbei ihre Auffassung darlegen.

A r t i k e l 77

(1) Die Bundesgesetze werden vom Bundestage beschlossen. Sie sind nach ihrer Annahme durch den Pr�sidenten des Bundestages unverz�glich dem Bundesrate zuzuleiten.
(2) Der Bundesrat kann binnen zwei Wochen nach Eingang des Gesetzesbeschlusses verlangen, da� ein aus Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates f�r die gemeinsame Beratung von Vorlagen gebildeter Ausschu� einberufen wird. Die Zusammensetzung und das Verfahren dieses Ausschusses regelt eine Gesch�ftsordnung, die vom Bundestag beschlossen wird und der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Die in diesen Ausschu� entsandten Mitglieder des Bundesrates sind nicht an Weisungen gebunden. Ist zu einem Gesetze die Zustimmung des Bundesrates erforderlich, so k�nnen auch der Bundestag und die Bundesregierung die Einberufung verlangen. Schl�gt der Ausschu� eine �nderung des Gesetzesbeschlusses vor, so hat der Bundestag erneut Beschlu� zu fassen.
(3) Soweit zu einem Gesetze die Zustimmung des Bundesrates nicht erforderlich ist, kann der Bundesrat, wenn das Verfahren nach Absatz 2 beendigt ist, gegen ein vom Bundestage beschlossenes Gesetz binnen einer Woche Einspruch einlegen. Die Einspruchsfrist beginnt im Falle des Absatzes 2 letzter Satz mit dem Eingange des vom Bundestage erneut gefa�ten Beschlusses, in allen anderen F�llen mit dem Abschlusse des Verfahrens vor dem in Absatz 2 vorgesehenen Ausschusse.
(4) Wird der Einspruch mit der Mehrheit der Stimmen des Bundesrates beschlossen, so kann er durch Beschlu� der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages zur�ckgewiesen werden. Hat der Bundesrat den Einspruch mit einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln seiner Stimmen beschlossen, so bedarf die Zur�ckweisung durch den Bundestag einer Mehrheit von zwei Dritteln, mindestens der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages.

A r t i k e l 78

Ein vom Bundestage beschlossenes Gesetz kommt zustande, wenn der Bundesrat zustimmt, den Antrag gem�� Artikel 77 Absatz 2 nicht stellt, innerhalb der Frist des Artikels 77 Absatz 3 keinen Einspruch einlegt oder ihn zur�cknimmt oder wenn der Einspruch vom Bundestage �berstimmt wird.

A r t i k e l 79

(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz ge�ndert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdr�cklich �ndert oder erg�nzt.
(2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.
(3) Eine �nderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in L�nder, die grunds�tzliche Mitwirkung der L�nder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grunds�tze ber�hrt werden, ist unzul�ssig.

A r t i k e l 80

(1) Durch Gesetz k�nnen die Bundesregierung, ein Bundesminister oder die Landesregierungen erm�chtigt werden, Rechtsverordnungen zu erlassen. Dabei m�ssen Inhalt, Zweck und Ausma� der erteilten Erm�chtigung im Gesetze bestimmt werden. Die Rechtsgrundlage ist in der Verordnung anzugeben. Ist durch Gesetz vorgesehen, da� eine Erm�chtigung weiter �bertragen werden kann, so bedarf es zur �bertragung der Erm�chtigung einer Rechtsverordnung.
(2) Der Zustimmung des Bundesrates bed�rfen, vorbehaltlich anderweitiger bundesgesetzlicher Regelung, Rechtsverordnungen der Bundesregierung oder eines Bundesministers �ber Grunds�tze und Geb�hren f�r die Benutzung der Einrichtungen der Bundeseisenbahnen und des Post- und Fernmeldewesens, �ber den Bau und Betrieb der Eisenbahnen, sowie Rechtsverordnungen auf Grund von Bundesgesetzen, die der Zustimmung des Bundesrates bed�rfen oder die von den L�ndern im Auftrage des Bundes oder als eigene Angelegenheit ausgef�hrt werden.

A r t i k e l 81

(1) Wird im Falle des Artikels 68 der Bundestag nicht aufgel�st, so kann der Bundespr�sident auf Antrag der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates f�r eine Gesetzesvorlage den Gesetzgebungsnotstand erkl�ren, wenn der Bundestag sie ablehnt, obwohl die Bundesregierung sie als dringlich bezeichnet hat. Das gleiche gilt, wenn eine Gesetzesvorlage abgelehnt worden ist, obwohl der Bundeskanzler mit ihr den Antrag des Artikels 68 verbunden hatte.
(2) Lehnt der Bundestag die Gesetzesvorlage nach Erkl�rung des Gesetzgebungsnotstandes erneut ab oder nimmt er sie in einer f�r die Bundesregierung als unannehmbar bezeichneten Fassung an, so gilt das Gesetz als zustande gekommen, soweit der Bundesrat ihm zustimmt. Das gleiche gilt, wenn die Vorlage vom Bundestage nicht innerhalb von vier Wochen nach der erneuten Einbringung verabschiedet wird.
(3) W�hrend der Amtszeit eines Bundeskanzlers kann auch jede andere vom Bundestage abgelehnte Gesetzesvorlage innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach der ersten Erkl�rung des Gesetzgebungsnotstandes gem�� Absatz 1 und 2 verabschiedet werden. Nach Ablauf der Frist ist w�hrend der Amtszeit des gleichen Bundeskanzlers eine weitere Erkl�rung des Gesetzgebungsnotstandes unzul�ssig.
(4) Das Grundgesetz darf durch ein Gesetz, das nach Absatz 2 zustande kommt, weder ge�ndert noch ganz oder teilweise au�er Kraft oder au�er Anwendung gesetzt werden.

A r t i k e l 82

(1) Die nach den Vorschriften dieses Grundgesetzes zustande gekommenen Gesetze werden vom Bundespr�sidenten nach Gegenzeichnung ausgefertigt und im Bundesgesetzblatte verk�ndet. Rechtsverordnungen werden von der Stelle, die sie erl��t, ausgefertigt und vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung im Bundesgesetzblatte verk�ndet.
(2) Jedes Gesetz und jede Rechtsverordnung soll den Tag des Inkrafttretens bestimmen. Fehlt eine solche Bestimmung, so treten sie mit dem vierzehnten Tage nach Ablauf des Tages in Kraft, an dem das Bundesgesetzblatt ausgegeben worden ist.


VIII. Die Ausf�hrung der Bundesgesetze und die Bundesverwaltung

A r t i k e l 83

Die L�nder f�hren die Bundesgesetze als eigene Angelegenheit aus, soweit dieses Grundgesetz nichts anderes bestimmt oder zul��t.

A r t i k e l 84

(1) F�hren die L�nder die Bundesgesetze als eigene Angelegenheit aus, so regeln sie die Einrichtung der Beh�rden und das Verwaltungsverfahren, soweit nicht Bundesgesetze mit Zustimmung des Bundesrates etwas anderes bestimmen.
(2) Die Bundesregierung kann mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften erlassen.
(3) Die Bundesregierung �bt die Aufsicht dar�ber aus, da� die L�nder die Bundesgesetze dem geltenden Rechte gem�� ausf�hren. Die Bundesregierung kann zu diesem Zwecke Beauftragte zu den obersten Landesbeh�rden entsenden, mit deren Zustimmung und, falls diese Zustimmung versagt wird, mit Zustimmung des Bundesrates auch zu den nachgeordneten Beh�rden.
(4) Werden M�ngel, die die Bundesregierung bei der Ausf�hrung der Bundesgesetze in den L�ndern festgestellt hat, nicht beseitigt, so beschlie�t auf Antrag der Bundesregierung oder des Landes der Bundesrat, ob das Land das Recht verletzt hat. Gegen den Beschlu� des Bundesrates kann das Bundesverfassungsgericht angerufen werden.
(5) Der Bundesregierung kann durch Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, zur Ausf�hrung von Bundesgesetzen die Befugnis verliehen werden, f�r besondere F�lle Einzelweisungen zu erteilen. Sie sind, au�er wenn die Bundesregierung den Fall f�r dringlich erachtet, an die obersten Landesbeh�rden zu richten.

A r t i k e l 85

(1) F�hren die L�nder die Bundesgesetze im Auftrage des Bundes aus, so bleibt die Einrichtung der Beh�rden Angelegenheit der L�nder, soweit nicht Bundesgesetze mit Zustimmung des Bundesrates etwas anderes bestimmen.
(2) Die Bundesregierung kann mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften erlassen. Sie kann die einheitliche Ausbildung der Beamten und Angestellten regeln. Die Leiter der Mittelbeh�rden sind mit ihrem Einvernehmen zu bestellen.
(3) Die Landesbeh�rden unterstehen den Weisungen der zust�ndigen obersten Bundesbeh�rden. Die Weisungen sind, au�er wenn die Bundesregierung es f�r dringlich erachtet, an die obersten Landesbeh�rden zu richten. Der Vollzug der Weisung ist durch die obersten Landesbeh�rden sicherzustellen.
(4) Die Bundesaufsicht erstreckt sich auf Gesetzm��igkeit und Zweckm��igkeit der Ausf�hrung. Die Bundesregierung kann zu diesem Zwecke Bericht und Vorlage der Akten verlangen und Beauftragte zu allen Beh�rden entsenden.

A r t i k e l 86

F�hrt der Bund die Gesetze durch bundeseigene Verwaltung oder durch bundesunmittelbare K�rperschaften oder Anstalten des �ffentlichen Rechtes aus, so erl��t die Bundesregierung, soweit nicht das Gesetz Besonderes vorschreibt, die allgemeinen Verwaltungsvorschriften. Sie regelt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Einrichtung der Beh�rden.

A r t i k e l 87

(1) In bundeseigener Verwaltung mit eigenem Verwaltungsunterbau werden gef�hrt der Ausw�rtige Dienst, die Bundesfinanzverwaltung, die Bundeseisenbahnen, die Bundespost und nach Ma�gabe des Artikels 89 die Verwaltung der Bundeswasserstra�en und der Schiffahrt. Durch Bundesgesetz k�nnen Bundesgrenzschutzbeh�rden, Zentralstellen f�r das polizeiliche Auskunfts- und Nachrichtenwesen, zur Sammlung von Unterlagen f�r Zwecke des Verfassungsschutzes und f�r die Kriminalpolizei eingerichtet werden.
(2) Als bundesunmittelbare K�rperschaften des �ffentlichen Rechtes werden diejenigen sozialen Versicherungstr�ger gef�hrt, deren Zust�ndigkeitsbereich sich �ber das Gebiet eines Landes hinaus erstreckt.
(3) Au�erdem k�nnen f�r Angelegenheiten, f�r die dem Bunde die Gesetzgebung zusteht, selbst�ndige Bundesoberbeh�rden und neue bundesunmittelbare K�rperschaften und Anstalten des �ffentlichen Rechtes durch Bundesgesetz errichtet werden. Erwachsen dem Bunde auf Gebieten, f�r die ihm die Gesetzgebung zusteht, neue Aufgaben, so k�nnen bei dringendem Bedarf bundeseigene Mittel- und Unterbeh�rden mit Zustimmung des Bundesrates und der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages errichtet werden.

A r t i k e l 88

Der Bund errichtet eine W�hrungs- und Notenbank als Bundesbank.

A r t i k e l 89

(1) Der Bund ist Eigent�mer der bisherigen Reichswasserstra�en.
(2) Der Bund verwaltet die Bundeswasserstra�en durch eigene Beh�rden. Er nimmt die �ber den Bereich eines Landes hinausgehenden staatlichen Aufgaben der Binnenschiffahrt und die Aufgaben der Seeschiffahrt wahr, die ihm durch Gesetz �bertragen werden. Er kann die Verwaltung von Bundeswasserstra�en, soweit sie im Gebiete eines Landes liegen, diesem Lande auf Antrag als Auftragsverwaltung �bertragen. Ber�hrt eine Wasserstra�e das Gebiet mehrerer L�nder, so kann der Bund das Land beauftragen, f�r das die beteiligten L�nder es beantragen.
(3) Bei der Verwaltung, dem Ausbau und dem Neubau von Wasserstra�en sind die Bed�rfnisse der Landeskultur und der Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit den L�ndern zu wahren.

A r t i k e l 90

(1) Der Bund ist Eigent�mer der bisherigen Reichsautobahnen und Reichsstra�en.
(2) Die L�nder oder die nach Landesrecht zust�ndigen Selbstverwaltungsk�rperschaften verwalten die Bundesautobahnen und sonstigen Bundesstra�en des Fernverkehrs im Auftrage des Bundes.
(3) Auf Antrag eines Landes kann der Bund Bundesautobahnen und sonstige Bundesstra�en des Fernverkehrs, soweit sie im Gebiet dieses Landes liegen, in bundeseigene Verwaltung �bernehmen.

A r t i k e l 91

(1) Zur Abwehr einer drohenden Gefahr f�r den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann ein Land Polizeikr�fte anderer L�nder anfordern.
(2) Ist das Land, in dem die Gefahr droht, nicht selbst zur Bek�mpfung der Gefahr bereit oder in der Lage, so kann die Bundesregierung die Polizei in diesem Lande und die Polizeikr�fte anderer L�nder ihren Weisungen unterstellen. Die Anordnung ist nach Beseitigung der Gefahr, im �brigen jederzeit auf Verlangen des Bundesrates aufzuheben.


IX. Die Rechtsprechung

A r t i k e l 92

Die rechtsprechende Gewalt ist den Richtern anvertraut; sie wird durch das Bundesverfassungsgericht, durch das Oberste Bundesgericht, durch die in diesem Grundgesetze vorgesehenen Bundesgerichte und durch die Gerichte der L�nder ausge�bt.

A r t i k e l 93

(1) Das Bundesverfassungsgericht entscheidet:
1. �ber die Auslegung dieses Grundgesetzes aus Anla� von Streitigkeiten �ber den Umfang der Rechte und Pflichten eines obersten Bundesorgans oder anderer Beteiligter, die durch dieses Grundgesetz oder in der Gesch�ftsordnung eines obersten Bundesorgans mit eigenen Rechten ausgestattet sind;
2. bei Meinungsverschiedenheiten oder Zweifeln �ber die f�rmliche und sachliche Vereinbarkeit von Bundesrecht oder Landesrecht mit diesem Grundgesetze oder die Vereinbarkeit von Landesrecht mit sonstigem Bundesrechte auf Antrag der Bundesregierung, einer Landesregierung oder eines Drittels der Mitglieder des Bundestages;
3. bei Meinungsverschiedenheiten �ber Rechte und Pflichten des Bundes und der L�nder, insbesondere bei der Ausf�hrung von Bundesrecht durch die L�nder und bei der Aus�bung der Bundesaufsicht;
4. in anderen �ffentlich-rechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Bunde und den L�ndern, zwischen verschiedenen L�ndern oder innerhalb eines Landes, soweit nicht ein anderer Rechtsweg gegeben ist;
5. in den �brigen in diesem Grundgesetze vorgesehenen F�llen.
(2) Das Bundesverfassungsgericht wird ferner in den ihm sonst durch Bundesgesetz zugewiesenen F�llen t�tig.

A r t i k e l 94

(1) Das Bundesverfassungsgericht besteht aus Bundesrichtern und anderen Mitgliedern. Die Mitglieder des Bundesverfassungsgerichtes werden je zur H�lfte vom Bundestage und vom Bundesrate gew�hlt. Sie d�rfen weder dem Bundestage, dem Bundesrate, der Bundesregierung noch entsprechenden Organen eines Landes angeh�ren.
(2) Ein Bundesgesetz regelt seine Verfassung und das Verfahren und bestimmt, in welchen F�llen seine Entscheidungen Gesetzeskraft haben.

A r t i k e l 95

(1) Zur Wahrung der Einheitlichkeit des Bundesrechts wird ein Oberstes Bundesgericht errichtet.
(2) Das Oberste Bundesgericht entscheidet in F�llen, deren Entscheidung f�r die Einheitlichkeit der Rechtsprechung der oberen Bundesgerichte von grunds�tzlicher Bedeutung ist.
(3) �ber die Berufung der Richter des Obersten Bundesgerichtes entscheidet der Bundesjustizminister gemeinsam mit dem Richterwahlaussschu�, der aus den Landesjustizministern und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern besteht, die vom Bundestage gew�hlt werden.
(4) Im �brigen werden die Verfassung des Obersten Bundesgerichts und sein Verfahren durch Bundesgesetz geregelt.

A r t i k e l 96

(1) F�r das Gebiet der ordentlichen, der Verwaltungs-, der Finanz-, der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit sind obere Bundesgerichte zu errichten.
(2) Auf die Richter der oberen Bundesgerichte findet der Artikel 95 Absatz 3 mit der Ma�gabe Anwendung, da� an die Stelle des Bundesjustizministers und der Landesjustizminister die f�r das jeweilige Sachgebiet zust�ndigen Minister treten. Ihre Dienstverh�ltnisse sind durch besonderes Bundesgesetz zu regeln.
(3) Der Bund kann f�r Dienststrafverfahren gegen Bundesbeamte und Bundesrichter Bundesdienststrafgerichte errichten.

A r t i k e l 97

(1) Die Richter sind unabh�ngig und nur dem Gesetze unterworfen.
(2) Die hauptamtlich und planm��ig endg�ltig angestellten Richter k�nnen wider ihren Willen nur kraft richterlicher Entscheidung und nur aus Gr�nden und unter den Formen, welche die Gesetze bestimmen, vor Ablauf ihrer Amtszeit entlassen oder dauernd oder zeitweise ihres Amtes enthoben oder an eine andere Stelle oder in den Ruhestand versetzt werden. Die Gesetzgebung kann Altersgrenzen festsetzen, bei deren Erreichung auf Lebenszeit angestellte Richter in den Ruhestand treten. Bei Ver�nderung der Einrichtung der Gerichte oder ihrer Bezirke k�nnen Richter an ein anderes Gericht versetzt oder aus dem Amte entfernt werden, jedoch nur unter Belassung des vollen Gehaltes.

A r t i k e l 98

(1) Die Rechtsstellung der Bundesrichter ist durch besonderes Bundesgesetz zu regeln.
(2) Wenn ein Bundesrichter im Amte oder au�erhalb des Amtes gegen die Grunds�tze des Grundgesetzes oder gegen die verfassungsm��ige Ordnung eines Landes verst��t, so kann das Bundesverfassungsgericht mit Zweidrittelmehrheit auf Antrag des Bundestages anordnen, da� der Richter in ein anderes Amt oder in den Ruhestand zu versetzen ist. Im Falle eines vors�tzlichen Versto�es kann auf Entlassung erkannt werden.
(3) Die Rechtsstellung der Richter in den L�ndern ist durch besondere Landesgesetze zu regeln. Der Bund kann Rahmenvorschriften erlassen.
(4) Die L�nder k�nnen bestimmen, da� �ber die Anstellung der Richter in den L�ndern der Landesjustizminister gemeinsam mit einem Richterwahlausschu� entscheidet.
(5) Die L�nder k�nnen f�r Landesrichter eine Absatz 2 entsprechende Regelung treffen. Geltendes Landesverfassungsrecht bleibt unber�hrt. Die Entscheidung �ber eine Richteranklage steht dem Bundesverfassungsgericht zu.

A r t i k e l 99

Dem Bundesverfassungsgerichte kann durch Landesgesetz die Entscheidung von Verfassungsstreitigkeiten innerhalb eines Landes, den oberen Bundesgerichtsh�fen f�r den letzten Rechtszug die Entscheidung in solchen Sachen zugewiesen werden, bei denen es sich um die Anwendung von Landesrecht handelt.

A r t i k e l 100

(1) H�lt ein Gericht ein Gesetz, auf dessen G�ltigkeit es bei der Entscheidung ankommt, f�r verfassungswidrig, so ist das Verfahren auszusetzen und, wenn es sich um die Verletzung der Verfassung eines Landes handelt, die Entscheidung des f�r Verfassungsstreitigkeiten zust�ndigen Gerichtes des Landes, wenn es sich um die Verletzung dieses Grundgesetzes handelt, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes einzuholen. Dies gilt auch, wenn es sich um die Verletzung dieses Grundgesetzes durch Landesrecht oder um die Unvereinbarkeit eines Landesgesetzes mit einem Bundesgesetze handelt.
(2) Ist in einem Rechtsstreite zweifelhaft, ob eine Regel des V�lkerrechtes Bestandteil des Bundesrechtes ist und ob sie unmittelbar Rechte und Pflichten f�r den Einzelnen erzeugt (Artikel 25), so hat das Gericht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes einzuholen.
(3) Will das Verfassungsgericht eines Landes bei der Auslegung des Grundgesetzes von einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes oder des Verfassungsgerichtes eines anderen Landes abweichen, so hat das Verfassungsgericht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes einzuholen; will es bei der Auslegung von sonstigem Bundesrechte von der Entscheidung des Obersten Bundesgerichtes oder eines oberen Bundesgerichtes abweichen, so hat es die Entscheidung des Obersten Bundesgerichtes einzuholen.

A r t i k e l 101

(1) Ausnahmegerichte sind unzul�ssig. Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden.
(2) Gerichte f�r besondere Sachgebiete k�nnen nur durch Gesetz errichtet werden.

A r t i k e l 102

Die Todesstrafe ist abgeschafft.

A r t i k e l 103

(1) Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Geh�r.
(2) Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.
(3) Niemand darf wegen derselben Tat auf Grund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.

A r t i k e l 104

(1) Die Freiheit der Person kann nur auf Grund eines f�rmlichen Gesetzes und nur unter Beachtung der darin vorgeschriebenen Formen beschr�nkt werden. Festgehaltene Personen d�rfen weder seelisch noch k�rperlich mi�handelt werden.
(2) �ber die Zul�ssigkeit und Fortdauer einer Freiheitsentziehung hat nur der Richter zu entscheiden. Bei jeder nicht auf richterlicher Anordnung beruhenden Freiheitsentziehung ist unverz�glich eine richterliche Entscheidung herbeizuf�hren. Die Polizei darf aus eigener Machtvollkommenheit niemanden l�nger als bis zum Ende des Tages nach dem Ergreifen in eigenem Gewahrsam halten. Das N�here ist gesetzlich zu regeln.
(3) Jeder wegen des Verdachtes einer strafbaren Handlung vorl�ufig Festgenommene ist sp�testens am Tage nach der Festnahme dem Richter vorzuf�hren, der ihm die Gr�nde der Festnahme mitzuteilen, ihn zu vernehmen und ihm Gelegenheit zu Einwendungen zu geben hat. Der Richter hat unverz�glich entweder einen mit Gr�nden versehenen schriftlichen Haftbefehl zu erlassen oder die Freilassung anzuordnen.
(4) Von jeder richterlichen Entscheidung �ber die Anordnung oder Fortdauer einer Freiheitsentziehung ist unverz�glich ein Angeh�riger des Festgehaltenen oder eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen.


X. Das Finanzwesen

A r t i k e l 105

(1) Der Bund hat die ausschlie�liche Gesetzgebung �ber die Z�lle und Finanzmonopole.
(2) Der Bund hat die konkurrierende Gesetzgebung �ber
1. die Verbrauchs- und Verkehrsteuern mit Ausnahme der Steuern mit �rtlich bedingtem Wirkungskreis, insbesondere der Grunderwerbsteuer, der Wertzuwachssteuer und der Feuerschutzsteuer,
2. die Steuern vom Einkommen, Verm�gen, von Erbschaften und Schenkungen,
3. die Realsteuern mit Ausnahme der Festsetzung der Hebes�tze,
wenn er die Steuern ganz oder zum Teil zur Dekkung der Bundesausgaben in Anspruch nimmt oder die Voraussetzungen des Artikels 72 Absatz 2 vorliegen.
(3) Bundesgesetze �ber Steuern, deren Aufkommen den L�ndern oder den Gemeinden (Gemeindeverb�nden) ganz oder zum Teil zuflie�t, bed�rfen der Zustimmung des Bundesrates.

A r t i k e l 106

(1) Die Z�lle, der Ertrag der Monopole, die Verbrauchsteuern mit Ausnahme der Biersteuer, die Bef�rderungssteuer, die Umsatzsteuer und einmaligen Zwecken dienenden Verm�gensabgaben flie�en dem Bunde zu.
(2) Die Biersteuer, die Verkehrsteuern mit Ausnahme der Bef�rderungsteuer und der Umsatzsteuer, die Einkommen- und K�rperschaftsteuer, die Verm�gensteuer, die Erbschaftsteuer, die Realsteuern und die Steuern mit �rtlich bedingtem Wirkungskreis flie�en den L�ndern und nach Ma�gabe der Landesgesetzgebung den Gemeinden (Gemeindeverb�nden) zu.
(3) Der Bund kann durch Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, einen Teil der Einkommen- und K�rperschaftsteuer zur Deckung seiner durch andere Eink�nfte nicht gedeckten Ausgaben, insbesondere zur Deckung von Zusch�ssen, welche L�nder zur Deckung von Ausgaben auf dem Gebiete des Schulwesens, des Gesundheitswesens und des Wohlfahrtswesens zu gew�hren sind, in Anspruch nehmen.
(4) Um die Leistungsf�higkeit auch der steuerschwachen L�nder zu sichern und eine unterschiedliche Belastung der L�nder mit Ausgaben auszugleichen, kann der Bund Zusch�sse gew�hren und die Mittel hierf�r bestimmten den L�ndern zuflie�enden Steuern entnehmen. Durch Bundesgesetz, welche der Zustimmung des Bundesrates bedarf, wird bestimmt, welche Steuern hierbei herangezogen werden und mit welchen Betr�gen und nach welchem Schl�ssel die Zusch�sse an die ausgleichsberechtigten L�nder verteilt werden; die Zusch�sse sind den L�ndern unmittelbar zu �berweisen.

A r t i k e l 107

Die endg�ltige Verteilung der der konkurrierenden Gesetzgebung unterliegenden Steuern auf Bund und L�nder soll sp�testens bis zum 31. Dezember 1952 erfolgen, und zwar durch Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Dies gilt nicht f�r die Realsteuern und die Steuern mit �rtlich bedingtem Wirkungskreis. Hierbei ist jedem Teil ein gesetzlicher Anspruch auf bestimmte Steuern oder Steueranteile entsprechend seinen Aufgaben einzur�umen.

A r t i k e l 108

(1) Z�lle, Finanzmonopole, die der konkurrierenden Gesetzgebung unterworfenen Verbrauchsteuern, die Bef�rderungsteuer, die Umsatzsteuer und die einmaligen Verm�gensabgaben werden durch Bundesfinanzbeh�rden verwaltet. Der Aufbau dieser Beh�rden und das von ihnen anzuwendende Verfahren werden durch Bundesgesetz geregelt. Die Leiter der Mittelbeh�rden sind im Benehmen mit den L�nderregierungen zu bestellen. Der Bund kann die Verwaltung der einmaligen Verm�gensabgaben den Landesfinanzbeh�rden als Auftragsverwaltung �bertragen.
(2) Nimmt der Bund einen Teil der Einkommen- und K�rperschaftsteuer f�r sich in Anspruch, so steht ihm insoweit die Verwaltung zu; er kann sie aber den Landesfinanzbeh�rden als Auftragsverwaltung �bertragen.
(3) Die �brigen Steuern werden durch Landesfinanzbeh�rden verwaltet. Der Bund kann durch Bundesgesetz, das der Zustimmung der Bundesrates bedarf, den Aufbau dieser Beh�rden und das von ihnen anzuwendende Verfahren und die einheitliche Ausbildung der Beamten regeln. Die Leiter der Mittelbeh�rden sind im Einvernehmen mit der Bundesregierung zu bestellen. Die Verwaltung der den Gemeinden (Gemeindeverb�nden) zuflie�enden Steuern kann durch die L�nder ganz oder zum Teil den Gemeinden (Gemeindeverb�nden) �bertragen werden.
(4) Soweit die Steuern dem Bund zuflie�en, werden die Landesfinanzbeh�rden im Auftrage des Bundes t�tig. Die L�nder haften mit ihren Eink�nften f�r die ordnungsm��ige Verwaltung dieser Steuern; der Bundesfinanzminister kann die ordnungsm��ige Verwaltung durch Bundesbevollm�chtigte �berwachen, welche gegen�ber den Mittel- und Unterbeh�rden ein Weisungsrecht haben.
(5) Die Finanzgerichtsbarkeit wird durch Bundesgesetz einheitlich geregelt.
(6) Die allgemeinen Verwaltungsvorschriften werden durch die Bundesregierung erlassen, und zwar mit Zustimmung des Bundesrates, soweit die Verwaltung den Landesfinanzbeh�rden obliegt.

A r t i k e l 109

Bund und L�nder sind in ihrer Haushaltswirtschaft selbst�ndig und voneinander unabh�ngig.

A r t i k e l 110

(1) Alle Einnahmen und Ausgaben des Bundes m�ssen f�r jedes Rechnungsjahr veranschlagt und in den Haushaltsplan eingesetzt werden.
(2) Der Haushaltsplan wird vor Beginn des Rechnungsjahres durch Gesetz festgestellt. Er ist in Einnahme und Ausgabe auszugleichen. Die Ausgaben werden in der Regel f�r ein Jahr bewilligt; sie k�nnen in besonderen F�llen auch f�r einen l�ngeren Zeitraum bewilligt werden. Im �brigen d�rfen in das Bundeshaushaltsgesetz keine Vorschriften aufgenommen werden, die �ber das Rechnungsjahr hinausgehen oder sich nicht auf die Einnahmen und Ausgaben des Bundes oder seiner Verwaltung beziehen.
(3) Das Verm�gen und die Schulden sind in einer Anlage des Haushaltsplanes nachzuweisen.
(4) Bei kaufm�nnisch eingerichteten Betrieben des Bundes brauchen nicht die einzelnen Einnahmen und Ausgaben, sondern nur das Endergebnis in den Haushaltsplan eingestellt werden.

A r t i k e l 111

(1) Ist bis zum Schlu� eines Rechnungsjahres der Haushaltsplan f�r das folgende Jahr nicht durch Gesetz festgestellt, so ist bis zu seinem Inkrafttreten die Bundesregierung erm�chtigt, alle Ausgaben zu leisten, die n�tig sind,
a) um gesetzlich bestehende Einrichtungen zu erhalten und gesetzlich beschlossene Ma�nahmen durchzuf�hren,
b) um die rechtlich begr�ndeten Verpflichtungen des Bundes zu erf�llen,
c) um Bauten, Beschaffungen und sonstige Leistungen fortzusetzen oder Beihilfen f�r diese Zwecke weiter zu gew�hren, sofern durch den Haushaltsplan eines Vorjahres bereits Betr�ge bewilligt worden sind.
(2) Soweit nicht auf besonderem Gesetze beruhende Einnahmen aus Steuern, Abgaben und sonstigen Quellen oder die Betriebsmittelr�cklage die Ausgaben unter Absatz 1 decken, darf die Bundesregierung die zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftsf�hrung erforderlichen Mittel bis zur H�he eines Viertels der Endsumme des abgelaufenen Haushaltsplanes im Wege des Kredits fl�ssig machen.

A r t i k e l 112

Haushalts�berschreitungen und au�erplanm��ige Ausgaben bed�rfen der Zustimmung des Bundesministers der Finanzen. Sie darf nur im Falle eines unvorhergesehenen und unabweisbaren Bed�rfnisses erteilt werden.

A r t i k e l 113

Beschl�sse des Bundestages und des Bundesrates, welche die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Ausgaben des Haushaltsplanes erh�hen oder neue Ausgaben in sich schlie�en oder f�r die Zukunft mit sich bringen, bed�rfen der Zustimmung der Bundesregierung.

A r t i k e l 114

(1) Der Bundesminister der Finanzen hat dem Bundestage und dem Bundesrate �ber alle Einnahmen und Ausgaben sowie �ber das Verm�gen und die Schulden j�hrlich Rechnung zu legen.
(2) Die Rechnung wird durch einen Rechnungshof, dessen Mitglieder richterliche Unabh�ngigkeit besitzen, gepr�ft. Die allgemeine Rechnung und eine �bersicht �ber das Verm�gen und die Schulden sind dem Bundestage und dem Bundesrate im Laufe des n�chsten Rechnungsjahres mit den Bemerkungen des Rechnungshofes zur Entlastung der Bundesregierung vorzulegen. Die Rechnungspr�fung wird durch Bundesgesetz geregelt.

A r t i k e l 115

Im Wege des Kredites d�rfen Geldmittel nur bei au�erordentlichem Bedarf und in der Regel nur f�r Ausgaben zu werbenden Zwecken und nur auf Grund eines Bundesgesetzes beschafft werden. Kreditgew�hrungen und Sicherheitsleistungen zu Lasten des Bundes, deren Wirkung �ber eine Rechnungsjahr hinausgeht, d�rfen nur auf Grund eines Bundesgesetzes erfolgen. In dem Gesetze mu� die H�he des Kredites oder der Umfang der Verpflichtung, f�r die der Bund die Haftung �bernimmt, bestimmt sein.


XI. �bergangs- und Schlu�bestimmungen

A r t i k e l 116

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangeh�rigkeit besitzt oder als Fl�chtling oder Vertriebener deutscher Volkszugeh�rigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abk�mmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
(2) Fr�here deutsche Staatsangeh�rige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangeh�rigkeit aus politischen, rassischen oder religi�sen Gr�nden entzogen worden ist, und ihre Abk�mmlinge sind auf Antrag wieder einzub�rgern. Sie gelten als nicht ausgeb�rgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.

A r t i k e l 117

(1) Das dem Artikel 3 Absatz 2 entgegenstehende Recht bleibt bis zu seiner Anpassung an diese Bestimmung des Grundgesetzes in Kraft, jedoch nicht l�nger als bis zum 31. M�rz 1953.
(2) Gesetze, die das Recht der Freiz�gigkeit mit R�cksicht auf die gegenw�rtige Raumnot einschr�nken, bleiben bis zu ihrer Aufhebung durch Bundesgesetz in Kraft.

A r t i k e l 118

Die Neugliederung in dem die L�nder Baden, W�rttemberg-Baden und W�rttemberg-Hohenzollern umfassenden Gebiete kann abweichend von den Vorschriften des Artikels 29 durch Vereinbarung der beteiligten L�nder erfolgen. Kommt eine Vereinbarung nicht zustande, so wird die Neugliederung durch Bundesgesetz geregelt, das eine Volksbefragung vorsehen mu�.

A r t i k e l 119

In Angelegenheiten der Fl�chtlinge und Vertriebenen, insbesondere zu ihrer Verteilung auf die L�nder, kann bis zu einer bundesgesetzlichen Regelung die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen. F�r besondere F�lle kann dabei die Bundesregierung erm�chtigt werden, Einzelweisungen zu erteilen. Die Weisungen sind au�er bei Gefahr im Verzuge an die obersten Landesbeh�rden zu richten.

A r t i k e l 120

(1) Der Bund tr�gt die Aufwendungen f�r Besatzungskosten und die sonstigen inneren und �u�eren Kriegsfolgelasten nach n�herer Bestimmung eines Bundesgesetzes und die Zusch�sse zu den Lasten der Sozialversicherung mit Einschlu� der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosenf�rsorge.
(2) Die Einnahmen gehen auf den Bund zu demselben Zeitpunkte �ber, an dem der Bund die Ausgaben �bernimmt.

A r t i k e l 121

Mehrheit der Mitglieder des Bundestages und der Bundesversammlung im Sinne dieses Grundgesetzes ist die Mehrheit ihrer gesetzlichen Mitgliederzahl.

A r t i k e l 122

(1) Vom Zusammentritt des Bundestages an werden die Gesetze ausschlie�lich von den in diesem Grundgesetze anerkannten gesetzgebenden Gewalten beschlossen.
(2) Gesetzgebende und bei der Gesetzgebung beratend mitwirkende K�rperschaften, deren Zust�ndigkeit nach Absatz 1 endet, sind mit diesem Zeitpunkt aufgel�st.

A r t i k e l 123

(1) Recht aus der Zeit vor dem Zusammentritt des Bundestages gilt fort, soweit es dem Grundgesetze nicht widerspricht.
(2) Die vom Deutschen Reich abgeschlossenen Staatsvertr�ge, die sich auf Gegenst�nde beziehen, f�r die nach diesem Grundgesetze die Landesgesetzgebung zust�ndig ist, bleiben, wenn sie nach allgemeinen Rechtsgrunds�tzen g�ltig sind und fortgelten, unter Vorbehalt aller Rechte und Einwendungen der Beteiligten in Kraft, bis neue Staatsvertr�ge durch die nach diesem Grundgesetze zust�ndigen Stellen abgeschlossen werden oder ihre Beendigung auf Grund der in ihnen enthaltenen Bestimmungen anderweitig erfolgt.

A r t i k e l 124

Recht, das Gegenst�nde der ausschlie�lichen Gesetzgebung des Bundes betrifft, wird innerhalb seines Geltungsbereiches Bundesrecht.

A r t i k e l 125

Recht, das Gegenst�nde der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes betrifft, wird innerhalb seines Geltungsbereiches Bundesrecht,
1. soweit es innerhalb einer oder mehrerer Besatzungszonen einheitlich gilt,
2. soweit es sich um Recht handelt, durch das nach dem 8. Mai 1945 fr�heres Reichsrecht abge�ndert worden ist.

A r t i k e l 126

Meinungsverschiedenheiten �ber das Fortgelten von Recht als Bundesrecht entscheidet das Bundesverfassungsgericht.

A r t i k e l 127

Die Bundesregierung kann mit Zustimmung der Regierungen der beteiligten L�nder Recht der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, soweit es nach Artikel 124 oder 125 als Bundesrecht fortgilt, innerhalb eines Jahres nach Verk�ndung dieses Grundgesetzes in den L�ndern Baden, Gro�-Berlin, Rheinland-Pfalz und W�rttemberg-Hohenzollern in Kraft setzen.

A r t i k e l 128

Soweit fortgeltendes Recht Weisungsrechte im Sinne des Artikels 84 Absatz 5 vorsieht, bleiben sie bis zu einer anderweitigen gesetzlichen Regelung bestehen.

A r t i k e l 129

(1) Soweit in Rechtsvorschriften, die als Bundesrecht fortgelten, eine Erm�chtigung zum Erlasse von Rechtsverordnungen oder allgemeinen Verwaltungsvorschriften sowie zur Vornahme von Verwaltungsakten enthalten ist, geht sie auf die nunmehr sachlich zust�ndigen Stellen �ber. In Zweifelsf�llen entscheidet die Bundesregierung im Einvernehmen mit dem Bundesrate; die Entscheidung ist zu ver�ffentlichen.
(2) Soweit in Rechtsvorschriften, die als Landesrecht fortgelten, eine solche Erm�chtigung enthalten ist, wird sie von den nach Landesrecht zust�ndigen Stellen ausge�bt.
(3) Soweit Rechtsvorschriften im Sinne der Abs�tze 1 und 2 zu ihrer �nderung oder Erg�nzung oder zum Erla� von Rechtsvorschriften anstelle von Gesetzen erm�chtigen, sind diese Erm�chtigungen erloschen.
(4) Die Vorschriften der Abs�tze 1 und 2 gelten entsprechend, soweit in Rechtsvorschriften auf nicht mehr geltende Vorschriften oder nicht mehr bestehende Einrichtungen verwiesen ist.

A r t i k e l 130

(1) Verwaltungsorgane und sonstige der �ffentlichen Verwaltung oder Rechtspflege dienende Einrichtungen, die nicht auf Landesrecht oder Staatsvertr�gen zwischen L�ndern beruhen, sowie die Betriebsvereinigung der s�dwestdeutschen Eisenbahnen und der Verwaltungsrat f�r das Post- und Fernmeldewesen f�r das franz�sische Besatzungsgebiet unterstehen der Bundesregierung. Diese regelt mit Zustimmung des Bundesrates die �berf�hrung, Aufl�sung oder Abwicklung.
(2) Oberster Disziplinarvorgesetzter der Angeh�rigen dieser Verwaltungen und Einrichtungen ist der zust�ndige Bundesminister.
(3) Nicht landesunmittelbare und nicht auf Staatsvertr�gen zwischen den L�ndern beruhende K�rperschaften und Anstalten des �ffentlichen Rechtes unterstehen der Aufsicht der zust�ndigen obersten Bundesbeh�rde.

A r t i k e l 131

Die Rechtsverh�ltnisse von Personen einschlie�lich der Fl�chtlinge und Vertriebenen, die am 8. Mai 1945 im �ffentlichen Dienste standen, aus anderen als beamten- oder tarifrechtlichen Gr�nden ausgeschieden sind und bisher nicht oder nicht ihrer fr�heren Stellung entsprechend verwendet werden, sind durch Bundesgesetz zu regeln. Entsprechendes gilt f�r Personen einschlie�lich der Fl�chtlinge und Vertriebenen, die am 8. Mai 1945 versorgungsberechtigt waren und aus anderen als beamten- oder tarifrechtlichen Gr�nden keine oder keine entsprechende Versorgung mehr erhalten. Bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes k�nnen vorbehaltlich anderweitiger landesrechtlicher Regelung Rechtsanspr�che nicht geltend gemacht werden.

A r t i k e l 132

(1) Beamte und Richter, die im Zeitpunkte des Inkrafttretens dieses Grundgesetzes auf Lebenszeit angestellt sind, k�nnen binnen sechs Monaten nach dem ersten Zusammentritt des Bundestages in den Ruhestand oder Wartestand oder in ein Amt mit niedrigerem Diensteinkommen versetzt werden, wenn ihnen die pers�nliche oder fachliche Eignung f�r ihr Amt fehlt. Auf Angestellte, die in einem unk�ndbaren Dienstverh�ltnis stehen, findet diese Vorschrift entsprechende Anwendung. Bei Angestellten, deren Dienstverh�ltnis k�ndbar ist, k�nnen �ber die tarifm��ige Regelung hinausgehende K�ndigungsfristen innerhalb der gleichen Frist aufgehoben werden.
(2) Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Angeh�rige des �ffentlichen Dienstes, die von den Vorschriften �ber die "Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" nicht betroffen oder die anerkannte Verfolgte des Nationalsozialismus sind, sofern nicht ein wichtiger Grund in ihrer Person vorliegt.
(3) Den Betroffenen steht der Rechtsweg gem�� Artikel 19 Absatz 4 offen.
(4) Das N�here bestimmt eine Verordnung der Bundesregierung, die der Zustimmung des Bundesrates bedarf.

A r t i k e l 133

Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein.

A r t i k e l 134

(1) Das Verm�gen des Reiches wird grunds�tzlich Bundesverm�gen.
(2) Soweit es nach seiner urspr�nglichen Zweckbestimmung �berwiegend f�r Verwaltungsaufgaben bestimmt war, die nach diesem Grundgesetze nicht Verwaltungsaufgaben des Bundes sind, ist es unentgeltlich auf die nunmehr zust�ndigen Aufgabentr�ger und, soweit es nach seiner gegenw�rtigen, nicht nur vor�bergehenden Benutzung Verwaltungsaufgaben dient, die nach diesem Grundgesetze nunmehr von den L�ndern zu erf�llen sind, auf die L�nder zu �bertragen. Der Bund kann auch sonstiges Verm�gen den L�ndern �bertragen.
(3) Verm�gen, das dem Reich von den L�ndern und Gemeinden (Gemeindeverb�nden) unentgeltlich zur Verf�gung gestellt wurde, wird wiederum Verm�gen der L�nder und Gemeinden (Gemeindeverb�nde), soweit es nicht der Bund f�r eigene Verwaltungsaufgaben ben�tigt.
(4) Das N�here regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.

A r t i k e l 135

(1) Hat sich nach dem 8. Mai 1945 bis zum Inkrafttreten dieses Grundgesetzes die Landeszugeh�rigkeit eines Gebietes ge�ndert, so steht in diesem Gebiete das Verm�gen des Landes, dem das Gebiet angeh�rt hat, dem Lande zu, dem es jetzt angeh�rt.
(2) Das Verm�gen nicht mehr bestehender L�nder und nicht mehr bestehender anderer K�rperschaften und Anstalten des �ffentlichen Rechtes geht, soweit es nach seiner urspr�nglichen Zweckbestimmung �berwiegend f�r Verwaltungsaufgaben bestimmt war, oder nach seiner gegenw�rtigen, nicht nur vor�bergehenden Benutzung �berwiegend Verwaltungsaufgaben dient, auf das Land oder die K�rperschaft oder Anstalt des �ffentlichen Rechtes �ber, die nunmehr diese Aufgaben erf�llen.
(3) Grundverm�gen nicht mehr bestehender L�nder geht einschlie�lich des Zubeh�rs, soweit es nicht bereits zu Verm�gen im Sinne des Absatzes 1 geh�rt, auf das Land �ber, in dessen Gebiet es belegen ist.
(4) Sofern ein �berwiegendes Interesse des Bundes oder das besondere Interesse eines Gebietes es erfordert, kann durch Bundesgesetz eine von den Abs�tzen 1 bis 3 abweichende Regelung getroffen werden.
(5) Im �brigen wird die Rechtsnachfolge und die Auseinandersetzung, soweit sie nicht bis zum 1. Januar 1952 durch Vereinbarung zwischen den beteiligten L�ndern oder K�rperschaften oder Anstalten des �ffentlichen Rechtes erfolgt, durch Bundesgesetz geregelt, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.
(6) Beteiligungen des ehemaligen Landes Preu�en an Unternehmen des privaten Rechtes gehen auf den Bund �ber. Das N�here regelt ein Bundesgesetz, das auch Abweichendes bestimmen kann.
(7) Soweit �ber Verm�gen, das einem Lande oder einer K�rperschaft oder Anstalt des �ffentlichen Rechtes nach den Abs�tzen 1 bis 3 zufallen w�rde, von dem danach Berechtigten durch ein Landesgesetz, auf Grund eines Landesgesetzes oder in anderer Weise bei Inkrafttreten des Grundgesetzes verf�gt worden war, gilt der Verm�gens�bergang als vor der Verf�gung erfolgt.

A r t i k e l 136

(1) Der Bundesrat tritt erstmalig am Tage des ersten Zusammentrittes des Bundestages zusammen.
(2) Bis zur Wahl des ersten Bundespr�sidenten werden dessen Befugnisse von dem Pr�sidenten des Bundesrates ausge�bt. Das Recht der Aufl�sung des Bundestages steht ihm nicht zu.

A r t i k e l 137

(1) Die W�hlbarkeit von Beamten, Angestellten des �ffentlichen Dienstes und Richtern im Bund, in den L�ndern und den Gemeinden kann gesetzlich beschr�nkt werden.
(2) F�r die Wahl des ersten Bundestages, der ersten Bundesversammlung und des ersten Bundespr�sidenten der Bundesrepublik gilt das vom Parlamentarischen Rat zu beschlie�ende Wahlgesetz.
(3) Die dem Bundesverfassungsgerichte gem�� Artikel 41 Absatz 2 zustehende Befugnis wird bis zu seiner Errichtung von dem Deutschen Obergericht f�r das Vereinigte Wirtschaftsgebiet wahrgenommen, das nach Ma�gabe seiner Verfahrensordnung entscheidet.

A r t i k e l 138

�nderungen der Einrichtungen des jetzt bestehenden Notariats in den L�ndern Baden, Bayern, W�rttemberg-Baden und W�rttemberg-Hohenzollern bed�rfen der Zustimmung der Regierungen dieser L�nder.

A r t i k e l 139

Die zur "Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus" erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht ber�hrt.

A r t i k e l 140

Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.

A r t i k e l 141

Artikel 7 Absatz 3 Satz 1 findet keine Anwendung in einem Lande, in dem am 1. Januar 1949 eine andere landesrechtliche Regelung bestand.

A r t i k e l 142

Ungeachtet der Vorschrift des Artikels 31 bleiben Bestimmungen der Landesverfassungen auch insoweit in Kraft, als sie in �bereinstimmung mit den Artikeln 1 bis 18 dieses Grundgesetzes Grundrechte gew�hrleisten.

A r t i k e l 143

(1) Wer mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die verfassungsm��ige Ordnung des Bundes oder eines Landes �ndert, den Bundespr�sidenten der ihm nach diesem Grundgesetze zustehenden Befugnisse beraubt oder mit Gewalt oder durch gef�hrliche Drohung n�tigt oder hindert, sie �berhaupt oder in einem bestimmten Sinne auszu�ben, oder ein zum Bunde oder einem Lande geh�riges Gebiet losrei�t, wird mit lebenslangem Zuchthaus oder Zuchthaus nicht unter zehn Jahren bestraft.
(2) Wer zu einer Handlung im Sinne des Absatzes 1 �ffentlich auffordert oder sie mit einem anderen verabredet oder in anderer Weise vorbereitet, wird mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren bestraft.
(3) In minder schweren F�llen kann in den F�llen des Absatzes 1 auf Zuchthaus nicht unter zwei Jahren, in den F�llen des Absatzes 2 auf Gef�ngnis nicht unter einem Jahr erkannt werden.
(4) Wer aus freien St�cken seine T�tigkeit aufgibt oder bei Beteiligung mehrerer die verabredete Handlung verhindert, kann nicht nach den Vorschriften der Abs�tze 1 bis 3 bestraft werden.
(5) F�r die Aburteilung ist, sofern die Handlung sich ausschlie�lich gegen die verfassungsm��ige Ordnung eines Landes richtet, mangels anderweitiger landesrechtlicher Regelung das f�r Strafsachen zust�ndige oberste Gericht des Landes zust�ndig. Im �brigen ist das Oberlandesgericht zust�ndig, in dessen Bezirk die erste Bundesregierung ihren Sitz hat.
(6) Die vorstehenden Vorschriften gelten bis zu einer anderweitigen Regelung durch Bundesgesetz.

A r t i k e l 144

(1) Dieses Grundgesetz bedarf der Annahme durch die Volksvertretungen in zwei Dritteln der deutschen L�nder, in denen es zun�chst gelten soll.
(2) Soweit die Anwendung dieses Grundgesetzes in einem der in Artikel 23 aufgef�hrten L�nder oder in einem Teile eines dieser L�nder Beschr�nkungen unterliegt, hat das Land oder der Teil des Landes das Recht, gem�� Artikel 38 Vertreter in den Bundestag und gem�� Artikel 50 Vertreter in den Bundesrat zu entsenden.

A r t i k e l 145

(1) Der Parlamentarische Rat stellt in �ffentlicher Sitzung unter Mitwirkung der Abgeordneten Gro�-Berlins die Annahme dieses Grundgesetzes fest, fertigt es aus und verk�ndet es.
(2) Dieses Grundgesetz tritt mit Ablauf des Tages der Verk�ndung in Kraft.
(3) Es ist im Bundesgesetzblatte zu ver�ffentlichen.

A r t i k e l 146

Dieses Grundgesetz verliert seine G�ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.


Bonn am Rhein, am 23. Mai 1949.

Dr. Adenauer
Pr�sident des Parlamentarischen Rates


Sch�nfelder
1. Vizepr�sident

Dr. Sch�fer
2. Vizepr�sident





Quelle: Bundesgesetzblatt 1949, S. 1-19.

[Grundgesetz f�r die Bundesrepublik Deutschland (23.05.1949), in: documentArchiv.de [Hrsg.], URL: http://www.documentArchiv.de/brd/1949/grundgesetz.html]
joseph goebbels rede im berliner sportpalast txtjoseph_​goebbels_​rede_​im_​berliner_​sportpalast.txt 76KB 18-Feb-1943 12:00:00
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Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen!

Es ist jetzt knapp drei Wochen her, da� ich das letztemal bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des F�hrers zum Zehnjahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, stand damals auf dem H�hepunkt. Wir hatten uns im Zeichen des harten Ungl�cksschlages, von dem die Nation im Kampf um die Wolga betroffen wurde, am 30. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mit den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahre vor uns auft�rmt, fertig zu werden.

Es war f�r mich und wohl auch f�r Sie alle ersch�tternd, einige Tage sp�ter zu vernehmen, da� die letzten heldenhaften K�mpfer von Stalingrad, in dieser Stunde durch die �therwellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalastkundgebung teilgenommen haben. Sie funkten in ihrem Schlu�bericht, da� sie die Proklamation des F�hrers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ihrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen H�nden die Nationalhymnen gesungen h�tten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser gro�en Zeit! Welche Verpflichtung aber schlie�t diese Haltung auch f�r uns alle, insbesondere f�r die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der gro�e Alarmruf des Schicksals an die deutsche Nation. Ein Volk, das die St�rke besitzt, ein solches Ungl�ck zu ertragen und auch zu �berwinden, ja, daraus noch zus�tzliche Kraft zu sch�pfen, ist unbesiegbar. Das Ged�chtnis an die Helden von Stalingrad soll also auch heute bei meiner Rede vor Ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung f�r mich und f�r uns alle sein.

Ich wei� nicht, wie viele Millionen Menschen, �ber die �therwellen mit uns verbunden, heute abend an der Front und in der Heimat an dieser Kundgebung teilnehmen und meine Zuh�rer sind. Ich m�chte zu Ihnen allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. Ich glaube, das ganze deutsche Volk ist mit hei�er Leidenschaft bei der Sache, die ich Ihnen heute abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausf�hrungen auch mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert, ausstatten. Das im Nationalsozialismus erzogene, geschulte und disziplinierte deutsche Volk kann die volle Wahrheit vertragen. Es wei�, wie ernst es um die Lage des Reiches bestellt ist, und seine F�hrung kann es deshalb gerade auch auffordern, aus der Bedr�ngtheit der Situation die n�tigen harten, ja auch h�rtesten Folgerungen zu ziehen.

Wir Deutschen sind gewappnet gegen Schw�che und Anf�lligkeit, und Schl�ge und Ungl�cksf�lle des Krieges verleihen uns nur zus�tzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und k�mpferische Aktivit�t, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolution�rem Elan zu �berwinden.

Es ist jetzt nicht der Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Das wird einer sp�teren Rechenschaftslegung �berlassen bleiben, die in voller Offenheit erfolgen soll und dem deutschen Volk und der Welt�ffentlichkeit zeigen wird, da� das Ungl�ck, das uns in den letzten Wochen betroffen hat, seine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das gro�e Heldenopfer, das unsere Soldaten in Stalingrad brachten, ist f�r die ganze Ostfront von einer ausschlaggebenden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war nicht umsonst. Warum, das wird die Zukunft beweisen!

Wenn ich nunmehr �ber die j�ngste Vergangenheit hinaus den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich das mit voller Absicht.


Die Stunde dr�ngt!


Sie l��t keine Zeit mehr offen f�r fruchtlose Debatten. Wir m�ssen handeln, und zwar unverz�glich, schnell und gr�ndlich, so wie es seit jeher nationalsozialistische Art gewesen ist.

Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vielen Krisen, die sie durchzustehen und durchzuk�mpfen hatte, so verfahren. Und auch der nationalsozialistische Staat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willenskraft entgegengeworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strau�, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie k�hl und r�cksichtslos abzumessen und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlu�kraft entgegenzutreten. Erst dann entwickelten wir als Bewegung und als Volk immer auch unsere h�chsten Tugenden, n�mlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine St�rke des Charakters, die alle Hindernisse �berwindet, z�he Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und �u�eren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen f�r das Handeln der deutschen F�hrung, aber auch f�r das Handeln des deutschen Volkes zu ziehen.

Wir durchleben im Osten augenblicklich eine schwere milit�rische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig gr��ere Ausma�e angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, so doch in ihrem Umfang der des vergangenen Winters. �ber ihre Ursachen wird sp�ter einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes �brig, als ihr Vorhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu �berpr�fen und anzuwenden bzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung f�hren. Es hat deshalb auch gar keinen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu, Ihnen ein t�uschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen f�hren k�nnte und geeignet w�re, das deutsche Volk in eine Sicherheit seiner Lebensf�hrung und seines Handelns einzuwiegen, die der gegenw�rtigen Situation durchaus unangepa�t w�re.

Der Ansturm der Steppe gegen unseren ehrw�rdigen Kontinent ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verb�ndeten den einzigen �berhaupt in Frage kommenden Schutzwall. Der F�hrer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Januar mit ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufgeworfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden w�re, wenn am 30. Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Bewegung ein b�rgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht �bernommen h�tte! Welche Gefahren w�ren dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, �ber das Reich hereingebrochen, und welche Abwehrkr�fte h�tten uns noch zur Verf�gung gestanden, um ihnen zu begegnen? Zehn Jahre Nationalsozialismus haben gen�gt, das deutsche Volk �ber den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem �stlichen Bolschewismus entspringt, vollkommen aufzukl�ren. Man wird jetzt auch verstehen, warum wir unsere N�rnberger Parteitage so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor der Welt�ffentlichkeit, um die von einer Willens- und Geistesl�hmung ohnegleichen befallene abendl�ndische Menschheit zum Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu �ffnen f�r die grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die aus dem Vorhandensein des �stlichen Bolschewismus erwachsen, der ein Volk von fast 200 Millionen dem j�dischen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen Europa vorbereitete.

Als der F�hrer die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1941 im Osten zum Angriff antreten lie�, waren wir uns alle im klaren dar�ber, da� damit �berhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Weltringens anbrach. Wir wu�ten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er f�r uns mit sich bringen w�rde. Wir waren uns aber auch klar dar�ber, da� die Gefahren und Schwierigkeiten bei l�ngerem Zuwarten nur wachsen, niemals aber abnehmen k�nnten.


Es war zwei Minuten vor zw�lf!


Ein weiteres Z�gern h�tte leicht zur Vernichtung des Reiches und zur vollkommenen Bolschewisierung des europ�ischen Kontinents gef�hrt.

Es ist verst�ndlich, da� wir bei den gro� angelegten Tarnungs- und Bluffman�vern des bolschewistischen Regimes das Kriegspotential der Sowjetunion nicht richtig eingesch�tzt haben. Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Gr��e. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Osten zu bestehen haben, �ber alle menschlichen Vorstellungen hinaus hart, schwer und gef�hrlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft. Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europ�ischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. W�rden wir in diesem Kampf versagen, so verspielten wir damit �berhaupt unsere geschichtliche Mission. Alles, was wir bisher aufgebaut und geleistet haben, verbla�t angesichts der gigantischen Aufgabe, die hier der deutschen Wehrmacht unmittelbar und dem deutschen Volke mittelbar gestellt ist.

Ich wende mich in meinen Ausf�hrungen zuerst an die Welt�ffentlichkeit und proklamiere ihr gegen�ber drei Thesen unseres Kampfes gegen die bolschewistische Gefahr im Osten.

Die erste dieser Thesen lautet: W�re die deutsche Wehrmacht nicht in der Lage, die Gefahr aus dem Osten zu brechen, so w�re damit das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen.

Die zweite dieser Thesen lautet: Die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk allein besitzen mit ihren Verb�ndeten die Kraft, eine grundlegende Rettung Europas aus dieser Bedrohung durchzuf�hren.

Die dritte dieser Thesen lautet: Gefahr ist im Verzuge. Es mu� schnell und gr�ndlich gehandelt werden, sonst ist es zu sp�t.

Zur ersten These habe ich im einzelnen zu bemerken: Der Bolschewismus hat seit jeher ganz offen das Ziel proklamiert, nicht nur Europa, sondern die ganze Welt zu revolutionieren und sie in ein bolschewistisches Chaos zu st�rzen. Dieses Ziel ist seit Beginn der bolschewistischen Sowjetunion seitens des Kreml ideologisch vertreten und praktisch verfochten worden. Es ist klar, da� Stalin und die anderen Sowjetgr��en, je mehr sie glauben, sich der Verwirklichung ihrer weltzerst�rerischen Absichten zu n�hern, um so mehr auch bestrebt sind, diese zu tarnen und zu verschleiern. Das kann uns nicht beirren. Wir geh�ren nicht zu jenen furchtsamen Gem�tern, die wie das hypnotisierte Kaninchen auf die Schlange schauen, bis sie es verschlingt. Wir wollen die Gefahr rechtzeitig erkennen und ihr auch rechtzeitig mit wirksamen Mitteln entgegentreten. Wir durchschauen nicht nur die Ideologie, sondern auch die Praktiken des Bolschewismus, denn wir haben uns schon einmal mit ihnen, und zwar mit denkbar gr��tem Erfolg, auf innerpolitischem Felde auseinandergesetzt. Uns kann der Kreml nichts vormachen. Wir haben in einem vierzehnj�hrigem Kampf vor der Macht�bernahme und in einem zehnj�hrigem Kampf nach der Macht�bernahme seine Absichten und infamen Weltbetrugsman�ver demaskiert.


Das Ziel des Bolschewismus ist die Weltrevolution der Juden.


Sie wollen das Chaos �ber das Reich und �ber Europa hereinf�hren, um in der daraus entstehenden Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der V�lker ihre internationale, bolschewistisch verschleierte kapitalistische Tyrannei aufzurichten. (Die Menge gibt ihrer Entr�stung durch laute Pfui-Rufe Ausdruck.)

Was das f�r das deutsche Volk bedeuten w�rde, braucht nicht n�her erl�utert zu werden. Es w�rde mit der Bolschewisierung des Reiches eine Liquidierung unserer gesamten Intelligenz- und F�hrungsschicht und als Folge davon die �berf�hrung der arbeitenden Massen in die bolschewistisch-j�dische Sklaverei nach sich ziehen. Man sucht in Moskau Zwangsarbeitsbataillone, wie der F�hrer in seiner Proklamation zum 30. Januar schon sagte, f�r die sibirischen Tundren. Der Aufstand der Steppe macht sich vor unseren Fronten bereit, und der Ansturm des Ostens, der in t�glich sich steigender St�rke gegen unsere Linien anbrandet, ist nichts anderes als die versuchte Wiederholung der geschichtlichen Verheerungen, die fr�her schon so oft unseren Erdteil gef�hrdet haben.

Damit aber ist auch eine unmittelbare akute Lebensbedrohung f�r alle europ�ischen M�chte gegeben. Man soll nicht glauben, da� der Bolschewismus, h�tte er die Gelegenheit, seinen Siegeszug �ber das Reich anzutreten, irgendwo an unseren Grenzen haltmachen w�rde. Er treibt eine Aggressionspolitik und Aggressionskriegf�hrung, die ausgesprochen auf die Bolschewisierung aller L�nder und V�lker ausgeht.

Papierene Erkl�rungen, die von seiten des Kreml oder als Garantieverpflichtungen von seiten Londons oder Washingtons gegen diese nicht zu bestreitenden Absichten abgegeben werden, imponieren uns nicht. Wir wissen, da� wir es im Osten mit einer infernalischen politischen Teufelei zu tun haben, die die sonst unter Menschen und Staaten �blichen Beziehungen nicht anerkennt. Wenn beispielsweise der englische Lord Beaverbrook erkl�rt, da� Europa dem Sowjetismus zur F�hrung �berantwortet werden m�sse, wenn ein ma�geblicher amerikanisch-j�discher Journalist Brown diese These durch die zynische Verlautbarung erg�nzt, da� eine Bolschewisierung Europas vielleicht �berhaupt die L�sung unseres kontinentalen Problems darstellte, so wissen wir genau, was damit gemeint ist. (Beim Namen Beaverbrook erheben sich Pfui-Rufe, die sich zu lauten Mi�fallenskundgebungen steigern.)

Die europ�ischen M�chte stehen hier vor ihrer entscheidenden Lebensfrage. Das Abendland ist in Gefahr. Ob ihre Regierungen und ihre Intelligenzschichten das einsehen wollen oder nicht, ist dabei g�nzlich unerheblich.

Das deutsche Volk jedenfalls ist nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise preiszugeben. Hinter den anst�rmenden Sowjetdivisionen sehen wir schon die j�dischen Liquidationskommandos, hinter diesen aber erhebt sich der Terror, das Gespenst des Millionenhungers und einer vollkommenen Anarchie. Hier erweist sich wiederum das internationale Judentum als das teuflische Ferment der Dekomposition, das eine geradezu zynische Genugtuung dabei empfindet, die Welt in ihre tiefste Unordnung zu st�rzen und damit den Untergang jahrtausendealter Kulturen, an denen es niemals einen inneren Anteil hatte, herbeizuf�hren. Wir wissen damit also, vor welcher geschichtlichen Aufgabe wir stehen. Eine zweitausendj�hrige Aufbauarbeit der abendl�ndischen Menschheit ist in Gefahr. Man kann diese Gefahr gar nicht ernst genug schildern, aber es ist auch bezeichnend, da�, wenn man sie nur beim Namen nennt, das internationale Judentum in allen L�ndern dagegen mit l�rmenden Ausf�hrungen Protest erhebt. So weit also ist es in Europa schon gekommen, da� man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf, wenn sie eben vom Judentum ausgeht. Das aber hindert uns nicht daran, die dazu notwendigen Feststellungen zu treffen.

Wir haben niemals Angst vor den Juden gehabt und haben sie heute weniger denn je. (Aus der Versammlung wird spontan in st�rmischen Rufen die Forderung laut: Juden raus!)

Wir haben das auch fr�her in unserem innerpolitischen Kampfe getan, als das kommunistische Judentum sich des demokratischen Judentums im ,"Berliner Tageblatt" und in der ,"Vossischen Zeitung" bediente, um eine Gefahr, die von Tag zu Tag drohender wurde, zu verniedlichen und zu bagatellisieren, um damit die von ihr bedrohten Teile unseres Volkes in Sicherheit einzuwiegen und ihre Abwehrkr�fte einzuschl�fern. Wir s�hen, wenn wir dieser Gefahr nicht Herr w�rden, im Geiste schon das Gespenst des Hungers, des Elends und einer Millionenzwangsarbeit f�r das deutsche Volk heraufziehen, s�hen den ehrw�rdigsten Erdteil in seinen Grundfesten wanken und unter seinen Tr�mmern das geschichtliche Erbe der abendl�ndischen Menschheit begraben. Das ist das Problem, vor dem wir stehen.

Meine zweite These lautet: Allein das Deutsche Reich mit seinen Verb�ndeten ist in der Lage, die eben geschilderte Gefahr zu bannen. Die europ�ischen Staaten einschlie�lich Englands behaupten, stark genug zu sein, einer Bolschewisierung des europ�ischen Kontinents, sollte sie einmal praktisch gegeben sein, rechtzeitig und wirksam entgegenzutreten. Diese Erkl�rung ist kindisch und verdient �berhaupt keine Widerlegung.

Sollte die st�rkste Milit�rmacht der Welt nicht in der Lage sein, die Drohung des Bolschewismus zu brechen, wer br�chte dann noch die Kraft dazu auf?

(St�rmische Rufe aus der Menge: Niemand!)

Die neutralen europ�ischen Staaten besitzen weder das Potential noch die milit�rischen Machtmittel noch die geistige Einstellung ihrer V�lker, um dem Bolschewismus auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen. Sie w�rden im Bedarfsfall von seinen motorisierten Roboterdivisionen in wenigen Tagen �berfahren werden. In den Hauptst�dten der mittleren und kleinen europ�ischen Staaten tr�stet man sich mit der Absicht, man m�sse sich gegen die bolschewistische Gefahr seelisch r�sten. (Heiterkeit.) Das erinnert verzweifelt an die Erkl�rungen der Mittelparteien aus dem Jahre 1932, da� der Kampf gegen den Kommunismus nur mit geistigen Waffen ausgefochten und gewonnen werden k�nne. Diese Behauptung war uns auch damals zu albern, als da� wir uns damit auseinandergesetzt h�tten. Der �stliche Bolschewismus ist nicht nur eine terroristische Lehre, sondern auch eine terroristische Praxis. Er verfolgt seine Ziele und Zwecke mit einer infernalischen Gr�ndlichkeit, unter restloser Aussch�pfung seines inneren Potentials und ohne jede R�cksichtnahme auf Gl�ck, Wohlstand und Frieden der von ihm unterjochten V�lkerschaften.

Was wollten England und Amerika tun, wenn der europ�ische Kontinent im gr�bsten Ungl�cksfall dem Bolschewismus in die Arme fiele? Will man Europa von London aus vielleicht einreden, da� eine solche Entwicklung an der Kanalgrenze haltmachen w�rde? Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, da� der Bolschewismus seine Fremdenlegionen auf dem Boden aller demokratischen Staaten bereits in den kommunistischen Parteien stehen hat. Keiner dieser Staaten kann von sich behaupten, gegen eine innere Bolschewisierung immun zu sein. Eine j�ngst vorgenommene Nachwahl zum englischen Unterhaus ergab, da� der unabh�ngige, dh. kommunistische Kandidat in einem Wahlkreis, der bisher unumschr�nkte Dom�ne der Konservativen war, von insgesamt 22 371 Stimmen 10 741 erhielt, das hei�t, da� die Rechtsparteien allein in diesem einen Kreise im Verlaufe von nur kurzer Zeit rund 10 000, also die H�lfte aller W�hlerstimmen an die Kommunisten verloren, ein Beweis mehr daf�r, da� die bolschewistische Gefahr auch in England gegeben ist und da� sie nicht dadurch gebannt wird, da� man sie nicht sehen will. Alle territorialen Verpflichtungen, die die Sowjetunion auf sich nimmt, besitzen in unseren Augen keinen effektiven Wert. Der Bolschewismus pflegt seine Grenzen auch ideologisch und nicht nur milit�risch zu ziehen, und darin ist eben seine �ber die Grenzen der V�lker hinwegspringende Gefahr gegeben. Die Welt hat also nicht die Wahl zwischen einem in seine alte Zersplitterung zur�ckfallenden und einem unter der Achsenf�hrung sich neu ordnenden Europa, sondern nur die zwischen einem unter dem milit�rischen Schutz der Achse stehenden und einem bolschewistischen Europa.

Dar�ber hinaus bin ich der festen �berzeugung, da� die lamentierenden Lords und Erzbisch�fe in London �berhaupt nicht einmal die Absicht haben, der bolschewistischen Gefahr, die bei einem weiteren Vordringen der Sowjetarmeen f�r die europ�ischen Staaten gegeben w�re, praktisch entgegenzutreten. Das Judentum hat die angels�chsischen Staaten geistig und politisch schon so tief durchdungen, da� sie diese Gefahr �berhaupt nicht mehr sehen und wahr haben wollen. Wie es sich in der Sowjetunion bolschewistisch tarnt, so tarnt es sich in den angels�chsischen Staaten plutokratisch-kapitalistisch. Die Methoden der Mimikry sind bei der j�dischen Rasse bekannt. Sie geht seit jeher darauf aus, ihre Gastv�lker einzuschl�fern und damit ihre Abwehrkr�fte gegen von ihr stammende akute und lebensgef�hrdende Bedrohungen zu l�hmen. (Zurufe aus der Menge: Wir haben sie erlebt!)

Unsere Einsicht in diese Problematik hat uns schon fr�h die Erkenntnis vermittelt, da� das Zusammengehen zwischen internationaler Plutokratie und internationalem Bolschewismus durchaus keinen Widersinn, sondern einen tiefen und urs�chlichen Sinn darstellt. �ber unser Land hinweg reicht sich bereits das westeurop�ische scheinzivilisierte Judentum und das Judentum des �stlichen Gettos die H�nde. Damit ist Europa in Todesgefahr.

Ich schmeichle mir nicht, mit diesen Ausf�hrungen die �ffentliche Meinung in den neutralen oder gar in den feindlichen Staaten alarmieren zu k�nnen. Das ist auch nicht ihr Zweck und ihre Absicht. Ich wei�, da� die englische Presse morgen mit einem w�tenden Gekl�ff �ber mich herfallen wird, ich h�tte angesichts unserer Belastung an der Ostfront die ersten Friedensf�hler ausgestreckt. (St�rmisches Gel�chter.) Davon kann �berhaupt keine Rede sein.


In Deutschland denkt heute kein Mensch an einen faulen Kompromi�, das ganze Volk denkt nur an einen harten Krieg.


Ich beanspruche aber als ein verantwortlicher Sprecher des f�hrenden Landes dieses Kontinents f�r mich das souver�ne Recht, eine Gefahr eine Gefahr zu nennen, wenn sie nicht nur unser eigenes Land, sondern unseren ganzen Erdteil bedroht. Als Nationalsozialisten haben wir die Pflicht, Alarm zu schlagen gegen die versuchte Chaotisierung des europ�ischen Kontinents durch das internationale Judentum, das sich im Bolschewismus eine terroristische Milit�rmacht aufgebaut hat, deren Bedrohlichkeit �berhaupt nicht �bersch�tzt werden kann.

Die dritte These, die ich hier n�her erl�utern will, ist die, da� Gefahr unmittelbar im Verzuge ist. Die L�hmungserscheinungen der westeurop�ischen Demokratien gegen ihre t�dlichste Bedrohung sind herzbeklemmend. Das internationale Judentum f�rdert sie mit allen Kr�ften. Genau so, wie der Widerstand gegen den Kommunismus in unserem Kampf um die Macht in unserem eigenen Lande von den j�dischen Zeitungen k�nstlich eingeschl�fert und nur durch den Nationalsozialismus wieder erweckt wurde, genau so ist das heute bei den anderen V�lkern der Fall. Das Judentum erweist sich hier wieder einmal als die Inkarnation des B�sen, als plastischer D�mon des Verfalls und als Tr�ger eines internationalen kulturzerst�rerischen Chaos.

Man wird, um das hier nur zu erw�hnen, in diesem Zusammenhang auch unsere konsequente Judenpolitik verstehen k�nnen.

Wir sehen im Judentum f�r jedes Land eine unmittelbare Gefahr gegeben. Wie andere V�lker sich gegen diese Gefahr zur Wehr setzen, ist uns gleichg�ltig. Wie wir uns aber dagegen zur Wehr setzen, das ist unsere eigene Sache, in die wir keinerlei Einspr�che dulden.

Das Judentum stellt eine infekti�se Erscheinung dar, die ansteckend wirkt. Wenn das feindliche Ausland gegen unsere antij�dische Politik scheinheilig Protest einlegt und �ber unsere Ma�nahmen gegen das Judentum heuchlerische Krokodilstr�nen vergie�t, so kann uns das nicht daran hindern, das Notwendige zu tun. Deutschland jedenfalls hat nicht die Absicht, sich dieser Bedrohung zu beugen, sondern vielmehr die, ihr rechtzeitig und wenn n�tig mit den radikalsten Gegenma�nahmen entgegenzutreten. (Minutenlang ist der Minister durch laute Sprechch�re am Weiterreden gehindert.)

Im Zeichen all dieser �berlegungen steht die milit�rische Belastung des Reiches im Osten. Der Krieg der mechanisierten Roboter gegen Deutschland und gegen Europa ist auf seinen H�hepunkt gestiegen. Das deutsche Volk erf�llt mit seinen Achsenpartnern im wahrsten Sinne des Wortes eine europ�ische Mission, wenn es dieser unmittelbaren und ernsten Lebensbedrohung mit den Waffen entgegentritt. Wir lassen uns nicht durch das Geschrei des internationalen Judentums in aller Welt in der mutigen und aufrechten Fortf�hrung des gigantischen Kampfes gegen diese Weltpest beirren. Er kann und darf nur mit Sieg enden. (Laute Zwischenrufe ert�nen: "Deutsche M�nner, ans Gewehr", "deutsche Frauen an die Arbeit!")

Das Ringen um Stalingrad wurde in seiner tragischen Verwicklung geradezu zu einem Symbol dieses heroischen, m�nnlichen Widerstandes gegen den Aufruhr der Steppe. Es hatte deshalb nicht nur eine milit�rische, sondern auch eine geistige und seelische Bedeutung f�r das deutsche Volk von tiefstgreifender Wirkung. Erst hier sind uns unsere Augen f�r die aus diesem Kriege erwachsende Problematik vollkommen ge�ffnet worden. Wir wollen jetzt gar nichts mehr von falschen Hoffnungen und Illusionen h�ren. Wir wollen den Tatsachen, und wenn sie noch so hart und grausam sind, mutig in die Augen schauen. Denn jedesmal noch hat es sich in der Geschichte unserer Partei und unseres Staates erwiesen, da� eine erkannte Gefahr bald schon auch eine gebannte Gefahr ist. Im Zeichen dieses heroischen Widerstandes stehen unsere weiteren schwersten Abwehrk�mpfe im Osten. Sie beanspruchen unseren Soldaten und ihre Waffen in einem Umfange, der uns bei allen bisherigen Feldz�gen vollkommen unbekannt gewesen ist. Im Osten tobt ein Krieg ohne Gnade. Der F�hrer hat ihn richtig charakterisiert, als er erkl�rte, es werden aus ihm nicht Sieger und Besiegte, sondern nur noch �berlebende und Vernichtete hervorgehen.

Das deutsche Volk hat das ganz klar erkannt. Mit seinem gesunden Instinkt hat es sich auf eigene Weise einen Weg durch das Gestr�pp der tagesaktuell bedingten geistigen und seelischen Schwierigkeiten dieses Krieges gebahnt. Wir wissen heute genau, da� der Blitzkrieg des Polen- und Westfeldzuges f�r den Osten nur noch eine bedingte G�ltigkeit hat. Hier k�mpft die deutsche Nation um ihr Alles. Wir sind in diesem Kampf zu der Erkenntnis gekommen, da� das deutsche Volk hier seine heiligsten G�ter, seine Familien, seine Frauen und seine Kinder, die Sch�nheit und Unber�hrtheit seiner Landschaft, seine St�dte und D�rfer, das zweitausendj�hrige Erbe seiner Kultur und alles, was uns das Leben lebenswert macht, zu verteidigen hat.

F�r diese Sch�tze unseres reichen Volkstums hat der Bolschewismus nat�rlich nicht das geringste Verst�ndnis, und er w�rde auch im Bedarfsfalle darauf nicht die geringste R�cksicht nehmen. Er tut das ja nicht einmal seinem eigenen Volke gegen�ber. Die Sowjetunion hat das bolschewistische Kriegspotential seit 25 Jahren in einem Umfange ausgesch�pft, der f�r uns g�nzlich unvorstellbar war und deshalb von uns auch falsch eingesch�tzt wurde. Das terroristische Judentum hat sich in Ru�land 200 Millionen Menschen dienstbar gemacht, dabei seine zynischen Methoden und Praktiken mit der stumpfen Z�higkeit der russischen Rasse verm�hlt, die deshalb eine um so gr��ere Gefahr f�r die europ�ischen Kulturv�lker darstellt. Im Osten wird ein ganzes Volk zum Kampf gezwungen. Hier werden M�nner, Frauen, ja Kinder nicht nur in die R�stungsfabriken, sondern auch in den Krieg getrieben.

Zweihundert Millionen stehen uns hier teils unter dem Terror der GPU., teils befangen in einer teuflischen Anschauung, mit wilder Stumpfheit gegen�ber. Die Massen von Panzern, die in diesem Winter unsere �stliche Front berennen, sind das Ergebnis eines f�nfundzwanzigj�hrigen sozialen Ungl�cks und Elends des bolschewistischen Volkes. Dagegen m�ssen wir mit entsprechenden Gegenma�nahmen antreten, wenn wir nicht das Spiel als verloren aufgeben wollen.

Ich gebe meiner festen �berzeugung Ausdruck, da� wir die bolschewistische Gefahr auf die Dauer nur niederringen k�nnen, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit gleichwertigen Methoden entgegentreten. Die deutsche Nation steht damit vor der ernstesten Frage dieses Krieges, n�mlich der, die Entschlossenheit aufzubringen, alles einzusetzen, um alles, was sie besitzt, zu erhalten, und alles, was sie zum sp�teren Leben n�tig hat, dazuzugewinnen.

Es geht also nicht mehr darum, heute einen hohen Lebensstandard auf Kosten unserer Verteidigungskraft gegen den Osten aufrechtzuerhalten, es geht vielmehr darum, unsere Verteidigungskraft zu st�rken auf Kosten eines nicht mehr zeitgem��en hohen Lebensstandards Das hat durchaus nichts mit Nachahmung bolschewistischer Methoden zu tun. Wir haben auch fr�her im Kampf gegen die Kommunistische Partei andere Methoden angewandt, als wir sie gegen die b�rgerlichen Parteien anwandten. Denn hier trat uns ein Gegner gegen�ber, der anders angefa�t werden mu�te, wenn man mit ihm fertig werden wollte. Er bediente sich des Terrors, um die nationalsozialistische Bewegung niederzuschlagen. Terror aber wird nicht mit geistigen Argumenten, sondern nur mit Gegenterror gebrochen.

Die geistige Bedrohung, die der Bolschewismus darstellt, ist bekannt; sie wird auch im neutralen Ausland nicht bestritten. �ber die geistige Bedrohung hinaus aber stellt er nun f�r uns und Europa eine unmittelbare milit�rische Bedrohung dar. Ihr nur mit geistigen Argumenten entgegentreten zu wollen, w�rde bei den Kreml-Gewaltigen wahrscheinlich st�rmische Heiterkeit ausl�sen. Wir sind nicht so dumm und so kurzsichtig, den Kampf gegen den Bolschewismus mit derartig unzul�nglichen Mitteln auch nur zu versuchen. Wir wollen auch nicht auf uns das Wort angewandt sehen, da� nur die allergr��ten K�lber sich ihre Metzger selber w�hlen. Wir sind entschlossen, unser Leben mit allen Mitteln zu verteidigen ohne R�cksicht darauf, ob die uns umgebende Welt die Notwendigkeit dieses Kampfes einsieht oder nicht.


Der totale Krieg also ist das Gebot der Stunde.


Es mu� jetzt zu Ende sein mit den b�rgerlichen Zimperlichkeiten, die auch in diesem Schicksalskampf nach dem Grundsatz verfahren wollen: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht na�! (Jeder Satz des Ministers wird von wachsendem Beifall und st�rkster Zustimmung begleitet.) Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengro�. Riesengro� m�ssen deshalb auch die Anstrengungen sein, mit denen wir ihr entgegentreten. Es ist also jetzt die Stunde gekommen, die Glac�handschuhe auszuziehen und die Faust zu bandagieren. (Wie ein einziger Schrei erbebt sich ein orkanartiger Beifall. Sprechch�re von den Galerien und R�ngen best�tigen die volle Zustimmung der Menge.)

Es geht nicht mehr an, das Kriegspotential nicht nur unseres eigenen Landes, sondern der uns zur Verf�gung stehenden bedeutenden Teile Europas nur fl�chtig und an der Oberfl�che auszusch�pfen. Es mu� ganz zur Aussch�pfung gelangen, und zwar so schnell und so gr�ndlich, als das organisatorisch und sachlich �berhaupt nur denkbar ist. Hier w�re eine falsche R�cksichtnahme vollkommen fehl am Orte. Europas Zukunft h�ngt von unserem Kampf im Osten ab. Wir stehen zu seinem Schutze bereit. Das deutsche Volk stellt sein kostbarstes nationales Blut f�r diesen Kampf zur Verf�gung. Der �brige Teil Europas sollte hierf�r wenigstens seine Arbeit zur Verf�gung stellen. Wer diesen Kampf im �brigen Europa heute noch nicht versteht, wird uns morgen auf den Knien danken, da� wir ihn mutig und unbeirrt auf uns genommen haben.

Es �rgert uns nicht einmal, wenn unsere Feinde im Ausland behaupten, die Ma�nahmen, die wir jetzt zur Totalisierung des Krieges durchf�hrten, k�men denen des Bolschewismus ziemlich nahe. Scheinheilig erkl�ren sie, daraus m�sse man also folgern, da� sich unter diesen Umst�nden der Kampf gegen den Bolschewismus �berhaupt er�brige.

Es geht hier nicht um die Methode, mit der man den Bolschewismus zu Boden schl�gt sondern um das Ziel, n�mlich um die Beseitigung der Gefahr. (Minutenlanger Beifall.)

Die Frage ist also nicht die, ob die Methoden, die wir anwenden, gut oder schlecht sind, sondern ob sie zum Erfolge f�hren. Jedenfalls sind wir als nationalsozialistische Volksf�hrung jetzt zu allem entschlossen. Wir packen zu, ohne R�cksicht auf die Einspr�che des einen oder des anderen. (Zuruf: Sofort!)

Wir wollen nicht im Interesse der Aufrechterhaltung eines hohen, manchmal fast friedensm��igen inneren Lebensstandards f�r eine bestimmte Volksschicht das deutsche Kriegspotential schw�chen und damit unsere Kriegf�hrung gef�hrden. Im Gegenteil, wir verzichten freiwillig auf einen bedeutenden Teil dieses Lebensstandards, um das Kriegspotential so schnell und so gr�ndlich wie m�glich zu erh�hen.

Im �brigen herrscht dar�ber, wie mir aus ungez�hlten Briefen aus der Heimat und Zustimmungskundgebungen von der Front mitgeteilt wird, im ganzen deutschen Volke �berhaupt nur eine Meinung. Jedermann wei�, da� dieser Krieg, wenn wir ihn verl�ren, uns alle vernichten w�rde. Und darum ist das Volk mit seiner F�hrung entschlossen, nunmehr zur radikalsten Selbsthilfe zu greifen. Die breiten arbeitenden Massen unseres Volkes machen der Regierung nicht zum Vorwurf, da� sie zu r�cksichtslos, sondern h�chstens, da� sie zu r�cksichtsvoll vorgeht. Man frage landauf, landab das deutsche Volk, man wird �berall nur die eine Antwort erhalten: Das Radikalste ist heute eben radikal, und das Totalste ist heute eben total genug, um den Sieg zu erringen. Darum ist die totale Kriegf�hrung eine Sache des ganzen deutschen Volkes. Niemand kann sich auch nur mit einem Schein von Berechtigung an ihren Forderungen vorbeidr�cken.

Als ich in meiner Rede vom 30. Januar von dieser Stelle aus den totalen Krieg proklamierte, schwollen mir aus den um mich versammelten Menschenmassen Orkane der Zustimmung zu. Ich kann also feststellen, da� die F�hrung sich in ihren Ma�nahmen in vollkommener �bereinstimmung mit dem ganzen deutschen Volk in der Heimat und an der Front befindet. Das Volk will alle, auch die schwersten Belastungen auf sich nehmen und ist bereit, jedes Opfer zu bringen, wenn damit dem gro�en Ziel des Sieges gedient wird. (Lebhafte Zurufe.)

Die Voraussetzung dazu aber ist selbstverst�ndlich die, da� die Lasten gerecht verteilt werden. Es darf nicht geduldet werden, da� der weitaus gr��te Teil des Volkes die ganze B�rde des Krieges tr�gt, und ein kleiner passiver Teil sich an den Lasten und an der Verantwortung des Krieges vorbeizudr�cken versucht. Die Ma�nahmen, die wir getroffen haben und noch treffen m�ssen, werden deshalb vom Geiste einer nationalsozialistischen Gerechtigkeit erf�llt sein.


Wir nehmen keine R�cksicht auf Stand und Beruf!


Arm und reich und hoch und niedrig m�ssen in gleicher Weise beansprucht werden. Jedermann wird in dieser ernstesten Phase unseres Schicksalskampfes zur Erf�llung seiner Pflicht der Nation gegen�ber angehalten, wenn n�tig, gezwungen werden. Wir wissen uns auch dabei in voller �bereinstimmung mit dem nationalen Willen unseres Volkes. Wir wollen lieber zuviel als zu wenig Kraft zur Erringung des Sieges anwenden. Noch niemals ist ein Krieg in der Geschichte der V�lker verlorengegangen, weil die F�hrung zuviel Soldaten und Waffen hatte. Sehr viele aber gingen verloren, weil das Umgekehrte der Fall war.

Ich habe schon in der �ffentlichkeit erkl�rt, da� die kriegsentscheidende Aufgabe der Gegenwart darin besteht, dem F�hrer durch einschneidendste Ma�nahmen in der Heimat eine operative Reserve bereitzustellen, die ihm die M�glichkeit gibt, im kommenden Fr�hjahr und Sommer die Offensive aufs neue aufzunehmen und den Versuch zu machen, dem sowjetischen Bolschewismus den entscheidenden Schlag zu versetzen. Je mehr wir dem F�hrer an Kraft in die Hand geben, um so vernichtender wird dieser Schlag sein. Es ist also nicht mehr angebracht, unzeitgem��en Friedensvorstellungen zu huldigen. Das deutsche Volk hat alle Veranlassung, nur an den Krieg zu denken. Das tr�gt nicht zu seiner Verl�ngerung, sondern nur zu seiner Beschleunigung bei. Der totalste und radikalste Krieg ist auch der k�rzeste. Wir m�ssen im Osten wieder offensiv werden! Wir m�ssen dazu die n�tigen Kr�fte, die im Lande noch im reichen Ma�e vorhanden sind, mobilisieren, und zwar nicht nur auf organisatorische, sondern auch auf improvisatorische Weise. Ein umst�ndliches b�rokratisches Verfahren f�hrt hier nur langsam zum Ziel. Die Stunde aber dr�ngt; Eile ist ihr Gebot. Auch fr�her im Kampf der nationalsozialistischen Bewegung gegen den demokratischen Staat haben wir nicht nach einem schwerf�lligen Verfahren gearbeitet. Auch damals lebten wir oft von der Hand in den Mund und trieben unsere politische Strategie als System der ewig sich wiederholenden Aushilfen. Das mu� heute wieder der Fall sein.

Es ist also an der Zeit, den S�umigen Beine zu machen. Sie m�ssen aus ihrer bequemen Ruhe aufger�ttelt werden. Wir k�nnen nicht warten, bis sie von selbst zur Besinnung kommen und es dann vielleicht zu sp�t ist. Es mu� wie ein


Alarmruf durch das ganze Volk


gehen. Eine Arbeit von Millionen H�nden hat einzusetzen, und zwar landauf, landab. Die Ma�nahmen, die wir bereits getroffen haben und noch treffen m�ssen und die ich im weiteren Teil meiner Ausf�hrungen des n�heren erl�utern werde, sind einschneidend f�r das gesamte private und �ffentliche Leben. Die Opfer, die der einzelne B�rger dabei zu bringen hat, sind manchmal schwer; aber sie bedeuten nur wenig den Opfern gegen�ber, die er bringen m��te, wenn er sich zu diesen Opfern weigerte und damit das gr��te nationale Ungl�ck �ber unser Volk heraufbeschw�rte. Es ist besser, zur rechten Zeit einen Schnitt zu tun, als zuzuwarten und die Krankheit sich erst richtig festsetzen zu lassen. Man darf aber dem Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm fallen oder ihn gar wegen K�rperverletzung anklagen. Er schneidet nicht, um zu t�ten, sondern um das Leben des Patienten zu retten.

Wiederum mu� ich hier betonen, da�, je schwerer die Opfer sind, die das deutsche Volk zu bringen hat, um so dringender die Forderung erhoben werden mu�, da� sie gerecht verteilt werden. Das will auch das Volk. Niemand str�ubt sich heute gegen die �bernahme von auch schwersten Kriegslasten. Aber es mu� nat�rlich auf jeden aufreizend wirken, wenn gewisse Leute immer wieder versuchen, sich an den Lasten �berhaupt vorbeizudr�cken. Die nationalsozialistische Staatsf�hrung hat die moralische, aber auch staatspolitische Pflicht, solchen Versuchen mannhaft, wenn n�tig mit drakonischen Strafen entgegenzutreten. Schonung w�re hier vollkommen fehl am Platze und w�rde allm�hlich zu einer Verwirrung der Gef�hle und Ansichten unseres Volkes f�hren, die eine schwere Gef�hrdung unserer �ffentlichen Kriegsmoral nach sich ziehen m��te.

Wir sind somit auch gezwungen, eine Reihe von Ma�nahmen zu treffen, die zwar f�r die Kriegf�hrung an sich nicht von lebenswichtiger Bedeutung sind, die aber f�r die Aufrechterhaltung der Kriegsmoral in der Heimat und an der Front erforderlich erscheinen. Auch die Optik des Krieges, dh. das �u�ere Bild der Kriegf�hrung ist im vierten Kriegsjahr von ausschlaggebender Wichtigkeit.

Die Front hat angesichts der �bermenschlichen Opfer, die sie t�glich zu bringen hat, ein elementares Anrecht darauf, da� auch nicht ein einziger in der Heimat das Recht f�r sich in Anspruch nimmt, am Kriege und seinen Pflichten vorbeizuleben. Aber nicht nur die Front fordert das, sondern auch der weitaus �berwiegende anst�ndige Teil der Heimat. Die Flei�igen besitzen einen Anspruch darauf, da�, wenn sie zehn und zw�lf und manchmal vierzehn Stunden t�glich arbeiten, sich direkt neben ihnen nicht die Faulenzer r�keln und gar noch die anderen f�r dumm und nicht raffiniert genug halten. Die Heimat mu� in ihrer Gesamtheit sauber und intakt bleiben. Nichts darf ihr kriegsgem��es Bild tr�ben.

Es sind deshalb eine Reihe von Ma�nahmen getroffen worden, die dieser neuen Optik des Krieges Rechnung tragen. Wir haben beispielsweise die Schlie�ung der Bars und Nachtlokale angeordnet. Ich kann mir nicht vorstellen, da� es heute noch Menschen gibt, die ihre Kriegspflichten voll erf�llen und gleichzeitig bis tief in die Nacht in Am�sierlokalen herumsitzen. Ich mu� daraus nur folgern, da� sie es mit ihren Kriegspflichten nicht allzu genau nehmen. Wir haben diese Am�sierlokale geschlossen, weil sie anfingen, uns l�stig zu fallen, und das Bild des Krieges tr�bten. Wir verfolgen damit durchaus keine muckerischen Ziele. Nach dem Kriege wollen wir gern wieder nach dem Grundsatz verfahren: Leben und leben lassen. W�hrend des Krieges aber gilt der Grundsatz: K�mpfen und k�mpfen lassen!

Auch Luxusrestaurants, deren Aufwand in keinem Verh�ltnis zum erzielten Effekt steht, sind der Schlie�ung verfallen. Es mag sein, da� der eine oder der andere auch w�hrend des Krieges noch in der Pflege des Magens eine Hauptaufgabe sieht. Auf ihn k�nnen wir dabei keine R�cksicht nehmen. Wenn an der Front unsere k�mpfenden Truppen vom Grenadier bis zum Generalfeldmarschall aus der Feldk�che essen, so glaube ich, ist es nicht zu viel verlangt, wenn wir in der Heimat jeden zwingen, wenigstens auf die elementarsten Gebote des Gemeinschaftsdenkens R�cksicht zu nehmen. Feinschmecker wollen wir wieder nach dem Kriege werden. Heute haben wir Wichtigeres zu tun, als den Magen zu pflegen. Auch ungez�hlte Luxus- und Repr�sentationsgesch�fte sind mittlerweile zur Aufl�sung gekommen. Sie waren f�r das kaufende Publikum vielfach ein st�ndiger Stein des Ansto�es. Zu kaufen gab es dort praktisch kaum noch etwas, h�chstens einmal, wenn man hier und da statt mit Geld, mit Butter oder mit Eiern bezahlte. Was haben Gesch�fte f�r einen Zweck, die keine Waren mehr verkaufen und nur elektrisches Licht, Heizung und menschliche Arbeitskraft verbrauchen, die uns anderswo, vor allem in der R�stungsproduktion, an allen Ecken und Enden fehlen.

Man wende hier nicht ein, die Aufrechterhaltung eines holden Friedensscheines imponiere dem Auslande.


Dem Ausland imponiert nur ein deutscher Sieg!


Wenn wir gesiegt haben, wird jedermann unser Freund sein wollen. W�rden wir aber einmal unterliegen, so k�nnten wir unsere Freunde an den Fingern einer Hand abz�hlen. Wir haben deshalb mit diesen falschen Illusionen, die das Kriegsbild verwischen, Schlu� gemacht. Wir werden die Menschen, die dort unt�tig in den leeren Gesch�ften herumstanden, einer nutzbringenderen T�tigkeit in der �ffentlichen Kriegswirtschaft zuf�hren. Dieser Proze� ist eben im Gange und wird bis zum 15. M�rz abgeschlossen sein. Er stellt nat�rlich eine riesige Umorganisation unseres ganzen wirtschaftlichen Lebens dar. Wir gehen dabei nicht planlos vor. Wir wollen auch niemanden zu Unrecht anklagen oder Tadel und Vorwurf nach allen Seiten verteilen. Wir tun lediglich das, was notwendig ist. Das aber tun wir schnell und gr�ndlich.

Wir wollen lieber ein paar Jahre geflickte Kleider tragen, als einen Zustand heraufbeschw�ren, in dem unser Volk ein paar Jahrhunderte in Lumpen herumlaufen m��te. Was sollen heute noch Modesalons, die Licht, Heizung und menschliche Arbeitskraft verbrauchen. Sie werden nach dem Kriege, wenn wir wieder Zeit und Lust dazu haben, neu erstehen. Was sollen Frisiersalons, in denen ein Sch�nheitskult gepflegt wird, der ungeheuer viel Zeit und Arbeitskraft beansprucht, der f�r den Frieden zwar sehr sch�n und angenehm, f�r den Krieg aber �berfl�ssig ist. Unsere Frauen und M�dchen werden einmal unseren siegreich heimkehrenden Soldaten auch ohne friedensm��ige Aufmachung gefallen.

In den �ffentlichen �mtern wird in Zukunft etwas schneller und unb�rokratischer gearbeitet werden. Es ergibt durchaus kein gutes Bild, wenn dort nach achtst�ndiger Arbeitszeit auf die Minute genau Schlu� gemacht wird. Nicht das Volk ist f�r die �mter, sondern die �mter sind f�r das Volk da. Man arbeite also solange, bis die Arbeit erledigt ist. Das ist das Gebot des Krieges. Wenn der F�hrer das kann, so werden auch die Diener des Staates das k�nnen. Ist f�r eine l�ngere Arbeitszeit nicht gen�gend Arbeit da, so gibt man 10 oder 20 oder 30 Prozent der Mitarbeiter an die kriegswichtige Wirtschaft ab und stellt damit wieder eine entsprechende Anzahl M�nner f�r die Front frei. Das gilt f�r alle Dienststellen in der Heimat. Vielleicht wird gerade dadurch auch die Arbeit in den �mtern etwas schneller und etwas weniger schwerf�llig vor sich gehen. Wir m�ssen im Kriege lernen, nicht nur gr�ndlich, sondern auch prompt zu arbeiten. Der Soldat an der Front hat auch nicht wochenlang Zeit, sich eine Ma�nahme zu �berlegen, sie von Hand zu Hand weiterzugeben oder in den Akten verstauben zu lassen. Er mu� sofort handeln, weil er sonst sein Leben verliert. Wir in der Heimat verlieren zwar durch schwerf�lliges Arbeiten nicht unser eigenes Leben, aber wir gef�hrden damit auf die Dauer das Leben unseres Volkes.

Auch alberne Arbeiten, die mit dem Krieg �berhaupt nichts zu tun haben, m�ssen bei Industrie und Verwaltung abgestellt werden. Vieles, was im Frieden sch�n und erstrebenswert war, wirkt im Kriege nur l�cherlich. Wenn sich beispielsweise, wie mir berichtet wurde, eine Reihe von Stellen wochenlang mit der Frage besch�ftigen, ob man das Wort Akkumulator durch das Wort Sammler ersetzen solle, und dar�ber sogar umfangreiche Aktenvorg�nge anlegen, so habe ich den Eindruck, und ich glaube, das deutsche Volk teilt diesen, da� Personen, die sich im Kriege mit solchen Kindereien besch�ftigen, nicht ganz ausgelastet sind und zweckm��igerweise in eine Munitionsfabrik gesteckt oder an die Front geschickt w�rden.

�berhaupt m�ssen alle, die im Dienste des Volkes t�tig sind, dem Volke in der Arbeit sowohl wie in der �u�eren und inneren Haltung stets ein leuchtendes Beispiel geben.

Auch an Kleinigkeiten entz�ndet sich manchmal der �ffentliche Unmut. Es ist beispielsweise aufreizend, wenn junge M�nner und Frauen morgens um 9 Uhr in Berlin durch den Tiergarten reiten und dabei vielleicht einer Arbeiterfrau begegnen, die eine zehnst�ndige Nachtschicht hinter sich hat und zu Hause drei oder vier oder f�nf Kinder betreuen mu�. Das Bild einer wie im vollen Frieden vorbeigaloppierenden Kavalkade kann in der Seele dieser braven Arbeiterfrau nur Bitterkeit erregen. Ich habe deshalb das Reiten auf �ffentlichen Stra�en und Pl�tzen der Reichshauptstadt f�r die Dauer des Krieges verboten. Ich trage auch damit, glaube ich, den psychologischen Forderungen des Krieges Rechnung und wohl auch den Forderungen der R�cksichtnahme auf die Front. Der Soldat, der f�r ein paar Tage von der Ostfront nach Hause in Urlaub f�hrt und vielleicht in Berlin einen Tag Pause macht, wird durch den Anblick eines solchen Schauspiels einen ganz falschen Eindruck von der Reichshauptstadt bekommen. Er sieht ja nicht die in den R�stungsfabriken t�glich zw�lf, vierzehn und manchmal sechzehn Stunden werkenden Hunderttausende flei�iger und anst�ndiger Arbeiter und Arbeiterrinnen, sondern eine fr�hliche Reitgesellschaft. Man kann sich denken, welche Eindr�cke aus der Heimat er an die Front weitervermittelt. �berhaupt mu� jeder es sich zu einem selbstverst�ndlichen Gebot der Kriegsmoral machen, auf die berechtigten Forderungen des arbeitenden und k�mpfenden Volkes die gr��te R�cksicht zu nehmen. Wir sind keine Spielverderber, aber wir lassen uns auch nicht das Spiel verderben.

Wenn beispielsweise gewisse M�nner und Frauen sich wochenlang in den Kurorten herumr�keln, sich dort Ger�chte zutratschen und schwer Kriegsversehrten und Arbeitern and Arbeiterinnen, die nach einj�hrigem, hartem Einsatz Anspruch auf Urlaub haben, den Platz wegnehmen, so ist das unertr�glich und deshalb abgestellt worden. Der Krieg ist nicht die richtige Zeit f�r einen gewissen Am�sierp�bel. Unsere Freude ist bis zu seinem Ende die Arbeit und der Kampf, darin finden wir unsere tiefe innere Genugtuung. Wer das nicht aus eigenem Pflichtgef�hl versteht, der mu� zu diesem Pflichtgef�hl erzogen, wenn n�tig auch gezwungen werden. Hier hilft nur hartes Durchgreifen.

Es macht zB. auf das Volk keinen guten Eindruck, wenn wir mit einer Riesenpropaganda die Parole ausgeben: ,,R�der m�ssen rollen f�r den Sieg!�, das ganze Volk daraus die Folgerung zieht und keine unn�tzen Reisen antritt, dagegen arbeitslose Vergn�gungsreisende dadurch nur mehr Platz in der Eisenbahn bekommen. Die Eisenbahn dient heute kriegswichtigen Transporten und kriegsnotwendigen Gesch�ftsreisen.

Urlaub hat nur der zu beanspruchen, der sonst in seiner Arbeits- oder Kampfkraft schwer gef�hrdet w�rde. Der F�hrer hat seit Beginn des Krieges und lange vorher nicht einen Tag Urlaub gehabt. Wenn also der erste Mann im Staate seine Pflicht so ernst und so verantwortungsvoll auffa�t, dann mu� das f�r jeden B�rger und jede B�rgerin des Staates eine stumme, aber doch un�berh�rbare Aufforderung sein, sich auch danach zu richten.

Die Regierung tut andererseits alles, um dem arbeitenden Volke in dieser schweren Zeit die n�tigen Entspannungsm�glichkeiten zu erhalten. Theater, Kinos, Musiks�le bleiben voll im Betrieb. Der Rundfunk wird bestrebt sein, sein Programm noch zu erweitern und zu vervollkommnen. Wir haben durchaus nicht die Absicht, �ber unser Volk eine graue Winterstimmung heraufzubeschw�ren. Was dem Volke dient, was seine Kampf- und Arbeitskraft erh�lt, st�hlt und vermehrt, das ist gut und kriegswichtig. Das Gegenteil ist abzuschaffen. Ich habe deshalb als Ausgleich gegen die eben geschilderten Ma�nahmen angeordnet, da� die geistigen und seelischen Erholungsst�tten des Volkes nicht vermindert, sondern vermehrt werden. Soweit sie unseren Kriegsanstrengungen nicht schaden, sondern sie f�rdern, m�ssen sie auch von Seiten der Staats- und Volksf�hrung eine entsprechende F�rderung erfahren.


Das gilt auch f�r den Sport.


Der Sport ist heute keine Angelegenheit bevorzugter Kreise, sondern eine Angelegenheit des ganzen Volkes. Uk.-Stellungen sind auf dem Sportgebiet g�nzlich sinnlos. Der Sport hat ja die Aufgabe, die K�rperkraft zu st�hlen, doch wohl in der Hauptsache zu dem Zweck, sie wenigstens in der schlimmsten Notzeit des Volkes zum Einsatz zu bringen.

Das alles will auch die Front. Das fordert mit st�rmischer Zustimmung das ganze deutsche Volk. Es will jetzt nichts mehr h�ren von kriegsunwichtiger Betriebsamkeit und �hnlichen Wichtigtuereien, die nur Zeit und Aufwand erfordern. Es will nichts mehr h�ren von einem �berspannten umst�ndlichen Fragebogenunwesen f�r jeden Unsinn. Es will sich nicht in tausend Kleinigkeiten verzetteln, die f�r den Frieden vielleicht wichtig waren, f�r den Krieg aber keine Bedeutung besitzen. Es braucht auch nicht unter dauernder Erinnerung an das schwere Opfer unserer Soldaten in Stalingrad an seine Pflicht gemahnt zu werden. Es wei�, was es zu tun und was es zu lassen hat. Es will eine spartanische Lebensf�hrung f�r alle, f�r hoch und niedrig, und arm und reich. So wie der F�hrer dem ganzen Volke ein Beispiel gibt, so mu� das ganze Volk in allen seinen Schichten sich dieses Beispiel auch zum Vorbild nehmen. Wenn er nur Arbeit und Sorgen kennt, so wollen wir ihm Arbeit und Sorgen nicht allein �berlassen, sondern den Teil, den wir ihm abnehmen k�nnen, auch auf uns nehmen.

Die Zeit, die wir heute durchleben, hat in ihrer ganzen Anlage f�r jeden echten Nationalsozialisten eine verbl�ffende �hnlichkeit mit der Kampzeit. Da und immer haben wir so gehandelt. Wir sind immer mit dem Volke durch dick und d�nn gegangen, und darum ist das Volk uns auch auf allen Wegen gefolgt. Wir haben immer mit dem Volke gemeinsam alle Lasten getragen, und deshalb schienen uns die Lasten nicht schwer, sondern leicht zu sein. Das Volk will gef�hrt werden. Noch niemals gab es in der Geschichte ein Beispiel daf�r, da� in einer kritischen Stunde des nationalen Lebens das Volk einer tapferen und entschlossenen F�hrung die Gefolgschaft versagt h�tte.

Ich m�chte in diesem Zusammenhang auch �ber einige praktische Ma�nahmen des totalen Krieges, die wir bereits getroffen haben, ein paar Worte verlieren.

Das Problem, um das es sich dabei handelt, hei�t: Freimachung von Soldaten f�r die Front, Freimachung von Arbeitern und Arbeiterinnen f�r die R�stungswirtschaft. Diesen beiden Zielen m�ssen alle anderen Bed�rfnisse untergeordnet werden, selbst auf Kosten unseres sozialen Lebensniveaus w�hrend des Krieges. Das soll nicht eine endg�ltige Stabilisierung unseres Lebensstandards darstellen, sondern gilt nur als Mittel zur Erreichung des Zweckes, n�mlich des eines totalen Sieges.

Es m�ssen im Rahmen dieser Aktion Hunderttausende von Uk.-Stellungen in der Heimat aufgehoben werden. Diese Uk.-Stellungen waren bisher notwendig, weil wir nicht ausreichend Fach- und Schl�sselkr�fte zur Verf�gung hatten, die die durch Aufhebung der Uk.-Stellungen leer werdenden Pl�tze besetzen konnten. Es ist der Sinn der getroffenen und noch zu treffenden Ma�nahmen, die daf�r ben�tigten Arbeitskr�fte zu mobilisieren. Darum geht unser Appell an die noch au�erhalb der Kriegswirtschaft stehenden M�nner und die bisher noch au�erhalb des Arbeitsprozesses stehenden Frauen. Sie werden sich diesem Appell nicht versagen wollen und auch nicht versagen k�nnen. Die Arbeitspflicht f�r Frauen ist sehr weitschichtig gefa�t worden Das hei�t aber nicht, da� nur diejenigen, die im Gesetz genannt worden sind, arbeiten d�rfen. Jeder ist uns willkommen, und je mehr sich f�r den gro�en Umschichtungsproze� in der inneren Wirtschaft zur Verf�gung stellen, um so mehr Soldaten k�nnen wir f�r die Front freimachen.

Unsere Feinde behaupten, die deutschen Frauen seien nicht in der Lage, den Mann in der Kriegswirtschaft zu ersetzen. Das mag f�r bestimmte schwere k�rperliche Arbeiten unserer Kriegsfertigung zutreffen. Dar�ber hinaus aber bin ich der �berzeugung, da� die deutsche Frau fest entschlossen ist, den Platz, den der Mann, der an die Front geht, freimacht, in k�rzester Frist voll auszuf�llen. Wir brauchen uns da gar nicht auf bolschewistische Beispiele zu berufen. Auch in der deutschen Kriegswirtschaft sind seit Jahren schon Millionen bester deutscher Frauen mit gr��tem Erfolg t�tig, und sie warten mit Ungeduld darauf, da� ihre Reihen baldigst durch neuen Zuzug vermehrt und erg�nzt werden. Alle die, die sich f�r diese Arbeit zur Verf�gung stellen, erf�llen damit nur eine Dankespflicht der Front gegen�ber. Hunderttausende sind schon gekommen, hunderttausende werden noch kommen. In k�rzester Zeit hoffen wir damit Armeen von Arbeitskr�ften freizumachen, die ihrerseits wieder Armeen von k�mpfenden Frontsoldaten freistellen werden.

Ich m��te mich sehr in den deutschen Frauen t�uschen, wenn ich annehmen sollte, da� sie den hiermit an sie ergehenden Appell �berh�ren wollten. Sie werden sich nicht in engherzigster Weise an das Gesetz anklammern oder gar noch versuchen, durch seine Maschen zu entschl�pfen. Im �brigen w�rden die wenigen, die solche Absichten verfolgen, damit bei uns nicht landen. �rztliche Atteste werden statt der aufgerufenen Arbeitskraft nicht als vollwertig angenommen. Auch eine etwaige Alibi-Arbeit, die man sich beim Mann oder beim Schwager oder bei einem guten Bekannten verschafft, um sich unbeaufsichtigt weiter an der Arbeit vorbeidr�cken zu k�nnen, wird von uns mit entsprechenden Gegenma�nahmen beantwortet werden. Die wenigen, die solche Pl�ne verfolgen, k�nnen sich damit in der �ffentlichen Wertung nur selbst erledigen. Das Volk wird ihnen die gr��te Verachtung zollen. Niemand verlangt, da� eine Frau, die dazu nicht die n�tigen k�rperlichen Voraussetzungen mitbringt, in die schwere Fertigung einer Panzerfabrik geht. Es gibt aber eine Unmenge von Fertigungen auch in der Kriegsindustrie, die ohne allzu starke k�rperliche Anstrengung geleistet werden k�nnen und f�r die sich eine Frau, auch wenn sie aus bevorzugten Kreisen stammt, ruhig zur Verf�gung stellen kann. Niemand ist daf�r zu gut, und wir haben ja nur die Wahl, hier etwas Ganzes zu tun oder das Ganze zu verlieren.

Es w�re auch angebracht, da� Frauen, die Dienstpersonal besch�ftigen, jetzt schon diese Frage einer �berpr�fung unterz�gen. Man kann sehr wohl sich selbst dem Haushalt und den Kindern widmen und sein Dienstm�dchen freigeben oder den Haushalt und die Kinder dem Dienstm�dchen oder der NSV. �berantworten und sich selbst zur Arbeit melden. Allerdings ist dann das Leben nicht mehr so gem�tlich wie im Frieden. Aber wir leben ja auch nicht im Frieden, sondern im Kriege. Gem�tlich werden wir es uns wieder machen, wenn wir den Sieg in H�nden haben.

Jetzt aber m�ssen wir f�r den Sieg unter weitestgehender Aufopferung unserer Bequemlichkeit k�mpfen.

Auch und gerade die Kriegerfrauen werden das verstehen. Sie werden es f�r ihre h�chste Verpflichtung halten, ihren M�nnern drau�en an der Front dadurch zur Seite zu treten, da� sie sich einer kriegswichtigen Arbeit zur Verf�gung stellen. Das betrifft vor allem die Landwirtschaft. Die Frauen der Landarbeiter haben hier ein gutes Beispiel zu geben. Es gilt f�r alle M�nner und Frauen der Grundsatz, da� es f�r niemanden angebracht ist, im Kriege sogar noch weniger zu tun als im Frieden; die Arbeit mu� auf allen Gebieten vermehrt werden.

Man darf �brigens nicht den Fehler machen, alles, was jetzt n�tig ist, auf die Regierung zu schieben. Die Regierung kann nur die gro�en Rahmengesetze schaffen. Den Rahmengesetzen Leben und Inhalt zu geben, ist Aufgabe des arbeitenden Volkes; und zwar soll das unter der befeuernden F�hrung der Partei geschehen. Schnelles Handeln ist hier erstes Gebot.

�ber die gesetzliche Verpflichtung hinaus also gilt jetzt die


Parole: Freiwillige vor!


Hier appelliere ich vor allem als Berliner Gauleiter an meine Berliner Mitb�rgerinnen. Sie haben im Verlaufe dieses Krieges schon so viele edle Beispiele einer tapferen Lebensgesinnung gegeben, da� sie sich gewi� auch dieser Forderung gegen�ber nicht besch�men lassen wollen. Sie haben sich durch ihre praktische Lebensart, sowie durch die Frische ihrer Lebensauffassung auch im Kriege in der ganzen Welt einen guten Namen erworben. Diesen guten Namen gilt es jetzt durch eine gro�z�gige Handlungsweise zu erhalten und zu verst�rken. Wenn ich also meine Berliner Mitb�rgerinnen aufrufe, sich schnell, prompt und ohne viel Einwendungen einer kriegswichtigen Arbeit zur Verf�gung zu stellen, so wei� ich, da� alle diesem Appell Folge leisten werden. Wir wollen jetzt nicht �ber die Schwere der Zeit klagen oder uns einander etwas vorr�sonnieren, wir wollen, wie das nicht nur Berliner, sondern deutsche Art ist, zupacken, handeln, die Initiative ergreifen, selbst etwas tun und nicht alles den anderen zu tun �berlassen.

Welche deutsche Frau wollte es �bers Herz bringen, sich einem solchen Appell, den ich vor allem f�r die k�mpfende Front an die deutsche Frauenwelt richte, zu entziehen? Wer wollte jetzt eine spie�ige Bequemlichkeit �ber das nationale Pflichtgebot stellen? Wer wollte jetzt noch angesichts der schweren Bedrohung, der wir alle ausgesetzt sind, an seine egoistischen privaten Bed�rfnisse denken und nicht an die �ber alledem stehenden Notwendigkeiten des Krieges?

Ich weise mit Verachtung den Vorwurf, den uns unsere Feinde machen, zur�ck, da� das eine Nachahmung des Bolschewismus sei. Wir wollen den Bolschewismus nicht nachahmen, wir wollen ihn besiegen, und zwar mit Mitteln und Methoden, die ihm gewachsen sind. Die deutsche Frau wird das am ehesten verstehen, denn sie hat l�ngst erkannt, da� der Krieg, den heute unsere M�nner f�hren, ein Krieg vor allem zum Schutze ihrer Kinder ist. Ihr heiligstes Gut wird also in diesem Kriege durch den Einsatz des kostbarsten Blutes unseres Volkes beschirmt. Mit diesem Kampf der M�nner mu� die deutsche Frau auch nach au�en hin spontan ihre Solidarit�t bekunden. Sie mu� sich lieber morgen als �bermorgen in die Reihen der Millionen schaffender Angestellten und Arbeiterinnen einreihen und das Heer der arbeitenden Heimat auch durch ihre eigene Person vermehren. Es mu� wie ein Strom der Bereitschaft durch das deutsche Volk gehen. Ich erwarte, da� sich nun ungez�hlte Frauen und vor allem auch M�nner, die bisher noch keine kriegswichtige Arbeit taten, bei den Meldestellen melden. Wer sich schnell gibt, der gibt sich doppelt.

Daneben vollziehen sich gro�z�gige Zusammenlegungen in unserer allgemeinen Wirtschaft.

Ich wei�, da� gro�e Teile unseres Volkes dabei schwere Opfer bringen m�ssen. Ich habe Verst�ndnis f�r diese Opfer, und die Volksf�hrung ist bem�ht, diese auf ein Mindestma� zu beschr�nken. Aber ein gewisser Rest wird �brigbleiben, der getragen werden mu�. Nach dem Kriege werden wir das, was wir heute aufl�sen, gr��er und sch�ner denn je wieder neu aufbauen, und der Staat wird dazu seine helfende Hand leihen.

Ich wende mich in diesem Zusammenhang eindringlich gegen die Behauptung, da� mit unseren Ma�nahmen eine Stillegung des Mittelstandes oder eine Monopolisierung unserer Wirtschaft bezweckt w�rde. Nach dem Kriege wird der Mittelstand sofort wieder in gr��tem Umfange wirtschaftlich and sozial wiederhergestellt.

Die augenblicklichen Ma�nahmen sind ausschlie�lich Notma�nahmen f�r die Kriegszwecke und Kriegsbed�rfnisse. Sie streben nicht eine strukturelle Ver�nderung der Wirtschaft an, sondern sind lediglich auf das Ziel ausgerichtet, den Sieg so schnell und so gr�ndlich wie m�glich erk�mpfen zu helfen. Denn hier liegt der weg zum Siege.

Ich streite nicht ab, da� uns auch angesichts der Durchf�hrung der eben geschilderten Ma�nahmen noch sorgenvolle Wochen bevorstehen. Aber damit schaffen wir jetzt endg�ltig Luft. Wir stellen diese Ma�nahmen auf die Aktionen des kommenden Sommers ein und begeben uns heute, ohne den Drohungen und Gro�sprechereien des Feindes irgendeine Beachtung zu schenken, an die Arbeit. Ich bin gl�cklich, dieses Programm des Sieges (st�rmischer Beifall) einem deutschen Volke vortragen zu d�rfen, das diese Ma�nahmen nicht nur willig auf sich nimmt, sondern sie fordert, und zwar dringender, als das je im Verlaufe dieses Krieges der Fall gewesen ist. Das Volk will, da� durchgreifend und schnell gehandelt wird. Es ist Zeit! Wir m�ssen den Augenblick und die Stunde n�tzen, damit wir vor kommenden �berraschungen gesichert sind.

Wir haben uns in den vergangenen Jahren oft in unseren Zeitungen und Reden auf das friderizianische Beispiel berufen. Wir hatten gar keine Berechtigung dazu. Friedrich II. stand im Dritten Schlesischen Krieg zeitweilig mit f�nf Millionen Preu�en, wie Schlieffen berechnet, 90 Millionen Europ�ern gegen�ber. Und schon im zweiten der sieben h�llischen Jahre erlitt er eine Niederlage, die den ganzen preu�ischen Staat ins Wanken brachte. Er hat niemals genug Soldaten und Waffen gehabt, um seine Schlachten ohne gr��tes Risiko zu schlagen. Er trieb seine Strategie immer als ein System der Aushilfen. Aber er verfolgte dabei den Grundsatz, den Feind anzugreifen, wo sich ihm eine Gelegenheit dazu bot, und ihn zu schlagen, wo er sich ihm stellte. Da� er Niederlagen erlitt, ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist vielmehr, da� der gro�e K�nig in allen Schicksalsschl�gen ungebrochen blieb, da� er unersch�tterlich das schwankende Kriegsgl�ck auf sich nahm und sein ehernes Herz jede Gefahr �berwand. Am Ende der sieben Jahre stand er, 51j�hrig, ein zahnloser, gichtkranker und von tausend Schmerzen gepeinigter Greis, doch als Sieger auf dem verw�steten Schlachtfeld. Was haben wir denn dem entgegenzusetzen?! H�chstens nur den Willen und die Entschlu�kraft, es ihm, wenn die Stunde das gebietet, gleichzutun, wie er unersch�tterlich zu bleiben in allen F�gungen des Schicksals, wie er den Sieg auch unter den ung�nstigsten Umst�nden herbeizuzwingen, und niemals an der gro�en Sache, die wir verfechten, zu verzweifeln.

Ich gebe meiner tiefen �berzeugung Ausdruck, da� das deutsche Volk durch den tragischen Schicksalsschlag von Stalingrad innerlich auf das tiefste gel�utert worden ist. Es hat dem Krieg in sein hartes und erbarmungsloses Antlitz hineingeschaut. Es wei� nun die grausame Wahrheit und ist entschlossen, mit dem F�hrer durch dick und d�nn zu gehen.

(Wie ein Meer erhebt sich die begeisterte Menge und nicht endenwollende Sprechch�re "F�hrer befiehl, wir folgen dir!", "Heil unserem F�hrer!" hindern den Minister minutenlang am Weiterreden.)

An unserer Seite stehen treue und zuverl�ssige Bundesgenossen. Das italienische Volk wird mit uns unter der F�hrung seines gro�en Duce unbeirrt den Weg zum Siege fortsetzen. Die faschistische Lehre hat es reif f�r alle gro�en Schicksalsproben gemacht. (In diesem Augenblick bringt die Menge der italienischen Abordnung, die vom Mitglied des Faschistischen Gro�rates, Exzellenz Alfieri, gef�hrt wird, eine st�rmische Kundgebung, f�r die Alfieri mit gro�er Herzlichkeit dankt.) In Ostasien f�gt das tapfere japanische Schlag auf Schlag zu. (Erneuter herzlicher Beifall.) Drei Welt- und Gro�m�chte zusammen mit ihren Verb�ndeten f�hren den Kampf gegen die plutokratische Tyrannei und die bolschewistische Bedrohung. Was kann uns geschehen, wenn wir uns den harten Proben dieses Krieges unterziehen! An der Sicherheit unseres Sieges gibt es bei uns keinen Zweifel. W�hrend unsere Fronten im Osten ihre gigantischen Abwehrschlachten gegen den Ansturm der Steppe schlagen, rast der Krieg unserer U-Boote �ber die Weltmeere. Der feindliche Tonnageraum erleidet Einbu�en, die auch durch k�nstlich noch so hochgeschraubte Ersatz- und Neubauten bei weitem nicht wieder wettgemacht werden k�nnen. Im �brigen aber wird der Feind uns kennenlernen! Das deutsche Volk ist entschlossen, dem F�hrer dazu unter Aufbietung all seiner Energien die n�tige M�glichkeit zu verschaffen.

In diesen Tagen hat sich die englische und amerikanische Presse sehr ausgiebig mit der Haltung des deutschen Volkes in der gegenw�rtigen Krise befa�t. Die Engl�nder kennen das deutsche Volk nach Ihren Angebereien bekanntlich viel besser, als wir, seine eigene F�hrung. Sie geben uns scheinheilig Ratschl�ge, was wir zu tun und zu lassen h�tten, immer in der irrigen Ansicht, das deutsche Volk von heute gleiche dem deutschen Volk vom November 1918, das auf ihre Verf�hrungsk�nste hereinfiel. Ich habe es nicht n�tig, gegen diese Annahme den Gegenbeweis zu f�hren. Der Gegenbeweis wird vom k�mpfenden und arbeitenden deutschen Volke jeden Tag aufs Neue erh�rtet.

Ich m�chte aber zur Steuer der Wahrheit an euch, meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen, eine Reihe von Fragen richten, die Ihr mir nach bestem Wissen und Gewissen beantworten m��t. Als mir meine Zuh�rer auf meine Forderungen vom 30. Januar spontan ihre Zustimmung bekundeten, behauptete die englische Presse am anderen Tag, das sei ein Propagandatheater gewesen und entspreche in keiner Weise der wahren Stimmung des deutschen Volkes. (Spontane Rufe: Pfui! L�ge! Sie sollen nur herkommen! Die werden uns kennenlernen!) Ich habe heute zu dieser Versammlung nun einen Ausschnitt des deutschen Volkes im besten Sinne des Wortes eingeladen. (Die Aufz�hlung des Ministers wird von st�rmischen Kundgebungen begleitet, die sich in einem nicht endenwollenden Beifall und st�rkster Zustimmung f�r die im Sportpalast anwesenden Vertreter der Wehrmacht kundtun.) Vor mir sitzen reihenweise deutsche Verwundete von der Ostfront, Bein- und Armamputierte, mit zerschossenen Gliedern, Kriegsblinde, die mit ihren Rote-Kreuz-Schwestern gekommen sind, M�nner in der Bl�te ihrer Jahre, die vor sich ihre Kr�cken zu stehen haben. Dazwischen z�hle ich an die f�nfzig Tr�ger des Eichenlaubes und des Ritterkreuzes, eine gl�nzende Abordnung unserer k�mpfenden Front. Hinter ihnen erhebt sich ein Block von R�stungsarbeitern und -arbeiterinnen aus den Berliner Panzerwerken. Wieder hinter ihnen sitzen M�nner aus der Parteiorganisation, Soldaten aus der k�mpfenden Wehrmacht, �rzte, Wissenschaftler, K�nstler, Ingenieure und Architekten, Lehrer, Beamte und Angestellte aus den �mtern und B�ros, eine stolze Vertreterschaft unseres geistigen Lebens in all seinen Schichtungen, dem das Reich gerade jetzt im Kriege Wunder der Erfindung und des menschlichen Genies verdankt. �ber das ganze Rund des Sportpalastes verteilt sehe ich Tausende von deutschen Frauen. Die Jugend ist hier vertreten und das Greisenalter. Kein Stand, kein Beruf und kein Lebensjahr blieb bei der Einladung unber�cksichtigt. Ich kann also mit Fug und Recht sagen: Was hier vor mir sitzt, ist ein Ausschnitt aus dem ganzen deutschen Volk an der Front und in der Heimat. (Der Sportpalast erlebt im Augenblick dieser Fragenstellung eine Kundgebung, wie sie selbst diese alte Kampfst�tte des Nationalsozialismus nur an besonderen H�hepunkten nationalen Geschehens erlebt hat. Die Masse springt wie elektrisiert von ihren Pl�tzen. Wie ein Orkan braust ein vieltausendstimmiges Ja durch das weite Rund. Was die Teilnehmer dieser Kundgebung erleben, ist eine Volksabstimmung und Willens�u�erung, wie sie spontaner keinen Ausdruck finden kann.)

Ihr also, meine Zuh�rer, repr�sentiert in diesem Augenblick die Nation. Und an euch m�chte ich zehn Fragen richten, die Ihr mir mit dem deutschen Volke vor der ganzen Welt, insbesondere aber vor unseren Feinden, die uns auch an ihrem Rundfunk zuh�ren, beantworten sollt. (Nur mit M�he kann sich der Minister f�r die nun folgenden Fragen Geh�r verschaffen. Die Masse befindet sich in einem Zustand �u�erster Hochstimmung. Messerscharf fallen die einzelnen Fragen. Jeder einzelne f�hlt sich pers�nlich angesprochen. Mit letzter Anteilnahme und Begeisterung gibt die Masse auf jede einzelne Frage die Antwort. Der Sportpalast hallt wider von einem einzigen Schrei der Zustimmung.)


Die Antwort der Nation


Die Engl�nder behaupten, das deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verloren.

Ich frage euch: Glaubt ihr mit dem F�hrer und mit uns an den endg�ltigen totalen Sieg des deutschen Volkes?

Ich frage euch: Seid ihr entschlossen, dem F�hrer in der Erk�mpfung des Sieges durch dick und d�nn und unter Aufnahme auch der schwersten pers�nlichen Belastungen zu folgen?

Zweitens: Die Engl�nder behaupten, das deutsche Volk ist des Kampfes m�de.

Ich frage euch: Seid ihr bereit, mit dem F�hrer als Phalanx der Heimat hinter der k�mpfenden Wehrmacht stehend diesen Kampf mit wilder Entschlossenheit und unbeirrt durch alle Schicksalsf�gungen fortzusetzen, bis der Sieg in unseren H�nden ist?

Drittens: Die Engl�nder behaupten, das deutsche Volk hat keine Lust mehr, sich der �berhand nehmenden Kriegsarbeit, die die Regierung von ihm fordert, zu unterziehen.

Ich frage euch: Seid ihr und ist das deutsche Volk entschlossen, wenn der F�hrer es befiehlt, zehn, zw�lf, und wenn n�tig vierzehn und sechzehn Stunden t�glich zu arbeiten und das Letzte herzugeben f�r den Sieg?

Viertens: Die Engl�nder behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Kriegsma�nahmen der Regierung. Es will nicht den totalen Krieg, sondern die Kapitulation. (Zurufe: Niemals! Niemals ! Niemals !)

Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn n�tig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute �berhaupt noch vorstellen k�nnen?

F�nftens: Die Engl�nder behaupten, das deutsche Volk hat sein Vertrauen zum F�hrer verloren.

Ich frage euch: Ist euer Vertrauen zum F�hrer heute gr��er, gl�ubiger und unersch�tterlicher denn je? Ist eure Bereitschaft, ihm auf allen seinen Wegen zu folgen und alles zu tun, was n�tig ist, um den Krieg zum siegreichen Ende zu f�hren, eine absolute und uneingeschr�nkte?

(Die Menge erhebt sich wie ein Mann. Die Begeisterung der Masse entl�dt sich in einer Kundgebung nicht dagewesenen Ausma�es. Vieltausendstimmige Sprechch�re brausen durch die Halle: �F�hrer befiehl, wir folgen!� Eine nicht abebbende Woge von Heilrufen auf den F�hrer braust auf. Wie auf ein Kommando erheben sich nun die Fahnen und Standarten, h�chster Ausdruck des weihevollen Augenblicks, in dem die Masse dem F�hrer huldigt.)

Ich frage euch als sechstes: Seid ihr bereit, von nun ab eure ganze Kraft einzusetzen und der Ostfront die Menschen und Waffen zur Verf�gung zu stellen, die sie braucht, um dem Bolschewismus den t�dlichen Schlag zu versetzen?

Ich frage euch siebentens: Gelobt ihr mit heiligem Eid der Front, da� die Heimat mit starker Moral hinter ihr steht und ihr alles geben wird, was sie n�tig hat, um den Sieg zu erk�mpfen?

Ich frage euch achtens: Wollt ihr, insbesondere ihr Frauen selbst, da� die Regierung daf�r sorgt, da� auch die deutsche Frau ihre ganze Kraft der Kriegf�hrung zur Verf�gung stellt und �berall da, wo es nur m�glich ist, einspringt, um M�nner f�r die Front frei zu machen und damit ihren M�nnern an der Front zu helfen?

Ich frage euch neuntens: Billigt ihr, wenn n�tig, die radikalsten Ma�nahmen gegen einen kleinen Kreis von Dr�ckebergern und Schiebern, die mitten im Kriege Frieden spielen und die Not des Volkes zu eigens�chtigen Zwecken ausnutzen wollen? Seid Ihr damit einverstanden, da�, wer sich am Krieg vergeht, den Kopf verliert?

Ich frage euch zehntens und zuletzt: Wollt ihr, da�, wie das nationalsozialistische Parteiprogramm es gebietet, gerade im Kriege gleiche Rechte und gleiche Pflichten vorherrschen, da� die Heimat die schweren Belastungen des Krieges solidarisch auf ihre Schultern nimmt und da� sie f�r hoch und niedrig und arm und reich in gleicher Weise verteilt werden?

Ich habe euch gefragt; ihr habt mir eure Antwort gegeben. Ihr seid ein St�ck Volk, durch euren Mund hat sich damit die Stellungnahme des deutschen Volkes manifestiert. Ihr habt unseren Feinden das zugerufen, was sie wissen m�ssen, damit sie sich keinen Illusionen und falschen Vorstellungen hingeben.

Somit sind wir, wie von der ersten Stunde unserer Macht an und durch all die zehn Jahre hindurch, fest und br�derlich mit dem deutschen Volk vereint. Der m�chtigste Bundesgenosse, den es auf dieser Welt gibt, das Volk selbst, steht hinter uns und ist entschlossen, mit dem F�hrer, koste es was es wolle, und unter Aufnahme auch der schwersten Opfer den Sieg k�mpfend zu erstreiten. Welche Macht der Welt k�nnte uns jetzt noch hindern, alles das durchzusetzen und zu erf�llen, was wir uns als Ziel gesteckt haben. Jetzt wird und mu� es uns gelingen! Ich stehe hier vor euch nicht nur als Sprecher der Regierung, sondern auch als Sprecher des Volkes. Um mich herum sitzen meine alten Freunde aus der Partei, die hohe �mter in der F�hrung von Volk und Staat bekleiden. Neben mir sitzt Parteigenosse Speer, der vom F�hrer den geschichtlichen Auftrag erhalten hat, die deutsche R�stungswirtschaft zu mobilisieren und der Front Waffen in H�lle und F�lle zu liefern. Neben mir sitzt Parteigenosse Dr. Ley, der vom F�hrer den Auftrag erhalten hat, die F�hrung der deutschen Arbeiterschaft durchzuf�hren und sie in unerm�dlichem Einsatz f�r ihre Kriegspflichten zu schulen und zu erziehen. Wir f�hlen uns verbunden mit unserem Parteigenossen Sauckel, der vom F�hrer den Auftrag erhalten hat, ungez�hlte Hunderttausende von Arbeitskr�ften ins Reich zu bringen, die einen Zuschu� an die nationale Wirtschaft darstellen, der vom Feind �berhaupt nicht eingeholt werden kann. Dar�ber hinaus sind mit uns vereinigt alle F�hrer der Partei, der Wehrmacht und des Staates.

Wir alle, Kinder unseres Volkes, zusammengeschwei�t mit dem Volke in der gr��ten Schicksalsstunde unserer nationalen Geschichte, wir geloben euch, wir geloben der Front, und wir geloben dem F�hrer, da� wir die Heimat zu einem Willensblock zusammenschwei�en wollen, auf den sich der F�hrer und seine k�mpfenden Soldaten unbedingt und blindlings verlassen k�nnen. Wir verpflichten uns, in unserem Leben und Arbeiten alles zu tun, was zum Siege n�tig ist. Unsere Herzen wollen wir erf�llen mit jener politischen Leidenschaft, die uns immer in den gro�en Kampfzeiten der Partei und des Staates wie ein ewig brennendes Feuer verzehrte. Nie wollen wir in diesem Kriege jener falschen und scheinheiligen Objektivit�tsduselei verfallen, der die deutsche Nation in ihrer Geschichte schon so viel Ungl�ck zu verdanken hat.

Als dieser Krieg begann, haben wir unsere Augen einzig und allein auf die Nation gerichtet. Was ihr und ihrem Lebenskampf dient, das ist gut und mu� erhalten und gef�rdert werden. Was ihr und ihrem Lebenskampfe schadet, das ist schlecht und mu� beseitigt und abgeschnitten werden. Mit hei�em Herzen und k�hlem Kopf wollen wir an die Bew�ltigung der gro�en Probleme dieses Zeitabschnittes des Krieges herantreten. Wir beschreiten damit den Weg zum endg�ltigen Sieg. Er liegt begr�ndet im Glauben an den F�hrer. So stelle ich denn an diesem Abend der ganzen Nation noch einmal ihre gro�e Pflicht vor Augen.

Der F�hrer erwartet von uns eine Leistung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wir wollen uns seiner Forderung nicht versagen. Wie wir stolz auf ihn sind, so soll er stolz auf uns sein k�nnen.

In den gr��ten Krisen und Ersch�tterungen des nationalen Lebens erst bew�hren sich die wahren M�nner, aber auch die wahren Frauen. Da hat man nicht mehr das Recht, vom schwachen Geschlecht zu sprechen, da beweisen beide Geschlechter die gleiche Kampfentschlossenheit und Seelenst�rke. Die Nation ist zu allem bereit. Der F�hrer hat befohlen, wir werden ihm folgen. Wenn wir je treu und unverbr�chlich an den Sieg geglaubt haben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Aufrichtung. Wir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir m�ssen nur zufassen. Wir m�ssen nur die Entschlu�kraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde. Und darum lautet die Parole:


Nun Volk steh' auf und Sturm brich los!


(Die letzten Worte des Ministers gehen in nicht endenwollenden st�rmischen Beifallskundgebungen unter.)

Hier nach: Kundgebung der NSDAP, Gau Berlin, im Berliner Sportpalast, Joseph Goebbels, 18. Februar 1943, Auszug aus der Rundfunk�bertragung, DRA-Nr. 2600052.

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